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Transparenz und Nachhaltigkeit – Wichtige Kriterien beim Online-Shopping
Bildquelle nicht angegeben
Digital

Transparenz und Nachhaltigkeit – Wichtige Kriterien beim Online-Shopping

Beim Online-Kauf spielen rechtliche Aspekte sowie Datenschutz und die Transparenz beim Bestell- und Zahlungsvorgang eine wichtige Rolle. Wer im Internet Waren bestellt, will und muss dem Online-Shop vertrauen können. Gütesiegel können auch in diesem Bereich keine absolute Sicherheit garantieren, aber sie setzen den…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
3 Minuten
Rubrik
Digital

Online-Shops – Gütesiegel für Transparenz und Fairness

Beim Online-Kauf spielen rechtliche Aspekte sowie Datenschutz und die Transparenz beim Bestell- und Zahlungsvorgang eine wichtige Rolle. Wer im Internet Waren bestellt, will und muss dem Online-Shop vertrauen können. Gütesiegel können auch in diesem Bereich keine absolute Sicherheit garantieren, aber sie setzen den Konsumenten darüber in Kenntnis, dass der Online-Händler die geprüften Kriterien erfüllt.

Artikelbild

HebiPics, pixabay.com / Public Domain

Seriöse und vertrauenswürdige Gütesiegel sind die Zertifizierungen vom TÜV Süd (Safer Shopping), Trusted Shops, EHI-geprüfter Online-Shop sowie Internet Privacy Standards der Datenschutz cert GmbH. Diese aufgeführten Siegel weisen transparente Prüfverfahren auf, ebenso können die Qualitätskriterien nachgelesen werden.

Neben zahlreichen kleinen Händlern und spezialisierten Geschäften sind auch einige große Versandhändler wie Quelle mit Gütesiegeln für Transparenz und Fairness beim Online-Einkauf zertifiziert worden. Unter der Rubrik Service informiert das Unternehmen über Gütesiegel, nach deren Kriterien der Versandhändler regelmäßig überprüft wird. Hierzu zählen die Siegel Trusted Shops, EHI geprüfter Online-Shop sowie Test Online-Shop.

Vertrauen und Sicherheit beim Online-Kauf spielen nicht nur bei den Serviceleistungen eine wichtige Rolle. Einige Verbraucher wollen auch über die Herstellung der Produkte informiert werden. In den letzten Jahren hat die Anzahl an Siegeln zugenommen, die nachhaltige Mode überprüfen und entsprechend zertifizieren.

Vielzahl an Siegeln bei Textilien – Verwirrung einerseits, Aufmerksamkeit andererseits

Heutzutage gibt es rund 120 verschiedene Siegel. Auf der einen Seite verwirrt dies die Konsumenten. Dies trifft insbesondere zu, wenn die Prüfverfahren und die ausgewählten Qualitätskriterien selbst nicht transparent sind. Auf der anderen Seite sensibilisiert dies die Verbraucher, beim Kauf von Kleidung und Textilien nicht ausschließlich auf den Preis zu achten.

Artikelbild

Ikiwaner (CC0 1.0), commons.wikimedia.org

Gütesiegel für Baumwollprodukte – ECO-Zeichen und Fairtrade

Nach Angaben des Lexikons der Nachhaltigkeit zeichnen die Begriffe „Green Fashion“/„Grüne Mode“/ „Öko-Mode“ nicht nur den Einsatz ökologischer Stoffe sowie faire Produktionsbedingungen aus, diese Label stehen für einen insgesamt „Grünen Lifestyle“. Neben zahlreichen kleinen spezialisierten Geschäften sowie Modellabels, die ausschließlich ökologische Kleidung verkaufen, erweitern zunehmend auch große Unternehmen ihr Sortiment in dieser Hinsicht.

Mit einem Fairtrade-Siegel gekennzeichnete Produkte weisen auf einen fairen Handel hin, des Weiteren werden die Arbeiter auf den Baumwollplantagen sowie in den Fabriken fair entlohnt. Zudem werden soziale Projekte in den Herstellungsländern gefördert. Der Einsatz von gentechnikfreiem Saatgut ist garantiert, nur bestimmte Substanzen dürfen im Produktionsprozess zum Einsatz kommen und der biologische Anbau von Baumwolle soll weiter ausgebaut werden.

Gütesiegel für ökologische Textilien und nachhaltige Produkte

Nachhaltigkeitskriterien informieren über Produktionsverfahren, Herkunft der Materialien und ihre Beschaffenheit, umwelt- und ressourcenschonende Maßnahmen, die Einhaltung sozialverträglicher Arbeits- sowie über insgesamt faire Handelsbedingungen.

In den Bereichen Mode, Kleidung und Heimtextilien zeichnen sich ökologisch nachhaltige Produkte in erster Linie durch schadstofffreie und umweltschonend hergestellte Materialien für den menschlichen Körper und seine Wohnumgebung aus. Das renommierteste Qualitätszeichen für Naturtextilien ist animalfair.at zufolge das IVN-Siegel, es wird vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft e.V. (iVN) vergeben und ist in mehreren Ausführungen vorhanden:

Siegel mit niedrigeren Qualitätskriterien

Neben den vorgestellten Siegeln, deren Vergabe an strenge Richtlinien geknüpft ist, gibt es weitere Standards, die sich nicht an den Kriterien für ökologische Textilien orientieren. Weit verbreitetet ist der Öko-Tex-Standard 100, dieses Siegel richtet sich jedoch nicht an ökologische und soziale Kriterien, wie es der Name vermuten lässt. Es wird lediglich garantiert, dass die Schadstoffe in den Textilien einen gewissen Grenzwert nicht überschreiten. Der Öko-Tex-Standard 1000 stellt fest, ob ein Betrieb bei der Produktion bestimmte Umweltstandards einhält, das Produkt an sich bleibt bei der Prüfung jedoch außen vor. Der Öko-Tex-Standard plus zeichnet neben der Umweltverträglichkeit die Einhaltung von sozialen Kriterien aus, jedoch nicht in dem Maße wie die Gütesiegel für ökologische Textilien.

09.06.2015

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