Schönheit macht Karriere
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Schönheit macht Karriere

Bild: Foto: Horst Sturm, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons

Schon im Kindesalter spielt das Aussehen eine entscheidende Rolle. Adrette Kinder hinterlassen in der Regel einen guten Eindruck bei den Lehrern, was sich durchaus auf die Schulnoten auswirken kann. Erfolge, ob in der Schule oder privat, stärken in jungen Jahren das Selbsbewusstsein und schaffen damit die Voraussetzung für eine erfolgreiche Jobsuche im Erwachsenenalter. Dies glauben zumindest 93 Prozent der 1300 befragten Personalchefs in den USA. Attraktivität gilt als Erfolgsfaktor - mannigfache Studien belegen dies. Wer gut aussieht, verdient auch bei gleicher Qualifikation bis zu fünf Prozent mehr als seine eher weniger ansehnlichen Mitarbeiter.Doch woher kommt dieses beinah sture Schönheitsdenken? Es ist dem Menschen mehr oder minder angeboren. Mit der Attraktivität des Betrachteten assozieren wir zugleich seine physische Verfassung. Je besser diese ist, desto größer schätzen wir auch dessen Leistungsfähigkeit ein - sowohl die des Körpers als auch die des Geistes. Besonders spürbar sei dies bei der Partnerwahl: Schöne und intelligente Männer suchten demnach in den meisten Fällen gleichfalls hübsche und gebildete Frauen. Die Kinder, die aus solchen Partnerschaften hervorgingen, erbten gewisse Eigenschaften und stünden ihren Eltern oft in nichts nach. Die Startbedingungen für das zukünftige Leben seien somit denkbar gut.

Schon im Kindesalter spielt das Aussehen eine entscheidende Rolle. Adrette Kinder hinterlassen in der Regel einen guten Eindruck bei den Lehrern, was sich durchaus auf die Schulnoten auswirken kann. Erfolge, ob in der Schule oder privat, stärken in jungen Jahren das Selbsbewusstsein und schaffen damit die Voraussetzung für eine erfolgreiche Jobsuche im Erwachsenenalter. Dies glauben zumindest 93 Prozent der 1300 befragten Personalchefs in den USA. Attraktivität gilt als Erfolgsfaktor - mannigfache Studien belegen dies. Wer gut aussieht, verdient auch bei gleicher Qualifikation bis zu fünf Prozent mehr als seine eher weniger ansehnlichen Mitarbeiter.

Doch woher kommt dieses beinah sture Schönheitsdenken? Es ist dem Menschen mehr oder minder angeboren. Mit der Attraktivität des Betrachteten assozieren wir zugleich seine physische Verfassung. Je besser diese ist, desto größer schätzen wir auch dessen Leistungsfähigkeit ein - sowohl die des Körpers als auch die des Geistes. Besonders spürbar sei dies bei der Partnerwahl: Schöne und intelligente Männer suchten demnach in den meisten Fällen gleichfalls hübsche und gebildete Frauen. Die Kinder, die aus solchen Partnerschaften hervorgingen, erbten gewisse Eigenschaften und stünden ihren Eltern oft in nichts nach. Die Startbedingungen für das zukünftige Leben seien somit denkbar gut.

Was ist schön?

Für schön befinden wir insbesondere diejenigen, deren Gesichtszüge symmetrisch erscheinen, die über eine glatte und gesunde Haut verfügen und einen gut geformten, respektive schlanken Körper vorweisen können. Entscheidend sind auch Körpergröße und die Haare auf dem Kopf - sofern man noch welche hat. Nicht nur, dass größere Männer es tendenziell leichter haben, eine Frau zu finden, ihr Einkommen beträgt zudem bis zu sechs Prozent mehr, als das der kleineren Kollegen. Dies ergab eine Umfrage der Londoner Guildhall Universität. 11.000 berufstätige Männer nahmen an ihr teil. An der Universität des Saarlandes in Saarbrücken hat man indes herausgefunden, dass die Haarfarbe ebenfalls nicht unwichtig sei. Weltweit gaben Frauen und Männer an, welche Haarfarbe sie persönlich präferieren würden. Mit 34 Prozent der Stimmen führt demnach überraschenderweise die Farbe Braun vor Blond (32 Prozent). Im Vergleich dazu liegen die Farben Schwarz und Rot nicht so sehr im Trend. Bei den Herren liegt mit 50 Prozent ebenfalls braunes Haar an der Spitze. Rot stellt sich für die meisten maskulinen Befragten als "grauenhaft schlecht" dar. Relevant ist auch die Menge der Haare. Männer mit Halb- oder Vollglatze sind nicht nur bei Frauen, sondern, einer Studie zufolge, auch als Stellenbewerber weniger beliebt.

Die Körperkultur hat indes eine lange Geschichte. Schon im alten Ägypten verstand man es, seinen Körper in Schwung zu halten. So fand man bei Ausgrabungen diverse Pflegemittel aus Sesam- und Moringa-Öl, falsche Haare und Bärte. Heutzutage boomt der Schönheitswahn mehr denn je. Möglich macht es unter anderem die immer innovativer werdende Schönheitschirurgie. "Für mich liegt der Reiz der ästhetischen Chirurgie darin, durch kleine Veränderungen große Wirkungen zu erzielen", formuliert es der Wiener Schönheitschirurg Dr. Wolfgang Metka und fügt hinzu: "Vom Körper als Kunstgebilde bin ich fasziniert."

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