Rekord bei Fusionen
Leben & Lifestyle

Rekord bei Fusionen

Bild: Foto: Roman Eisele, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Erhöht hat sich auch die Anzahl der angekündigten Fusionen und Übernahmen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahmen sie weltweit um 14 Prozent auf 16.259 zu. Besonders in Europa entwickeln sich die so genannten M&A-Märkte (Mergers und Acquisition) äußerst dynamisch. Mit rund 788 Milliarden US-Dollar übertraf die Summe der von Januar bis Juni angekündigten Fusionen und Übernahmen den Wert des ersten Halbjahres 2005 um satte 74 Prozent. Die Anzahl der angekündigten Transaktionen im ersten Halbjahr 2006 liegt mit 5.914 um mehr als 13 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Deutschland auf Platz vier

Erhöht hat sich auch die Anzahl der angekündigten Fusionen und Übernahmen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahmen sie weltweit um 14 Prozent auf 16.259 zu. Besonders in Europa entwickeln sich die so genannten M&A-Märkte (Mergers und Acquisition) äußerst dynamisch. Mit rund 788 Milliarden US-Dollar übertraf die Summe der von Januar bis Juni angekündigten Fusionen und Übernahmen den Wert des ersten Halbjahres 2005 um satte 74 Prozent. Die Anzahl der angekündigten Transaktionen im ersten Halbjahr 2006 liegt mit 5.914 um mehr als 13 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Deutschland liegt europaweit auf Platz vier der Zielländer für M&A-Aktivitäten – hinter Großbritannien, Frankreich und Spanien. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2006 482 Transaktionen, in denen deutsche Unternehmen als Verkäufer auftraten, angekündigt. Das Volumen lag mit rund 73 Milliarden US-Dollar knapp unter dem Vorjahresniveau.

Europa so stark wie früher

Eine Analyse der Bilanzen der 1.000 weltweit führenden Unternehmen (gemessen an der Marktkapitalisierung) zeige, dass die allgemein niedrige Verschuldungsrate der Unternehmen Spielraum für weitere Fremdkapitalisierungen biete. Die Auslandskäufe großer europäischer Unternehmen – wie zuletzt die Übernahme des US-Konzerns Engelhard durch BASF – wertet KPMG als „Zeichen der wieder gewonnenen Stärke der europäischen Großkonzerne“. Dass diese allerdings selbst zum Ziel von Übernahmen aus den Schwellenländern werden können, zeige die angekündigte Akquisition der Luxemburger Arcelor durch den indischen Mittal Steel-Konzern.

Mehr aus Leben & Lifestyle

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Leben & Lifestyle.

Alle Leben & Lifestyle-Artikel
Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren
Leben & Lifestyle

Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren

2. November 2026

Warum klingen Instrumente aus der Vorkriegszeit anders als neu gebaute Modelle? Die Antworten liegen in der komplexen physikalischen und chemischen Alterung von Holz, Leimen und Lacken über Jahrzehnte.

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur
Leben & Lifestyle

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur

31. Oktober 2026

Von den chinesischen Penjing-Landschaften über den Zen-Buddhismus bis zur weltweiten Verbreitung: Die Geschichte der Bonsai-Kultur ist mehr als ein Dekorationstrend. Sie verbindet jahrhundertealte Philosophie mit…

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert
Leben & Lifestyle

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert

27. Oktober 2026

Kaum ein Verfahren ist so von Klischees umgeben wie die Hypnose. Bühnenshows, in denen Freiwillige wie ferngesteuert Hühner imitieren, prägen bis heute das Bild. Mit der Arbeit in einer Praxis hat das wenig zu tun. Dort…

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz
Leben & Lifestyle

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz

20. Oktober 2026

Eine Studie in PLOS Biology zeigt, wie ein Inositol-sensitiver Rezeptor bei einer Hefe die Nährstoffnutzung steuert – selbst bei Glukose-Überschuss. Die Entdeckung verbindet Stoffwechsel und Virulenz.

← Zurück zu Leben & LifestyleZur Startseite