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Patent-Spezialist/in
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Leben & Lifestyle

Patent-Spezialist/in

Eine geniale Erfindung allein garantiert noch keinen wirtschaftlichen Erfolg. Gerade zwei bis fünf Prozent aller Innovationen können sich erfolgreich am Markt positionieren. Patent-Spezialisten prüfen, ob Erfindungen wirklich neu sind, sich schützen lassen und Geld einbringen könnten.
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Leben & Lifestyle

Erfindungen und mehr

Erfindungen werden häufig nicht als Patent angemeldet und genutzt. Dabei ist es gerade für das rohstoffarme Deutschland wichtig, zukunftsträchtige Innovationen zu entwickeln und diese auch auf den Markt zu bringen. Fachkräfte, die sich mit dem nationalen und internationalen Patentrecht auskennen, die technische Umsetzbarkeit einer Erfindung beurteilen und zusätzlich die Chancen am Markt bewerten können, werden oft händeringend gesucht. Zu tun gibt es wirklich genug. Immerhin wurden im Jahr 2000 110.000 Patente beim Deutschen Patent-und Markenamt in München angemeldet.

Wer ist nun eigentlich ein Patent-Spezialist? Als solcher darf mit Fug und Recht bezeichnet werden, wer ein Studium des Patentingenieurwesens absolviert hat, das derzeit an der Fachhochschule Amberg-Weiden angeboten wird. Ein anderer Weg führt über ein wissenschaftliches Hochschulstudium in den Bereichen Naturwissenschaft oder Ingenieurwissenschaften samt entsprechender beruflicher Praxis und Weiterbildung im Bereich Patentrecht. Wer eine einjährige praktisch-technische Tätigkeit nachzuweisen hat, kann sich zum Patentanwalt beziehungsweise Patentassessor ausbilden lassen. Zum Patentassessor, gewissermaßen die Vorstufe zum Patentanwalt, werden interessierte Ingenieure und Naturwissenschaftler in der Regel durch eine interne Ausbildung in einer Patentabteilung eines großen Unternehmens. Wer schließlich Patentanwalt werden möchte, muss mindestens zwei Jahre in einer Kanzlei eines Patentanwaltes arbeiten. Darüber hinaus müssen noch zwei Monate beim Patentamt und sechs Monate beim Bundespatentgericht abgeleistet werden.

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