Starkes Wachstum erwartet
Leben & Lifestyle

Starkes Wachstum erwartet

Bild: Foto: Peder Severin Krøyer, Public domain, via Wikimedia Commons

Beflügelt wird die deutsche Wirtschaft erneut durch den starken Export. Die Ausfuhren sollen in diesem Jahr um stolze 8,2 Prozent steigen. Für die Zahl der Arbeitslosen wird für 2006 ein Rückgang um rund 280.000 auf 4,85 Millionen prognostiziert. Dies entspräche einer bundesweiten Arbeitslosenquote von 10,6 Prozent. Der Anstieg der Verbraucherpreise dürfte sich auf das Jahr gesehen leicht von 2,0 Prozent im Jahr 2005 auf 1,6 Prozent abschwächen.

Mehr Export, weniger Arbeitslose

Beflügelt wird die deutsche Wirtschaft erneut durch den starken Export. Die Ausfuhren sollen in diesem Jahr um stolze 8,2 Prozent steigen. Für die Zahl der Arbeitslosen wird für 2006 ein Rückgang um rund 280.000 auf 4,85 Millionen prognostiziert. Dies entspräche einer bundesweiten Arbeitslosenquote von 10,6 Prozent. Der Anstieg der Verbraucherpreise dürfte sich auf das Jahr gesehen leicht von 2,0 Prozent im Jahr 2005 auf 1,6 Prozent abschwächen.

Sinkende Neuverschuldung

Durch die positive konjunkturelle Entwicklung könne das deutsche Haushaltsdefizit in diesem Jahr auf 69 Milliarden Euro sinken, so die Experten. Die Neuverschuldung wird mit 2,9 Prozent des BIP beziffert. Damit würde Deutschland die im Maastricht-Vertrag aufgestellte Schwelle von drei Prozent erstmals seit 2001 wieder unterschreiten.

2007 werde das Wachstum allerdings wieder etwas weniger stark ausfallen. Von 1,2 Prozent gehen die Wirtschaftsexperten aus. Für die Verbraucherpreise sagen sie einen Anstieg von 2,5 Prozent voraus. Die Neuverschuldung des Bruttoinlandsprodukts wird auf 2,0 Prozent geschätzt.

Das Frühjahrsgutachten wird gemeinsam erstellt vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, vom Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA), vom Institut für Wirtschaftsforschung München (Ifo), vom Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (IfW), vom Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und vom Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung in Essen (RWI).

Mehr aus Leben & Lifestyle

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Leben & Lifestyle.

Alle Leben & Lifestyle-Artikel
Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren
Leben & Lifestyle

Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren

2. November 2026

Warum klingen Instrumente aus der Vorkriegszeit anders als neu gebaute Modelle? Die Antworten liegen in der komplexen physikalischen und chemischen Alterung von Holz, Leimen und Lacken über Jahrzehnte.

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur
Leben & Lifestyle

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur

31. Oktober 2026

Von den chinesischen Penjing-Landschaften über den Zen-Buddhismus bis zur weltweiten Verbreitung: Die Geschichte der Bonsai-Kultur ist mehr als ein Dekorationstrend. Sie verbindet jahrhundertealte Philosophie mit…

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert
Leben & Lifestyle

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert

27. Oktober 2026

Kaum ein Verfahren ist so von Klischees umgeben wie die Hypnose. Bühnenshows, in denen Freiwillige wie ferngesteuert Hühner imitieren, prägen bis heute das Bild. Mit der Arbeit in einer Praxis hat das wenig zu tun. Dort…

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz
Leben & Lifestyle

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz

20. Oktober 2026

Eine Studie in PLOS Biology zeigt, wie ein Inositol-sensitiver Rezeptor bei einer Hefe die Nährstoffnutzung steuert – selbst bei Glukose-Überschuss. Die Entdeckung verbindet Stoffwechsel und Virulenz.

← Zurück zu Leben & LifestyleZur Startseite