Tom Hanks
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Tom Hanks

Bild: Foto: Charmbook, CC0, via Wikimedia Commons

In Hollywood wird Tom Hanks (* 09.07.1956; Concord, Kalifornien, USA) gerne mit den Stars der "Goldenen Ära" wie James Stewart oder Cary Grant verglichen. Meist spielt er ganz normale Menschen, die sich in ungewöhnlichen Situationen beweisen müssen. Dabei bleibt er für das Publikum stets der Sympathieträger. Tatsächlich ist er als einer der wenigen zeitgenössischen Schauspieler ein sicherer Garant für Kassenhits.

Der Sympathieträger

In Hollywood wird Tom Hanks (* 09.07.1956; Concord, Kalifornien, USA) gerne mit den Stars der "Goldenen Ära" wie James Stewart oder Cary Grant verglichen. Meist spielt er ganz normale Menschen, die sich in ungewöhnlichen Situationen beweisen müssen. Dabei bleibt er für das Publikum stets der Sympathieträger. Tatsächlich ist er als einer der wenigen zeitgenössischen Schauspieler ein sicherer Garant für Kassenhits.

Schultheater statt Sport

Im kalifornischen Oakland wächst Hanks in zerrütteten Familienverhältnissen auf. Die Eltern lassen sich scheiden, als der Junge gerade fünf Jahre alt ist. Der Vater, ein Koch, der ständig auf der Suche nach Jobs ist, erhält das Sorgerecht, und der kleine Tom ist gezwungen, nahezu jedes halbe Jahr den Wohnort zu wechseln. Als sportlich wenig talentierter Junge fühlt er sich an der High School bald zum Theater hingezogen. Er sammelt erste Erfahrungen in Schulaufführungen und entschließt sich zum Drama-Studium an der California State University in Sacramento.

Klassischer Einstieg

Hanks erarbeitet sich schnell einen guten Ruf als Schauspieler, der weit über die Universität hinausreicht. Nach einer Aufführung von Tschechows Der Kirschgarten lernt er den Regisseur Vincent Dowling kennen, der Leiter des Great Lakes Shakespeare Festivals in Cleveland ist. Hanks wird engagiert und spielt drei Jahre lang das komplette klassische Repertoire hoch und runter. Anschließend nimmt er ein Engagement am Riverside Theater in New York an.

Der Durchbruch

Nach seinem wenig spektakulären Filmdebut im Splatter-Thriller He Knows You’re Alone macht er zunächst von 1980-82 in der ABC-Sitcom Bosom Buddies auf sich aufmerksam. Durch Regisseur Ron Howard erhält er 1984 die Hauptrolle in der Erfolgskomödie Splash - Jungfrau am Haken. Die nächsten Jahre folgen Hauptrollen in seichten Komödien wie Bachelor Party und der Spielberg-Produktion Geschenkt ist noch zu teuer. Der endgültige Durchbruch als Schauspieler gelingt Tom Hanks 1989 mit Penny Marshalls Kassenhit Big, für den er auch eine Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller erhält. In der Verfilmung von Tom Wolfes Bestseller Fegefeuer der Eitelkeiten versucht er sich ein Jahr später zum ersten Mal als Bösewicht. Der Film wird jedoch ein Flop.

Doppelter Oscar

In den 90ern gelingt es Hanks, einen Kinohit nach dem anderen zu landen. Als HIV-infizierter Anwalt in Philadelphia und als Titelheld in Robert Zemeckis Welterfolg Forrest Gump wird er zweimal in Folge als Bester Hauptdarsteller mit dem Oscar ausgezeichnet - ein Kunststück, das bislang nur Spencer Tracy mehr als 50 Jahre zuvor gelungen war.

Aufsehen erregt er 1996 mit seinem Regiedebut That Thing You Do, der flott inszenierten Geschichte einer Popband in den 60er-Jahren. Für seine schauspielerische Leistung in den aufwändig und packend produzierten Dramen Der Soldat James Ryan und Verschollen wird Hanks 1998 und 2001 erneut für den Oscar als Bester Darsteller nominiert. 2002 wird Hanks im Kodak-Theatre in Hollywood der "Life Achievement Award" des amerikanischen Filminstituts verliehen. Er ist der 30. Empfänger des Preises und befindet sich damit in Gesellschaft solch illustrer Persönlichkeiten wie Elizabeth Taylor, Jack Lemmon, Dustin Hoffman und Steven Spielberg

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