Spannende Geschichte: Die Geschichte des Geldes
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Spannende Geschichte: Die Geschichte des Geldes

Bild: Foto: Christoph Rieder, CC0, via Wikimedia Commons

Vor vielen tausend Jahren, als die Menschen noch in kleinen Siedlungen wohnten, war jeder Tag ein neuer Kampf ums Überleben. Um genug Essen zu haben, gingen sie auf die Jagd, fingen Fische und sammelten wilde Früchte. Statt das Fleisch und die Felle, die Fische und die Beeren zu verkaufen, wurde untereinander getauscht. Für ein Fell erhielt man zum Beispiel Salz oder selbst angefertigte Speerspitzen, für Kräuter Fisch oder für Beeren Kleidungsstücke. Statt mit Geld zu bezahlen, wurde also mit Naturalien gehandelt.

Erster Tauschhandel

Vor vielen tausend Jahren, als die Menschen noch in kleinen Siedlungen wohnten, war jeder Tag ein neuer Kampf ums Überleben. Um genug Essen zu haben, gingen sie auf die Jagd, fingen Fische und sammelten wilde Früchte. Statt das Fleisch und die Felle, die Fische und die Beeren zu verkaufen, wurde untereinander getauscht. Für ein Fell erhielt man zum Beispiel Salz oder selbst angefertigte Speerspitzen, für Kräuter Fisch oder für Beeren Kleidungsstücke. Statt mit Geld zu bezahlen, wurde also mit Naturalien gehandelt.

Zahlen in Natural- und Wägegeld

Die ersten Münzen

Die Lyder, ein Volk in Kleinasien, gelten als Erfinder der ersten Geldmünzen. Bereits um 650 v. Chr. stellten sie einheitlich große Metallstücke mit dem Wappen ihres Königs „Krösus“ her. Aus dieser Zeit stammt auch der Vergleich „reich wie Krösus“. Später übernahmen die Griechen und Römer dieses Bezahlsystem aus Münzen und verfeinerten es noch. Seitdem gibt es Münzen mit verschiedenem Wert.

Das erste Papiergeld

Das erste Papiergeld – die erste Banknote – soll 1661 im Königreich Schweden ausgegeben worden sein. Die Vorgeschichte: Für Johann Palmstruch, ein erfolgreicher Kaufmann aus Riga (im heutigen Lettland), war der Handel mit den großen und schweren Münzen viel zu mühsam. Ganz besonders natürlich, wenn er sehr viel zu verkaufen hatte oder große Mengen an Waren erwerben wollte. Vom schwedischen König erhielt er die Erlaubnis, eine eigene Bank zu gründen – die „Stockholm Banco“. Voraussetzung: Die Hälfte des Geldes ging an das schwedische Finanzministerium. Dafür durfte er für große Kupfermünzen Quittungen ausstellen. Das waren die ersten gedruckten Banknoten. Mit solchen Banknoten konnte gehandelt werden oder immer wieder der Gegenwert in Metallmünzen bei der Bank eingetauscht werden. Da Palmstruch allerdings das Geld, das er einnahm, nicht nur bei der Bank hinterlegte, sondern es für weitere Geschäfte nutzte, musste bald der schwedische Staat einspringen und für das Tauschrecht Banknote gegen Münzgeld garantieren.

Der Papiergeldhandel

Als das erste Papiergeld in Umlauf kam, misstrauten viele Menschen dieser neuen Zahlungsart. Kein Wunder, denn Papier hatte anders als die Metallmünzen keinen echten Materialwert. Anfang des 18. Jahrhunderts erfand dann der Schotte John Law ein Tauschsystem, das das Vertrauen der Menschen in Papiergeld stärkte. Er gab Papierzettel mit einer Garantie heraus. Sie garantierte, dass der auf dem Papierschein genannte Wert, jederzeit gegen Münzen oder Edelmetall eingetauscht werden konnte. Später wurde dieses Prinzip dann auf echte Geldscheine übertragen. Bei uns garantiert heute die Bundesbank, d. h. der Staat, den Wert der ausgegebenen Geldscheine.

Bargeldloser Zahlungsverkehr

Je moderner und internationaler die Wirtschaft wurde, desto größer waren auch die Geldmengen, die über weite Entfernungen bewegt werden mussten. Um diesen Handel zu vereinfachen, wurde im 20. Jahrhundert der bargeldlose Zahlungsverkehr eingeführt. Bargeldlos heißt: Das Geld bleibt in den meisten Fällen unsichtbar. Zum Beispiel, wenn das Gehalt ausgezahlt wird, wenn die monatliche Miete vom Konto abgebucht wird oder wenn man mit der EC- oder Kreditkarte einkauft. Bei all diesen Zahlungen wird das Geld lediglich als „Buchgeld“ gebucht, d. h. registriert. Bargeld brauchen die Menschen bei uns  meist nur noch dann, wenn es um kleine Summen geht.

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