Roaming-Preise sinken
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Roaming-Preise sinken

Bild: Foto: Carl Otto, Public domain, via Wikimedia Commons

Auslandsgespräche mit dem Handy werden günstiger – und das europaweit. Bis spätestens Ende September müssen die Anbieter ihre Gebühren innerhalb der EU senken.

Was bedeutet Roaming?

Der Begriff Roaming kommt aus dem Englischen und bedeutet Erreichbarkeit bzw. meint die Nutzung eines Mobiltelefons außerhalb des eigenen Mobilfunknetzes.

Mit welchen Gebühren kann gerechnet werden?

Mit der neuen Regelung werden Mobilfunkbetreiber verpflichtet, bis spätestens Ende September einen so genannten „Eurotarif“ einzuführen, der in allen 27 EU-Staaten gilt.

Die Fakten:

im ersten Jahr gilt eine maximale preisliche Obergrenze für angehende Anrufe von 49 Cent pro Minute, im zweiten Jahr 46 Cent und im dritten 43 Cent.

Für angenommene Anrufe beträgt die Obergrenze im ersten Jahr 24 Cent, im Folgejahr 22 Cent und im dritten 19 Cent.

Der neue Eurotarif muss vier Wochen nach Inkrafttreten der Verordnung allen Mobilfunkkunden „in verständlicher Weise“ angeboten werden.

Der Kunde hat dann zwei Monate Zeit, sich für den Tarif seines Anbieters oder einen anderen zu entscheiden. Kunden, die sich binnen dieser Frist nicht äußern, werden automatisch auf den neuen Eurotarif umgestellt. Ausnahme: Der Kunde  hat sich bereits vor Inkrafttreten der Verordnung für einen speziellen Roamingtarif entschieden (z. B. günstigen Geschäftskundentarif).

Automatisch umgestellt werden nur die Standard-Roaming-Tarife. Wer einen speziellen Auslandstarif besitzt, bei dem ändert sich nichts.

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