Regional sind der Hit
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Regional sind der Hit

Bild: Foto: Roman Eisele, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wer kennt die Diskussion über die Äpfel nicht, die zur Zeit aus Israel und anderen weit entfernten Ländern in den Supermärkten auftauchen?! Sicherlich kaufe ich gerne Obst auf unserem Wochenmarkt bei den regionalen Bauern. Ob ich damit hinsichtlich der diversen Rückständen von Pestiziden, Herbiziden und was es sonst noch so an -iden auf dem Obst gibt auf der sicheren Seite bin – wer weiß das schon wirklich. Nur dass die Transportkosten geringer sind und dadurch die Umwelt weniger belastet wird, ist sicher. Wahrscheinlich ist das Obst auch reifer und frischer, wenn man Ernte unmittelbar vor dem Verkauf unterstellt. Und dann wird immer wieder die wirtschaftliche Bedeutung für die Region betont, besonders dann, wenn die heimischen Preise deutlich höher sind als bei importierten Gütern.Aber hier sind auch Gegenargumente zu sehen. Viele Entwicklungsländer sind auf Grund ihrer Wirtschaftsstruktur nur in der Lage landwirtschaftliche Produkte auf den Weltmärkten anzubieten. Würden wir diese in den Industrieländern nicht mehr abnehmen, wäre die Armut in diesen Ländern noch stärker ausgeprägt, als es jetzt schon der Fall ist. Gleichzeitig nimmt der faire Handel zu, da viele Unternehmen selbst inzwischen den FairTrade für sich als Marketinginstrument entdeckt haben. Damit ist die Nachfrage nach Mangos und Bananen sowie zur Weihnachtszeit nach Clementinen und Satsumas letztlich für diese Ländern auch eine Frage des wirtschaftlichen Überlebens. Ohne die Einnahmen aus dem Handel fehlen Mittel zur wirtschaftlichen Entwicklung die letztlich auch dem Umweltschutz dienen kann.Wenn ich mich also auf dem Markt für ein regionales Produkt entscheide ist das nicht automatisch gut oder schlecht, sondern es kommt wie immer auf den Blickwinkel an.

Wer kennt die Diskussion über die Äpfel nicht, die zur Zeit aus Israel und anderen weit entfernten Ländern in den Supermärkten auftauchen?! Sicherlich kaufe ich gerne Obst auf unserem Wochenmarkt bei den regionalen Bauern. Ob ich damit hinsichtlich der diversen Rückständen von Pestiziden, Herbiziden und was es sonst noch so an -iden auf dem Obst gibt auf der sicheren Seite bin – wer weiß das schon wirklich. Nur dass die Transportkosten geringer sind und dadurch die Umwelt weniger belastet wird, ist sicher. Wahrscheinlich ist das Obst auch reifer und frischer, wenn man Ernte unmittelbar vor dem Verkauf unterstellt. Und dann wird immer wieder die wirtschaftliche Bedeutung für die Region betont, besonders dann, wenn die heimischen Preise deutlich höher sind als bei importierten Gütern.
Aber hier sind auch Gegenargumente zu sehen. Viele Entwicklungsländer sind auf Grund ihrer Wirtschaftsstruktur nur in der Lage landwirtschaftliche Produkte auf den Weltmärkten anzubieten. Würden wir diese in den Industrieländern nicht mehr abnehmen, wäre die Armut in diesen Ländern noch stärker ausgeprägt, als es jetzt schon der Fall ist. Gleichzeitig nimmt der faire Handel zu, da viele Unternehmen selbst inzwischen den FairTrade für sich als Marketinginstrument entdeckt haben. Damit ist die Nachfrage nach Mangos und Bananen sowie zur Weihnachtszeit nach Clementinen und Satsumas letztlich für diese Ländern auch eine Frage des wirtschaftlichen Überlebens. Ohne die Einnahmen aus dem Handel fehlen Mittel zur wirtschaftlichen Entwicklung die letztlich auch dem Umweltschutz dienen kann.
Wenn ich mich also auf dem Markt für ein regionales Produkt entscheide ist das nicht automatisch gut oder schlecht, sondern es kommt wie immer auf den Blickwinkel an.

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