Geboren: 22. März 1931
Montreal, Kanada
Der 1931 in Kanada geborene Schauspieler besuchte bereits an der Universität eine Theatergruppe. Nach seinem Abschluss im Jahre 1952 begann er dann, am Theater in Ottawa zu arbeiten. In Nebenrollen war er z. B. im Kaufmann von Venedig zu sehen.
Nach einem Auftritt in New York im Stück Tamburlaine unterzeichnete Shatner einen 7-Jahres-Vertrag mit der 20th Century Fox. Gastrollen in Serien wie Goodyear Playhouse, Circle Theatre und Philco Playhouse folgten. Dann kam sein Filmdebüt in The Brothers Karamazov mit Richard Basehart – eine erfolgreiche Karriere war ihm damit so gut wie sicher.
Doch zunächst ging es wieder zurück zum Theater: Shatner spielte zwei Jahre lang in The Secret Life of Suzie Wong, anschließend in A Shot in the Dark mit Julie Harris und dann in L`Idiot, alles am Broadway.
Im Jahr 1961 drehte Shatner zwei Filme: The Intruder, der später unter den Namen I Hate Your Cuts! und Shame veröffentlicht wurde und Judgement at Nuremberg. Dann endlich kam die Rolle, durch die er weltbekannt werden sollte – Captain James T. Kirk in Star Trek.
1974 vertonte er zusammen mit seinen Raumschiffkollegen von der Enterprise die 18 Episoden des Zeichentrickfilms, der auf Star Trek basierte. Außerdem trat er in den sieben Star Trek Filmen, die folgen sollten, vor und hinter den Kulissen auf: 1979 war er in Star Trek: Der Film wieder der Kapitän der Enterprise, in Star Trek: The Final Frontier übernahm er sogar die Regie.
Shatner ist auch Autor mehrerer Bücher mit autobiografischem Hintergrund wie z.B. Star Trek Memories, in denen er über seine Rolle als Captain Kirk berichtet.
Leonard Nimoy
Geboren: 26.03.1931
Boston, Massachusetts, USA
Nimoy begann seine Karriere als Kinderdarsteller in Boston. Nach einem Schauspielstudium am Boston College – er war gerade 18 Jahre alt – ging er an die Westküste. Sein Filmdebut gab er mit Queen for a Day, nach seiner Dienstzeit bei der Armee folgten Rhubarb (1951), Francis goes to West Point (1952), The Overland Trail (1953) und Formicula (1954). Von 1966 an trug Nimoy als rationaler Halbvulkanier Mr. Spock einen großen Teil zum Erfolg von Raumschiff Enterprise bei. Für die Darstellung in den späteren Star Trek Filmen wurde er dreimal für einen Emmy nominiert.
Über seine schauspielerischen Leistungen hinaus, die er in den 70er Jahren in Filmen wie Catlow - Leben ums Verrecken (1971), der Krimikomödie Im letzten Moment mit Henry Fonda und einigen Broadway–Produktionen weiter unter Beweis stellte, machte sich Nimoy auch zunehmend einen Namen als Regisseur.
So zeichnete er für Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock und Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart verantwortlich. Weitere Regiearbeiten waren Noch drei Männer, noch ein Baby (1987), Der Preis der Gefühle (1988) mit Diane Keaton, Kein Baby an Bord (1990) und Holy Matrimony (1994) mit Patricia Arquette und Armin Mueller-Stahl. 1991 war er Darsteller und ausführender Produzent in dem von der Kritik ausgezeichneten Film Never Forget. Nimoy ist außerdem Autor von neun Gedichtbänden und nahm insgesamt 10 CDs mit Musik und Erzählungen auf.
DeForest Kelley
Geboren: 20.01.1920
Atlanta, Georgia, USA
Gestorben: 11. 06.1999
Am 20. Januar 1920 erblickte DeForest Kelley in Atlanta, Georgia, das Licht der Welt. Im Alter von 17 Jahren reiste er nach Kalifornien, um für zwei Wochen seinen Onkel zu besuchen. Daraus wurde ein Jahr. Kelley sang im Radio, gründete eine eigene Band und war während des Krieges für Paramount beim Navy-Film tätig. Später arbeitete er als Kleindarsteller, hauptsächlich in Western. Sein Debütfilm Fear of the Night war allerdings ein “Film Noir“.
DeForest Kelley wäre vermutlich ewig der kleine Halunke geblieben, der am Ende immer von den Helden der Wildwestfilme erschossen wird, hätte er nicht eines Tages Jan Sebring, den Promi-Friseur von Hollywood getroffen. Dieser verpasste Kelley einen Kurzhaarschnitt und bald wurde aus dem Schurken Dr. McCoy von der Enterprise. Ursprünglich sollte der Bordarzt nur in sieben Folgen auftauchen, seine große Beliebtheit beim Publikum bewirkte aber, dass er zu einem festen Bestandteil der Mannschaft wurde.
Einen Gastauftritt hatte Kelley später auch im Film Star Trek - The Next Generation. In dem Pilotfilm Mission Farpoint kommt er als Greis an Bord und beschwert sich noch einmal über das von ihm so verabscheute “Beamen“. Selbstverständlich verliert er dort auch ein paar Worte über die Vulkanier.
Bis zu seinem Tod im Jahr 1999 lebte Kelley mit seiner Frau Caroline, die er während den Proben zu einem Theaterstück kennengelernt hatte, dem Hund “Schnoodel“, ca. 20 Vögeln und einer Schildkröte in Los Angeles, Kalifornien.
George Takei
Geboren: 20.04.1940
Boyle, Los Angeles, USA
Takei studierte Theaterwissenschaften an der Universität von Kalifornien, nachdem der Sohn japanischer Einwanderer zuvor sein Architekturstudium in Berkeley abgebrochen hatte. Seine TV-Aktivitäten vor Star Trek, wo er als Mr. Sulu die Enterprise durch die Weiten des Weltraums steuert, beschränkten sich auf die Fernsehserie Playhouse.
Der politisch aktive Takei geriet 1980 wegen eines Streits anlässlich der Landtagswahlen in die Medien: Sein Gegenkandidat für die Wahl forderte mehr Sendezeit, da Takei ständig in Wiederholungen von Raumschiff Enterprise im TV zu sehen sei. Diese lächerliche Anklage ließ sich Takei nicht gefallen und zog seine Kandidatur zurück.
Heute tritt er insbesonders für die Interessen amerikanischer Bürger japanischer Abstammung ein. Er sitzt außerdem als Aufsichtsrat in einer Bank, die sich speziell um Kreditwünsche asiatischer Einwanderer kümmert. Als Vorstandsposten des Exekutivkomitees im “Los Angeles Theater Center“ widmet er sich aber nach wie vor auch schauspielerischen Belangen.
Nichelle Nichols
Geboren: 28.12.1936
Robbins, Illinois, USA
Am Anfang wollte Nichols die Rolle des farbigen Kommunikationsoffiziers Uhura in Raumschiff Enterprise überhaupt nicht spielen. Erst auf Anraten und Drängen ihrer Manager nahm sie an. Dem Produzenten Gene Roddenberry war sie schon zuvor positiv aufgefallen, als sie in der von ihm produzierten Serie The Lieutenant mitgewirkt hatte.
Nichelle Nichols hat zwei Maßstäbe im amerikanischen Fernsehen gesetzt. Einerseits trat sie als erste schwarze Frau in einer Weltraumserie auf, andererseits war sie auch die erste Schwarze, die in den amerikanischen Medien einen weißen Mann – nämlich James T. Kirk alias William Shatner – küsste. 1996 wurde sie für den “Sci-Fi Universe Readers' Choice Awards“ als beste Schauspielerin in einer Serie nominiert.
James Montgomery Doohan
Geboren: 03.03.1920
Vancouver, British Columbia, Kanada
James Doohan ist den Star Trek Fans als Scotty bekannt, Chefingenieur an Bord der USS Enterprise in der Originalserie von 1966.
Doohan wurde am 3. März 1920 in Vancouver, British Columbia geboren. Da sein Vater alkoholabhängig war, verließ er sein Zuhause im Alter von 19 Jahren und trat den Kanadischen Streitkräften bei, die im 2. Weltkrieg gegen die Deutschen kämpften. Nach einem Eignungstest wurde er in den Rang eines Captains in der Royal Canadian Artillery erhoben. Bei den Kämpfen am D-Day wurde er am Bein und an der Hand verletzt, wobei er auch einen Finger verlor.
Nach seiner Rückkehr fing er an, im “Playhouse“ in New York zu arbeiten, wo er mit zukünftigen Stars wie Leslie Nielsen, Tony Randall und Jackie Gleason probte.
In den folgenden Jahren pendelte er zwischen New York und Kanada. Er wirkte bei über 4000 Radioprogrammen, 400 Fernsehsendungen sowie einigen Filmen mit und war der meistbeschäftigste Schauspieler Kanadas. In Hollywood drehte er nach seinem Erfolg in Raumschiff Enterprise mehr als 100 Filme wie z.B. The Twilight Zone, Outer Limits und Double Trouble. Außerdem trat er in den ersten 7 Star Trek Filmen auf.
James Doohan lebt in Washington zusammen mit seiner Frau Wende und seinen Söhnen Eric und Thomas.



