Regenerative Energiequellen nutzen
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Regenerative Energiequellen nutzen

Bild: Foto: unbekannt, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Baden im Meer ist eine feine Sache, wenn der Wellengang nicht zu stark ist. Denn Meereswellen besitzen oft eine große Kraft. Und genau hier setzt das Prinzip des Wellenkraftwerks an, das in Japan schon seit längerem zum Einsatz kommt und zunehmend auch in Europa genutzt wird: Umwandlung der Bewegungsenergie in Strom.

Meereswellen als Stromerzeuger

Baden im Meer ist eine feine Sache, wenn der Wellengang nicht zu stark ist. Denn Meereswellen besitzen oft eine große Kraft. Und genau hier setzt das Prinzip des Wellenkraftwerks an, das in Japan schon seit längerem zum Einsatz kommt und zunehmend auch in Europa genutzt wird: Umwandlung der Bewegungsenergie in Strom.

Die Stromgewinnung ist zunächst in allen Wasserkraftwerken gleich: Die Energie des Wassers versetzt Turbinen in Drehbewegung und die mit den Turbinen gekoppelten Generatoren erzeugen elektrische Energie. Doch was unterscheidet das Wellenkraftwerk von den anderen Wasserkraftwerken?

Erst einmal ganz simpel: Zur Energiegewinnung werden Meereswellen verwendet, die in eine Kammer ein- und ausströmen, deren Öffnung unterhalb des Meeresspiegels liegt. Die darüber liegende Luft wird im Rhythmus der Wellen zusammengepresst, die dann durch eine Turbine geht. Der Knackpunkt: Mal strömt die Luft ein, mal aus. Die Turbine muss also so konstruiert sein, dass sie sich immer in dieselbe Richtung dreht, damit der Generator die Drehbewegung in Strom umwandeln kann.

Die größte Herausforderung wird es wohl sein, das biologische Gleichgewicht nicht zu stören und die Eingriffe in die Küstenlandschaft zu beschränken. So könnten beispielsweise die unter Wasser liegenden Kammern unterhalb von schon bestehenden Gebäuden der Küstenwache gebaut werden.

Wie kann man Wind speichern?

Längst sind Windräder zu einem gewohnten Anblick geworden und die Nutzung von Windenergie für die Stromproduktion läuft seit Jahren. Doch ein Problem gibt es: Der Wind weht nicht dann, wenn es zu Bedarfsspitzen kommt oder hört auf, wenn nicht soviel Strom benötigt wird. Und genau deshalb wurde ein Verfahren entwickelt, um den nicht sofort benötigten Strom bei Bedarf abrufen zu können: das adiabate Prinzip.

Klingt kompliziert, ist aber einfach: Der nicht benötigte Strom wird durch Kompression von Luft in einem unterirdischen Speicher (Druckluftspeicher) zwischengelagert. Bei dieser Verdichtung entsteht Wärme, die ebenfalls gespeichert wird. Und genau das ist der Trick: Bei Bedarfsspitzen kann der gespeicherte Strom mit der bereits vorhandenen Wärme befeuert werden, fossile Brennstoffe sind nicht mehr notwendig. So läuft morgens ohne Erdöl und Erdgas die Kaffeemaschine, kochen die Eier und röstet das Brot im Toaster. Ein wichtiger Schritt zur Verringerung des CO2-Ausstoßes.

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