Nach zwei Jahren Vorbereitung benötigten wir 274 Drehtage, auf die dann wiederum drei Jahre der Endfertigung folgten. In jeder Phase dieser Filmproduktion standen wir vor noch nie dagewesenen Problemen; ich erinnere mich: Wenn es richtig schwierig wurde, fragte ich mich, ob ich nicht viel lieber etwas ganz anderes machen würde als ausgerechnet “Der Herr der Ringe“...
In jedem Fall war die Antwort: Nein!
Denn ich hatte das Glück, mit etlichen der talentiertesten Schauspieler und Mitarbeiter zu arbeiten, die sich ein Filmemacher in der ganzen Welt nur wünschen kann. All die langen Produktionsjahre hindurch war klar, dass wir eines gemeinsam hatten: die unverbrüchliche Liebe zu den Büchern aus ihr entstand der unbeirrbare Wille, unsere ganze Kraft in die Filme zu investieren. Nie werde ich vergessen, dass New Line Cinema mir die Chance gab, meine Version von “Der Herr der Ringe“ auf die Leinwand zu bringen.
Professor Tolkien hat einmal gesagt, dass “die Suppe im Suppentopf der Story immer weiterkocht, und ständig kommen neue Zutaten, ob grob oder fein, hinzu.“
Ich freue mich, diese Filme jetzt in die Welt zu entlasssen und zu beobachten, was diese Generation und die nachfolgenden davon halten. Ob mein Beitrag letztlich als “grob oder fein“ eingestuft wird nun ist er jedenfalls abgeschlossen.
Jetzt ist mir die Trilogie wirklich aus der Hand genommen jetzt steht sie all denen zur Verfügung, für die wir sie gemacht haben: für die Menschen, die diese Bücher lieben und das Kino immer geliebt haben.



