Team Tibet
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Team Tibet

Bild: Foto: Theodor Paul, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Olympischen Spiele sollen u.a. der Völkerverständigung dienen, auch wenn hier Teams und nicht einzelne Nationen gegeneinander antreten. Dabei sein ist alles, heißt es. Und dass der Fackellauf durch die verschiedenen Länder eigentlich ein Friedenslauf sein sollte, haben wir in dieser Zeit vermutlich schon vergessen. Als Kind habe ich gebannt vor dem Fernseher gesessen, die Eröffnungsfeiern angesehen und gestaunt, wie schnell Menschen laufen können und wie viele verschieden aussehende Leute es gibt. Die Lieder, die gesungen wurden, zum Beispiel Whitney Houstons "One Moment in Time" werden immer in meine Erinnerungen eingebrannt bleiben, ebenso wie glückliche Sportler, die die Arme hochreißen, weil sie einen Weltrekord geschafft haben. Genauso die Paralympics, die Menschen zu Höchstleistungen bringen, obwohl sie gehandicapt sind. Sport ist Gemeinsamkeit, Sport ist Spass und Freude. Er bedeutet trotz der Wettkämpfe auch Frieden, sich für jemand anders freuen können, dass er eine Medaille geholt hat. Wie fühlen sich dabei Nationen in dieser Welt, die unterdrückt werden? Menschen wie Du und ich, denen es jedoch nicht einmal vergönnt ist, eine eigene Meinung zu haben? Damit meine ich auch Frauen, deren Stimme in manchen Ländern nichts wert ist (unser Wahlrecht für Frauen ist ja auch noch nicht mal 100 Jahre alt) oder Liebespaare, die sich in der Öffentlichkeit nicht einmal küssen dürfen (z.B. in Indonesien). Wir alle können glücklich sein, dass wir frei und nach unseren Vorstellungen glücklich leben dürfen. Und um uns solidarisch zu zeigen mit den Menschen, denen dies nicht vergönnt ist, nur weil sie in einem anderen Land mit anderen Gesetzen geboren wurden, überlege ich, ob ich nicht einfach symbolisch ein selbst bedrucktes "Team Tibet" T-Shirt anziehen sollte. Denn eigentlich sind wir doch "One World", oder, um es mit U2 zu sagen, alle eins:One loveOne bloodOne lifeWith each otherSistersBrothersOne lifeBut we're not the sameWe get toCarry each other

Die Olympischen Spiele sollen u.a. der Völkerverständigung dienen, auch wenn hier Teams und nicht einzelne Nationen gegeneinander antreten. Dabei sein ist alles, heißt es. Und dass der Fackellauf durch die verschiedenen Länder eigentlich ein Friedenslauf sein sollte, haben wir in dieser Zeit vermutlich schon vergessen. Als Kind habe ich gebannt vor dem Fernseher gesessen, die Eröffnungsfeiern angesehen und gestaunt, wie schnell Menschen laufen können und wie viele verschieden aussehende Leute es gibt. Die Lieder, die gesungen wurden, zum Beispiel Whitney Houstons "One Moment in Time" werden immer in meine Erinnerungen eingebrannt bleiben, ebenso wie glückliche Sportler, die die Arme hochreißen, weil sie einen Weltrekord geschafft haben. Genauso die Paralympics, die Menschen zu Höchstleistungen bringen, obwohl sie gehandicapt sind. Sport ist Gemeinsamkeit, Sport ist Spass und Freude. Er bedeutet trotz der Wettkämpfe auch Frieden, sich für jemand anders freuen können, dass er eine Medaille geholt hat. Wie fühlen sich dabei Nationen in dieser Welt, die unterdrückt werden? Menschen wie Du und ich, denen es jedoch nicht einmal vergönnt ist, eine eigene Meinung zu haben? Damit meine ich auch Frauen, deren Stimme in manchen Ländern nichts wert ist (unser Wahlrecht für Frauen ist ja auch noch nicht mal 100 Jahre alt) oder Liebespaare, die sich in der Öffentlichkeit nicht einmal küssen dürfen (z.B. in Indonesien). Wir alle können glücklich sein, dass wir frei und nach unseren Vorstellungen glücklich leben dürfen. Und um uns solidarisch zu zeigen mit den Menschen, denen dies nicht vergönnt ist, nur weil sie in einem anderen Land mit anderen Gesetzen geboren wurden, überlege ich, ob ich nicht einfach symbolisch ein selbst bedrucktes "Team Tibet" T-Shirt anziehen sollte. Denn eigentlich sind wir doch "One World", oder, um es mit U2 zu sagen, alle eins:
One love
One blood
One life
With each other
Sisters
Brothers
One life
But we're not the same
We get to
Carry each other

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