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Spannenderweise investieren zwei ganz unterschiedliche Gruppen von Investoren in Gold: Diejenigen, die Gold als sicheres Investment ansehen und jene, die eher spekulativ unterwegs sind und auf Kurssteigerungen und eine satte Rendite hoffen. Damit wird auch klar, warum Gold in vielerlei Formen vorhanden ist: Wer auf das „sichere“ Gold setzen möchte, schafft es in Form von Barren an. Auch Goldmünzen sind eine sichere Geldanlage. Jedoch können Anleger bei diesen beiden physisch vorhandenen Goldvarianten nicht etwa auf eine allzu hohe Rendite hoffen. Nur wer Goldbarren und Münzen lange vorhält, kann von den grundsätzlich steigenden Goldpreisen profitieren. Schneller könnte es mit Gewinn und Verlust gehen, wenn Aktien und Fonds im Spiel sind, allerdings liegen Chance und Risiko hier auch recht nah beieinander.
Praxistipps für die Goldanlage
Niemals physisch vorhanden ist das Gold bei einem Fonds oder einer Goldaktie, dafür jedoch winken den Spekulanten, die auf diese Form des Goldes setzen, gute Renditen.
Den Goldpreis richtig lesen und verstehen
Wer in Gold investieren will, muss den Goldpreis richtig lesen können. Die Größe, in der Gold gehandelt wird, ist die Unze, die umgerechnet 28,5 Gramm entspricht. Zum Vergleich: Die Feinunze ist mit 31,10 Gramm geringfügig schwerer. Zweimal täglich – einmal um 11:30 und einmal um 16 Uhr – erfolgt die Festlegung des aktuellen Kurses. Die Ermittlung übernimmt die London Bullion Market Association. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von fünf Banken. Zu den Preis bestimmenden Faktoren zählen:
Eine finale Abschätzung darüber, wie sich der Goldpreis entwickeln könnte, ist ebenso spekulativ wie Aktien und Fonds rund ums Edelmetall. Experten bewerten die Goldanlage allerdings durchaus als bewährte Methode – vor allem in unsichereren Zeiten. Eine klassische Anlageform kann Gold nicht darstellen, auch wirft vor allem der Goldbarren ebenso wenig Gewinne ab wie etwa Goldmünzen. Experten empfehlen Anlegern, Gold als Teil des Portfolios zumindest zu berücksichtigen.
Silber als Alternative?
Silber wird knapp – und genau das macht das Edelmetall auch so beliebt. Im Grunde wartet Silber mit denselben Vorteilen auf wie Gold: Es ist physisch vorhanden und wertstabil. Die Rendite könnte sich sogar noch günstiger auswirken als beim Gold, denn die Differenz zwischen dem Wert beim Ankauf und beim Verkauf könnte durchaus größer werden. Wer Silber als Barren kauft, muss 19 Prozent Mehrwertsteuer berappen. In Form von Münzen liegt der Steuersatz bei sieben Prozent. Nach einem Jahr ist der Verkauf steuerfrei möglich.




