Sichtschutz im Badezimmer – Welches Produkt sich wirklich eignet
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Sichtschutz im Badezimmer – Welches Produkt sich wirklich eignet

Bild: Foto: unbekannt, Public domain, via Wikimedia Commons

Grundsätzlich gibt es einige Möglichkeiten, einen guten Sichtschutz im Badezimmer herzustellen. Die drei gängigsten Varianten der Fensterverkleidung im Badezimmer sind gewöhnliche Gardinen, Vorhänge, Plissees oder auch Rollos. Alle drei Varianten unterscheiden sich voneinander und folgend sind die wichtigsten Details zusammengestellt.

Grundsätzlich gibt es einige Möglichkeiten, einen guten Sichtschutz im Badezimmer herzustellen. Die drei gängigsten Varianten der Fensterverkleidung im Badezimmer sind gewöhnliche Gardinen, Vorhänge, Plissees oder auch Rollos. Alle drei Varianten unterscheiden sich voneinander und folgend sind die wichtigsten Details zusammengestellt.

Klassische Vorhänge und Gardinen

Vorhänge oder auch Gardinen sind die Urgesteine der Fensterverkleidung. Seit vielen Jahrzehnten verschönern sie auf Stangen gefädelt alle Räume eines Hauses. Selbst Autos blieben vor den Stoffen nicht verschont, was dieser Link erläutert. Auch im Badezimmer verlassen sich viele Bewohner auf Gardinen und Vorhänge, denn diese Möglichkeit bleibt bewährt. Der Teufel steckt bei dieser Art des Sichtschutzes allerdings im Detail, denn die verwendeten Vorhänge müssen sehr sorgfältig ausgewählt werden. Ein leicht durchscheinender Stoff, der tagsüber für einen soliden Sichtschutz sorgt, verliert diese Eigenschaft am Abend. Sobald es im Badezimmer heller ist als im Freien, können alle Passanten problemlos in das Badezimmer hineinsehen und mit der Privatsphäre ist es schnell vorbei. Blickdichte Vorhänge sind da die bessere Alternative. Werden diese zugezogen, so ist die Außenwelt von dem Geschehen im Badezimmer ausgeschlossen. Ein Problem kann sich jedoch dadurch ergeben, wenn durch den blickdichten Vorhang keine ausreichende Menge an Tageslicht mehr in das Badezimmer gelangt.

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Manche Vorhangstoffe und Gardinen sind nicht für die Verwendung in sogenannten Feuchträumen geeignet. Die Luftfeuchtigkeit, die beim Duschen oder Baden entsteht, wird vom Vorhangstoff aufgesaugt und nur sehr langsam wieder abgegeben. Letztlich entsteht hierdurch die Gefahr einer Schimmelbildung. Für die Haltbarkeit der Vorhänge ist die dauerhafte Belastung mit Feuchtigkeit zusätzlich ein Problemfaktor.

Vorteilhaft sind Gardinen und Vorhänge im Badezimmer, wenn es alleine um den Preis und die Montage geht. Mit Gardinenstange oder –schiene, Schlaufenschals oder Vorhängen ist ein Fenster recht schnell und günstig geschützt. Die Montage ist einfach und die Gardinenstange kann auch in einer Mietwohnung angebracht werden, ohne dass die Fensterrahmen dauerhaft beschädigt werden.

Für das Badezimmer eignen sich Plissees besonders, da sie nicht aus saugfähigem und dickem Stoff bestehen, sondern ein sehr dünnes und leichtes Material als Grundlage verwenden. Die Funktionsweise ist schnell erklärt: „Im Gegensatz zum klassischen Rollo, das sich über eine Stange auf- und abrollen lässt, enthält ein Plissee ein flexibles Schienensystem, auf dem es wie eine Ziehharmonika gefaltet und je nach Wunsch auseinander gezogen oder zusammengefaltet wird.“ (Quelle:http://plissee.marketing)

So können Plissees bequem an der Fensterfläche entlang verschoben werden. Für das Badezimmer empfiehlt sich in jedem Fall die Auswahl einer blickdichten Variante. Wer sich viel Licht und Helligkeit im Zimmer wünscht, sollte am besten zu hellen Farbtönen greifen. Für spezielle Bedürfnisse gibt es laut dersonnenschutz.de auch Stoffe mit antibakterieller Beschichtung.

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So bietet ein Plissee, so lange die Fenster geschlossen sind, zwar einen soliden Schutz vor Blicke von außerhalb, sobald die Fenster jedoch geöffnet werden, ist es mit dem Sichtschutz vorbei. Der Grund hierfür liegt auf der Hand, denn da Plissees mit dem Fenster fest verbunden sind, bewegen sie sich gemeinsam mit den Flügeln. Für Maßanfertigungen und solide Qualität verlangen Hersteller etwas mehr Geld als für vorgefertigte Gardinen und Vorhänge. Auch muss bei der Montage von Plissees häufig der Fensterrahmen angebohrt werden. Wer in einer Mietwohnung wohnt, sollte das Vorhaben unbedingt vorher mit dem Vermieter besprechen. Eine sinnvolle Alternative kann es sein, Plissees ohne notwendige Bohrung zu kaufen.

Die dritte Variante der Fensterverkleidung im Bad ist das traditionelle Rollo. Hierbei handelt es sich um eine Stoffbahn mit individueller Breite, die auf eine Rolle gewickelt ist. Mit Hilfe eines kleinen Zugseils kann diese Stoffbahn dann heruntergezogen werden. Ob die Fensterfläche dabei komplett oder nur teilweise bedeckt wird, entscheiden die Vorlieben der Besitzer. In Sachen Sichtschutz sind Rollos bei Auswahl eines entsprechend blickdichten Stoffs eine gute Wahl. Problematisch wird es allerdings beim Blick auf den Alltagskomfort. Viele Blumentöpfe und Dekorationsgegenstände auf der Fensterbank haben in Kombination mit einem Rollo nicht immer ausreichend Platz. Zudem kann es bei einem Rollo passieren, dass der Sichtschutz bei geöffnetem Fenster nicht mehr gewährleistet ist, da die Fensterflügel den Weg nach unten versperren.

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Was den Kostenfaktor betrifft, so sind Rollos etwa in der mittleren Preisklasse zwischen Plissee und Vorhang angesiedelt. Je nach Variante und Breite kann es jedoch zu zusätzlichen Kosten kommen, wenn beispielsweise Sondermaße benötigt werden.

Obwohl die Fensterrahmen bei der Montage oftmals angebohrt werden müssen, sind Plissees eine optimale Verkleidung für Badezimmerfenster. Sie sind fest mit dem Fenster verbunden, nehmen die Feuchtigkeit aus der Luft nicht auf und überzeugen zudem durch eine solide Pflegeleichtigkeit. Im Vergleich zu Vorhängen und Rollos sind Plissees dabei ein wenig teurer, weisen im alltäglichen Gebrauch jedoch einen besseren Komfort-Faktor auf.

Für eine bessere Übersicht sind in der folgenden Tabelle die Vor- und Nachteile der drei genannten Varianten detailliert aufgelistet:

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