Schulden – der richtige Umgang mit Krediten & Co
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Schulden – der richtige Umgang mit Krediten & Co

Bild: Foto: Kreuzschnabel, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

pixabay.com, stevebp (CC0 Public Domain)

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In diesen Fällen sollte dann umgehend eine Schuldnerberatung aufgesucht werden. Profis wie die von www.schuldendirekthilfe.de helfen beim weiteren Vorgehen.

Zum Grundwissen über Kredite und Schulden gehört das Wissen um die verschiedenen Schuldenarten. Manche werden bewusst mit einem Vertrag eingegangen – wie der Bankkredit fürs neue Auto. Manche Schulden wie Mietschulden entstehen, weil Rechnungen nicht rechtzeitig bezahlt werden. Lesen Sie hier eine Auflistung, welches die häufigsten Schulden sind.

Primärschulden

Primärschulden nennen Fachleute Schulden, die existenzbedrohend werden können, wenn Sie sich nicht rechtzeitig darum kümmern. Zahlen Sie diese Ausgaben regelmäßig und vorrangig:

Vermieter können die Wohnung fristlos kündigen, wenn Mietrückstände eine bestimmte Höhe überschreiten, und nach weiteren Fristen Räumungsklage einreichen. Betroffene sollten umgehend Rat bei der örtlichen Wohnungssicherung suchen.

Energieversorger können Strom und Gas abstellen, wenn die Rückstände nach einer gewissen Frist nicht beglichen werden.

Der Staat kann den Schuldner schlimmstenfalls in Haft nehmen, um die Zahlung zu erzwingen.

Der Dispokredit

Der Dispokredit wird im Rahmen eines Girokontos eingeräumt. Er wird fällig, sobald das Konto im Minus ist. Der Dispokredit ist bequem – allerdings einer der teuersten Kredite überhaupt. Zum Problem wird der Dispo dann, wenn Kunden das Minus von Monat zu Monat weiterschleppen, es aber nicht schaffen, den Dispo abzubauen. Besser ist es, von vornherein auf den Dispo zu verzichten. Für plötzliche Ausgaben wie Reparaturen hilft ein Sparkonto mit ein bis zwei Monatsgehältern – damit können die meisten Notfälle abgedeckt werden, auch ohne Nutzung des Dispo-Kredits.

Konsumkredite und Ratenzahlungen

Das sind verführerische Angebote: Das Schnäppchen-Sofa, das gebrauchte Auto, die neue Küche, bequem zu null Prozent Zinsen. Doch Verbraucherschützer raten zur Vorsicht. Gerade viele Berufsanfänger mit kleinem Gehalt überschätzen ihre monatliche Zahlungsfähigkeit. Als grobe Richtlinie gilt: Nutzen Sie Konsumkredite und Ratenzahlungen nur für Gegenstände, die Sie zwingend brauchen, zum Beispiel das Auto für den Weg zur Arbeit.

Immobilienkredite

Das Eigenheim wird in der Regel über Kredit finanziert – diese Schulden sind üblich und gängig. Aber ganz ohne Eigenkapital gilt auch dieser Kredit als riskant. Mit gutem Grund verlangen viele Banken Eigenkapital, bevor sie einen Kredit bewilligen. Kreditkunden sollten sorgfältig und ehrlich ausrechnen, wie hoch die monatliche Belastung für Zinsen und Tilgung maximal sein darf. Dazu gehören Überlegungen, was passiert, wenn ein Partner den Job verliert oder die Zinsen steigen.

Kredite für die Selbstständigkeit

Wer ein eigenes Geschäft aufbaut, benötigt dazu in der Regel Startkapital. Banken unterstützen Selbstständige mit entsprechenden Krediten. Der Kreditnehmer selbst sollte als Geschäftsmann die Risiken im Blick haben. Oft unterschreiben aber auch Ehepartner oder andere Familienangehörige Bürgschaften für geschäftliche Kreditverträge, obwohl sie sich in kaufmännischen Fragen nicht auskennen. Zwar hat die Rechtsprechung zuletzt einige besonders krasse Fälle für sittenwidrig erklärt (beispielsweise wenn der Bürge überhaupt kein eigenes Einkommen hatte), aber generell haften Bürgen für die Rückzahlung des Kredits. Der Bürge sollte sich genau über alle mit dem Bürgschaftsvertrag verbundenen Risiken und Auswirkungen unabhängig informieren, bevor er unterschreibt – und sich nicht drängen lassen.

Von der kleinen Ratenzahlung bis zum Kredit über 100.000 Euro für die Restauranteröffnung – Schulden haben viele Gesichter. Je nach Umfang und Zweck können Kredite sinnvoll eingesetzt werden. Wichtig ist allerdings der bewusste Umgang mit Geld und Kredit, damit sich Kreditnehmer nicht überfordern und womöglich in eine Schuldenfalle geraten.

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