
: pixabay.com, Unsplash (CC0 Public Domain)
Wie es in deutschen Unternehmen um die Ehrlichkeit bestellt?
Zur Ausgangssituation wird dieses Bild gezeichnet: „Der deutschen und europäischen Wirtschaft werden Jahr für Jahr Schäden in Höhe mehrerer Milliarden Euro zugefügt durch Datendiebstahl, Industriespionage, Betrug, Wettbewerbsverstöße oder andere Straftaten. Dabei handelt es sich hierbei keinesfalls um Kavaliersdelikte und die Verursacher kommen oftmals aus dem Kreis der eigenen Mitarbeiter.“ (Quelle: http://www.detektiv-tudor.com/wirtschaftsdetektei.html) Grund genug, zunächst einmal die verschiedenen Vergehen näher zu beleuchten.
So arbeiten moderne Wirtschaftsdetekteien
Wirtschaftsdetekteien werden heute direkt von Unternehmen oder entsprechenden Funktionären im Betrieb beauftragt. Meist liegt dem Auftrag ein Verdacht zugrunde, der nicht bewiesen werden kann, oder aber das Unternehmen hat bereits einen möglichen Schuldigen im Visier – doch auch hier fehlen hieb- und stichfeste Beweise. Um diese Beweise zusammenzutragen agieren Wirtschaftsdetektive meist im Undercover-Einsatz. Nicht selten werden sie in den Betrieb eingeschleust und arbeiten dort scheinbar auf einer gewissen Position mit – um direkt im Geschehen Beweise zu sammeln.
Gerade in punkto Beweise haben Wirtschaftsdetekteien diverse Richtlinien zu beachten, denn die von ihnen gelieferten Beweise müssen im Zweifelsfall auch vor Gericht haltbar sein. Gutachten sowie Bild- und Videomaterial gelten dabei als die gängigsten Beweise. Darüber hinaus agieren Detektive in Wirtschaftsdetekteien letztlich auch als Zeugen, wenn die Straftat nachgewiesen werden kann und vor Gericht verhandelt wird.
Eine klare Ausbildungsregelung gibt es im Übrigen für Detektive nicht. Das bedeutet, dass die jeweiligen Ausbildungsanbieter vergleichsweise frei in der Gestaltung der Ausbildungsinhalte sind. Grundsätzlich gehören jedoch diese Aufgaben auch zu den gängigen Ausbildungsinhalten:




