Dan Brown verzerre die biblische Botschaft, lautet einer der Vorwürfe. Der Autor selbst hat damit keine Probleme. Im Gegenteil: „Je heftiger wir diese Themen debattieren, desto klarer wird unser Verständnis der eigenen Spiritualität. Kontroversen und Dialog sind gesund für die Religion als Ganzes“, so Dan Brown. Der Vatikan dagegen sieht das naturgemäß ganz anders. Dieser hat nämlich bereits im März 2005 zum Boykott des Bestsellers aufgerufen. Begründung: Der Roman sei „schändlich und unbegründet“ und ein reines „Lügengebäude“. Doch warum erzürnt ein fiktiver Text derart die Kirche? Warum beschäftigen sich ernsthafte Religionswissenschaftler immer wieder mit einem Thriller-Autor? Und: Warum fühle sich so viele Leser vom „Sakrileg“ in ihrem Glauben verletzt?
Die Thesen
In seinem Thriller lässt Dan Brown seine Hauptfiguren einige Thesen aufstellen, die tatsächlich als Sakrileg aufgenommen werden können. Zu den wichtigsten gehören:




