Aufgaben und Tätigkeiten
Wer schon in der Schule Spaß an physikalischen Versuchen hatte, für den ist der Beruf des Physiklaboranten eine interessante Perspektive. Als "rechte Hand" eines Laborleiters oder Physikers führt der Physiklaborant physikalische Messungen und Versuchsreihen durch. Ziel ist es, die Zusammensetzung und das Verhalten unterschiedlichster Materialen zu erforschen. Dafür baut er die Versuchsanordnung auf, führt die Versuche durch und protokolliert deren Ergebnisse. Am Ende erfolgt die Auswertung am PC.
Arbeitsfelder und Arbeitsmarktchancen
Physiklaboranten arbeiten in öffentlichen Einrichtungen sowie in universitären und privaten Forschungslaboren. Auch Versicherungen unterhalten Labors zur Untersuchung von Schadensfällen. Die Berufsaussichten hängen stark vom Stand der wirtschaftlichen Entwicklungen und von den Forschungsinvestitionen des Staates und der Wirtschaft ab. In der Regel halten sich Stellenangebot und -nachfrage die Waage.
Weiterbildungsmöglichkeiten
Nach zweijähriger Berufstätigkeit kann sich der Physiklaborant an technischen Fachschulen zum Techniker weiterbilden. Eine Meisterausbildung ist ebenfalls möglich. Mit der entsprechenden Hochschulreife kommen auch Studiengänge wie z.B. Pyhsikalische Technik, Physik oder Informatik in Frage.
Ähnliche Berufsbilder und Synonyme
Verwandte Berufsfelder sind der Chemielaborant, der Biologielaborant und der Lacklaborant.
Voraussetzungen und Fähigkeiten
Für die Einstellung ist in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich. Bewerber sollten sich für allgemeine Naturwissenschaften interessieren und Spaß an Laborarbeit mitbringen.
Ausbildung
Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und erfolgt im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Sie endet mit der Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.
Kontakt
Deutsche physikalische Gesellschaft e.V.
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Tel.: 02224/92320
Fax: 02224/923250
E-Mail: dpg@dpg-physik.de
DPG
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft e.V. (DPG) ist weltweit die älteste und mit mehr als 42.000 Mitgliedern die zweitgrößte physikalische Fachgesellschaft. Die Namen der Mitglieder - sowohl jetzt als auch in der Vergangenheit - gleichen einem "Who is Who" der Physik. Unter ihren ehemaligen Präsidenten finden sich zahlreiche weltberühmte Forscher, darunter auch Max Planck und Albert Einstein.
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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist die zentrale Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft zur Förderung der Forschung an Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstituten in Deutschland. Die DFG dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen durch die finanzielle Unterstützung von Forschungsvorhaben und durch die Förderung der Zusammenarbeit unter den Forschern.



