Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Digital/Artikel
Pokémon GO treibt Zocker aus der Wohnung
Bildquelle nicht angegeben
Digital

Pokémon GO treibt Zocker aus der Wohnung

Pokemon GO heißt das von Niantic Labs entwickelte Spiel, welches unter anderem GPS und Augmented Reality nutzt - eine computergestützte Erweiterung der Sinneswahrnehmung. Dabei bezieht das Spiel die Umgebung vollständig ein. So werden zum Beispiel Kunstdenkmäler oder die Stadtbibliothek zu kleinen Spielbereichen. Zu…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Digital
Artikelbild

Roger Lew / CC BY 2.0

Artikelbild

pixabay.com, AnaBanana413

Pokemon GO heißt das von Niantic Labs entwickelte Spiel, welches unter anderem GPS und Augmented Reality nutzt - eine computergestützte Erweiterung der Sinneswahrnehmung. Dabei bezieht das Spiel die Umgebung vollständig ein. So werden zum Beispiel Kunstdenkmäler oder die Stadtbibliothek zu kleinen Spielbereichen. Zu diesen kann man entweder laufen, um zusätzliche Gegenstände im Spiel zu erhalten oder um gegen andere Spieler anzutreten und die gesammelten Pokémon gegeneinander kämpfen zu lassen. Zusätzlich tauchen rund um die Bereiche die verschiedensten Monster auf, die man wiederum fangen kann. Der GPS-Tracker verfolgt dabei jeden unserer Schritte.

Das Spielprinzip orientiert sich am Geocaching. Hier suchen sich die Spieler gezielt Koordinaten heraus, um in der realen Welt bestimmte Orte, sogenannte Caches, zu finden. Haben sie diese aufgespürt, können sich die Sucher in einem Gästebuch verewigen und eventuell kleine Geschenke für den nächsten Spieler zurücklassen. Während beim Geocaching elektronische Geräte nur als Hilfsmittel genutzt werden, bilden sie bei Pokémon GO den Hauptbestandteil des Spiels. So kann es schnell mal sein, dass die Spieler lediglich auf ihr Smartphone starrend durch die Gegend laufen und dabei nichts von ihrem Umfeld mitbekommen.

Artikelbild

Und trotzdem: Als soziales Antriebsmittelfunktioniert es. Die Menschen schließen sich via Facebook zu kleinen Gruppen zusammen und gehen gemeinsam auf die Suche nach den kleinen Monstern. An manchen Punkten sammeln sich Spieler, mit denen man wiederum ein gemeinsames Gesprächsthema hat. Es verhält sich ähnlich wie mit dem Rauchen. Die Leute treffen sich in den Raucherbereichen und nach einem „Hast du Feuer?“, kommt man meistens ins Gespräch.

Artikelbild

Gieson Cacho / CC BY 2.0


Die Downloadzahlen sprechen dennoch für sich. Bei über fünfzehn Millionen Installationen gibt es genug Spieler, die sich von negativer Presse oder abfälligen Kommentaren nicht einschüchtern lassen. Das Spiel selbst hat allerdings noch ein paar Schwachstellen: Die Server stürzen regelmäßig ab, das GPS ist teilweise ungenau und der Spielverlauf häufig nicht flüssig. Es bleibt die Frage offen, wie sich das Spiel noch entwickelt und was es für zukünftige Computerspiele bedeutet.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Digital

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Digital.

Alle Digital-Artikel
KI-Forscher warnen: LLM-Entwicklung ohne Sicherheitsmechanismen „gefährlich"
Digital

KI-Forscher warnen: LLM-Entwicklung ohne Sicherheitsmechanismen „gefährlich"

13. Oktober 2026

Ein Wissenschaftler vergleicht die Entwicklung von KI-Sprachmodellen ohne wirksame Sicherheitsvorkehrungen mit einem Sportwagen ohne Bremsen. Die Debatte um Selbstregulierung der Tech-Konzerne gewinnt an Schärfe.

Yoshua Bengio schlägt KI-Architektur vor, die nicht lügt
Digital

Yoshua Bengio schlägt KI-Architektur vor, die nicht lügt

12. Oktober 2026

Der Turing-Award-Träger präsentiert mit 'Scientist AI' ein radikal neues Trainingskonzept: Aussagen werden als Behauptungen attributiert statt als Fakten übernommen. Ziel ist eine KI, bei der Ehrlichkeit und Leistung…

Wenn Claude den Doktoranden ersetzt: Ein Professor, eine KI, ein Paper
Digital

Wenn Claude den Doktoranden ersetzt: Ein Professor, eine KI, ein Paper

12. Oktober 2026

Ein Wissenschaftler beschreibt auf Mastodon, wie er heute Forschungspapiere erstellt: Der Professor gibt die Richtung vor, Claude übernimmt Theorie und Experimente. Was bedeutet das für die nächste Generation?

KI-Systeme zeigen gespaltene Fähigkeiten in Mathematik: Beweis versus Erklärung
Digital

KI-Systeme zeigen gespaltene Fähigkeiten in Mathematik: Beweis versus Erklärung

9. Oktober 2026

OpenAI-Modelle überzeugen beim formalen Beweisen, während Claude verständlichere mathematische Texte verfasst. Ein Experiment mit dem Unique-Games-Problem zeigt fundamental unterschiedliche Stärken.

← Zurück zu DigitalZur Startseite