Schönmacher aus der Küche
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Schönmacher aus der Küche

Bild: Foto: Roman Eisele, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Schon mal Sahne in die Haare geschmiert? Oder Kaffeesatz in das Gesicht gerieben? Wenn nein, dann einfach mal ausprobieren. Zig Schönheitsmittel finden sich in der eigenen Küche.

Sahne für geschmeidiges Haar

Im Sommer werden Haare besonders strapaziert. UV-Strahlen sowie Salz- und Chlorwasser machen ihnen extrem zu schaffen. Eine extra Portion Pflege tut deshalb Not. Süße Sahne hilft, um gestresstes Haar geschmeidiger zu machen. Zutaten für die hausgemachte Haarkur: Zwei Esslöffel süße Sahne mit je einem Teelöffel Weizenkeimöl und Zitronensaft mischen. Die Mixtur einfach nach dem Haarewaschen einmassieren. 15 bis 20 Minuten einwirken lassen. Generell gilt: Wer während der Einwirkzeit Plastik- und Alufolie zusätzlich herumwickelt, verstärkt die pflegende Wirkung.

Samthaut durch Erdbeeren

Die kleinen süßen Früchtchen gehören zu den beliebtesten Sommerdesserts. Naschen muss aber hier kein schlechtes Gewissen machen, denn Erdbeeren sind natürliche Schönmacher. Unter anderem enthalten sie die Vitamine C und A, sowie B1 und B2. Magnesium, Kalium, Kalzium und Phosphor verfeinern das Hautbild und sorgen für ein straffes Bindegewebe. Äußerlich angewendet wirkt eine Erdbeermaske, etwa zwei Mal pro Woche angewendet, wahre Wunder. Die Haut wird mit Feuchtigkeit versorgt und fühlt sich samtweich an. Dazu eine Handvoll Erdbeeren zerdrücken und mit süßer Sahne und Honig vermischen. Die Mischung auf das gereinigte Gesicht auftragen und etwa 20 Minuten einwirken lassen.

Grüner Tee hilft bei Sonnenbrand

Nur ein bisschen zu lange am Strand gelegen – und schon ist es passiert, die Haut färbt sich schmerzend rot. Bei schweren Fällen sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen. Gegen leichten Sonnenbrand hilft hingegen diese Rezeptur: Unfermentierten grünen Tee aufkochen und kalt werden lassen. Ein Baumwolltuch damit tränken und 20 Minuten auf die betroffenen Hautstellen auflegen. Die im grünen Tee enthaltenen Gerbstoffe und Polyphenole sorgen dafür, die Beschwerden rasch zu lindern.

Petersilie macht müde Augen munter

Wenn mal ein Grillabend wieder länger gedauert hat, dann kann es schon mal passieren, dass das Spuren im Gesicht hinterlässt. Gegen müde oder brennende Augenlider aber ist das richtige Kraut gewachsen. Man nehme zwei Bund Petersilie und zerkleinere sie. Anschließend mit einem Viertelliter kochenden Wasser übergießen und die Mischung etwa 30 Minuten ziehen lassen. Umgießen in eine Eiswürfelform und ins Tiefkühlfach stellen. Anwendbar, sobald das Wasser gefroren ist. Schwellungen und Rötungen wird der Garaus gemacht, wenn man mit den Eiswürfeln sanft und einige Minuten lang über die Augen streicht.

Olivenöl für schöne Hände

Eine wahre Wohltat für strapazierte Hände ist eine Massage mit Olivenöl. Die Wirkung wird noch verstärkt, wenn das Öl vor der Anwendung leicht erwärmt wird. Das Öl großzügig einmassieren, insbesondere in die Handrücken, die Finger und auch in die Fingernägel. Möglich ist auch das XXL-Verwöhnprogramm: Hände fünf Minuten in das handwarme Öl eintauchen. Dann Hände in ein angewärmtes Handtuch wickeln und mehrere Minuten lang einziehen lassen.

Anti-Aging mit Aprikosen

Kaum ein anderes Obst schafft so viel Verjüngungseffekt. Was daran liegt, dass Aprikosen besonders viel Beta-Karotin enthalten. Dieses bewahrt vor Schäden, die freie Radikale verursachen können. In der Folge verlangsamt sich der Prozess der Hautalterung. Außerdem sorgt Pantothensäure für glänzendes Haar und Folsäure für Zellwachstum. Mit 200 Gramm Aprikosen ist der Tagesbedarf gedeckt. Aber auch zur äußerlichen Anwendung empfohlen. Für einen jugendlichen und rosigen Teint beispielsweise eine Maske aus einem Pfirsich und zwei bis drei Aprikosen ausprobieren. Das Obst schälen und mit einem Esslöffel Sonnenblumenöl zu einem Brei pürieren. Rund 20 Minuten auf der Gesichtshaut einwirken lassen, anschließend abwaschen.

Kaffee, das Peelingwunder

Runter mit den alten Hautschuppen. Wer sein Hautbild verbessern möchte, der sollte den Kaffeesatz, der nach dem Frühstück übrig geblieben ist, nicht einfach in die Tonne kippen. Denn er eignet sich bestens für ein äußerst wirksames Peeling. Die Haut wird wieder besser durchblutet. Und das sorgt für streichelzarte Haut. Und so geht´s: Etwa 100 Gramm Kaffepulver mit etwas heißem Wasser aufgießen, damit es einen Brei ergibt. Die entsprechenden Hautstellen mit der Kaffee-Rezeptur mit sanft kreisenden Bewegungen einreiben. Anschließend abwaschen. Nicht vergessen sollte man, anschließend eine Feuchtigkeitscreme aufzutragen, denn Koffein kann die Haut schnell austrocknen.

Spliss Ade dank Honig

Honig ein wahres Pflegewunder für die Haare. Spliss hat kaum eine Chance, wenn man den süßen Schönmacher in die Spitzen gibt. Natürliche Wirkstoffe wie Lipide und Aminosäuren sorgen für den Regenerationsprozess. Rezept für eine Haarspülung: Ein Teelöffel flüssigen Honig mit gut 250 Milliliter warmen Wasser und einen Spritzer Obstessig mischen. Nach dem Waschen sanft in das Haar einmassieren. Wichtig: Nicht ausspülen.

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