Spartricks aus und mit dem Internet – für echte Füchse
Leben & Lifestyle

Spartricks aus und mit dem Internet – für echte Füchse

Bild: Foto: Aciarium, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Auch online gilt die Marketing-Maßregel, nach der Neukunden stärker umworben werden müssen, als Bestandskunden. Genau das kann man sich zunutze machen. Viele Shops versuchen Neukunden durch Sonderaktionen zu ködern. Das können Erstbesteller-Rabatte sein, Rabattcodes für Newsletter-Neu-Abonnenten oder für Sonderaktionen. Um diesen Lösungsweg zu gehen, sollte man also nicht immer beim gleichen Anbieter bestellen, sondern über den Tellerrand hinausblicken – irgendwelche Neukunden-Aktionen gibt es praktisch immer und man findet sie, indem man bei Google mit den Begriffen „Shop-Webadresse + Neukunden“ spielt. Damit der Trick einem aber nicht das E-Mail-Postfach zumüllt, sollte man sich zuvor allerdings eine kostenlose Reserve-Adresse erstellen, die man nur für derartige Neuanmeldungen benutzt.

pixabay.com, stux

pixabay.com, coffebeanworks

Auch online gilt die Marketing-Maßregel, nach der Neukunden stärker umworben werden müssen, als Bestandskunden. Genau das kann man sich zunutze machen. Viele Shops versuchen Neukunden durch Sonderaktionen zu ködern. Das können Erstbesteller-Rabatte sein, Rabattcodes für Newsletter-Neu-Abonnenten oder für Sonderaktionen. Um diesen Lösungsweg zu gehen, sollte man also nicht immer beim gleichen Anbieter bestellen, sondern über den Tellerrand hinausblicken – irgendwelche Neukunden-Aktionen gibt es praktisch immer und man findet sie, indem man bei Google mit den Begriffen „Shop-Webadresse + Neukunden“ spielt. Damit der Trick einem aber nicht das E-Mail-Postfach zumüllt, sollte man sich zuvor allerdings eine kostenlose Reserve-Adresse erstellen, die man nur für derartige Neuanmeldungen benutzt.

2. Die freche Lösung

Vor fast einem Vierteljahrhundert, als das Internet noch wirklich Neuland war, sahen viele Offline-Händler ihre Felle wegschwimmen. Nicht wenige gaben die Losung aus, bei Vorlage eines Online-Angebots durch einen Kunden beim Preis mitzugehen. Natürlich hing man das aus naheliegenden Gründen nicht an die große Glocke.

Heute hat sich die Situation gewandelt: Den gleichen Preis wie ein Online-Konkurrent anzubieten, traut sich kaum noch ein Einzelhändler. Zu krass sind meist die Unterschiede. Doch das bedeutet nicht, dass „gar nichts ginge“. Im Gegenteil, denn das Ladensterben ist dank des Onlinehandels realer als je zuvor. Das lässt sich frech nutzen: Wenn man ein Produkt findet, von dem man genau weiß, dass es in einem Ladengeschäft in seiner Nähe auch offeriert wird, einfach die Seite ausdrucken, hingehen und fragen. Natürlich wird der Schuhladen um die Ecke nicht mit den Preisen von Amazon oder ähnlichen Online-Branchenriesen mithalten. Aber bei Angeboten von kleinen Onlinehändlern lassen sich durchaus noch Schnäppchen machen.

3. Die automatisierte Lösung

Je weiter sich der Onlinehandel verbreitete, desto größer wurde auch die Zahl an Vergleichsportalen, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, einen geordneten Blick auf das Angebots-Wirrwarr zu ermöglichen. Jedoch: Heute befinden wir uns an einem Punkt, an dem man scherzhaft beinahe schon ein „Vergleichsportal-Vergleichsportal“ benötigt, so groß ist auch diese Online-Sparte geworden. Doch es gibt eine übergeordnete Distanz in Form des Portals preispiraten.de. Das durchforstet nämlich nicht nur fast 50.000 Onlineshops, sondern bezieht eben auch die mannigfaltigen Vergleichsportale sowie Amazon und eBay mit ein. Statt einer mehr oder weniger zweifelhaften Auswahl gibt es also für jedes Produkt eine direkte Preisübersicht samt Versandkosten – und das sowohl für Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien und die USA, so dass man für eine bestimmte Ware wirklich eine umfassende Preisübersicht unterschiedlichster Anbieter bekommt. Und wer noch weiter tricksen will, speichert mithilfe der Software und App seine Suchanfrage und vergleicht die Preise über mehrere Tage.

pixabay.com, JESHOOTS

Für den User ist es meist nur eine Sache des Komforts, von welchem Gerät aus er sich auf die Produktsuche im Netz begibt. Und da gewinnen natürlich heutzutage meist Tablets und Smartphones. Schon deshalb, weil man sie bloß aus der Tasche zu ziehen braucht – so mancher besitzt auch gar keinen anderen Zugangspunkt mehr. Hinter den Kulissen hat die „Wahl der Waffen“ beim Onlineshopping jedoch viel tiefgreifendere und sogar preisbestimmende Konsequenzen für den Käufer. Das liegt daran, dass sich jedes Gerät, das im Netz unterwegs ist, gegenüber einer Webseite identifizieren kann.

Und genau das nutzen manche Händler, kleine wie große, für eine ziemlich perfide und kaum zu beweisende Masche: Unterschiedliche Preise, je nachdem, von welchem Gerät aus man die Seite aufruft. Wer beispielsweise von einem brandaktuellen Gerät aus dem Apple-Portfolio zugreift, bekommt mitunter einen höheren Preis angezeigt als der Besitzer eines Mittelklasse-Samsung-Handys. Und dieser wiederum zahlt u.U. mehr als jemand, der von einem in die Jahre gekommenen Aldi-Notebook surft. Gemein, aber man kann sich helfen:

Doch auch diese Lösungen sind nicht hundertprozentig sicher. Wirklich zuverlässig hilft nur, am besten gar nicht von mobilen Geräten aus zu shoppen. Vielleicht gibt es auf dem Dachboden ja noch ein altes Notebook, das sich durch Entstauben und Aufspielen von Linux zur Shopping-Maschine machen lässt.

5. Die Weggeh-Lösung

Den Offline-Einkaufswagen mit Produkten vollladen, ihn kurz vor der Kasse stehenlassen und den Laden verlassen. Wer das tut, macht sich keine Freunde und spart sicher auch kein Geld. Doch auch hier unterscheiden sich On- und Offlinewelt dramatisch voneinander. Denn genau diese Praxis, also auf einer Shopseite den Warenkorb mit Wunschprodukten volllegen und dann die Seite verlassen, wird im Netz oftmals mit Preisnachlässen quittiert.

Im einfachsten Fall deshalb, weil das System des Shopbetreibers merkt, dass der Kunde das virtuelle Geschäft ohne Kaufabschluss verließ – schaut man einen Tag später nochmal rein (funktioniert nur um normalen Browsermodus und bei eingeschalteten Cookies) sind die Produkte im Einkaufskörbchen immer noch da, oft aber etwas billiger geworden. Kunden, die sich mit einem Account vorher eingeloggt haben, werden sogar oftmals vom Betreiber angeschrieben und gefragt, warum sie nicht gekauft haben. Wer dann etwas antwortet wie „Die Versandkosten waren mir zu hoch…“ bekommt ebenfalls oft einen Nachlass.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Mehr aus Leben & Lifestyle

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Leben & Lifestyle.

Alle Leben & Lifestyle-Artikel
Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren
Leben & Lifestyle

Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren

2. November 2026

Warum klingen Instrumente aus der Vorkriegszeit anders als neu gebaute Modelle? Die Antworten liegen in der komplexen physikalischen und chemischen Alterung von Holz, Leimen und Lacken über Jahrzehnte.

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur
Leben & Lifestyle

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur

31. Oktober 2026

Von den chinesischen Penjing-Landschaften über den Zen-Buddhismus bis zur weltweiten Verbreitung: Die Geschichte der Bonsai-Kultur ist mehr als ein Dekorationstrend. Sie verbindet jahrhundertealte Philosophie mit…

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert
Leben & Lifestyle

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert

27. Oktober 2026

Kaum ein Verfahren ist so von Klischees umgeben wie die Hypnose. Bühnenshows, in denen Freiwillige wie ferngesteuert Hühner imitieren, prägen bis heute das Bild. Mit der Arbeit in einer Praxis hat das wenig zu tun. Dort…

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz
Leben & Lifestyle

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz

20. Oktober 2026

Eine Studie in PLOS Biology zeigt, wie ein Inositol-sensitiver Rezeptor bei einer Hefe die Nährstoffnutzung steuert – selbst bei Glukose-Überschuss. Die Entdeckung verbindet Stoffwechsel und Virulenz.

← Zurück zu Leben & LifestyleZur Startseite