UMTS: mobiles Internet für 24 Millionen
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UMTS: mobiles Internet für 24 Millionen

Bild: Foto: Carl Otto, Public domain, via Wikimedia Commons

Der Markt für mobile Datendienste wächst und wächst: 2009 um 52 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2010 rechnet der Branchenverband BITKOM mit einem Zuwachs von 28 Prozent auf 3 Millionen UMTS-Nutzer. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten wird laut BITKOM in Deutschland um 8 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro steigen. Damit entfallen inzwischen ein Viertel der Umsätze der Netzbetrieber auf die mobile Datenübertragung.

Der Markt für mobile Datendienste wächst und wächst: 2009 um 52 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2010 rechnet der Branchenverband BITKOM mit einem Zuwachs von 28 Prozent auf 3 Millionen UMTS-Nutzer. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten wird laut BITKOM in Deutschland um 8 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro steigen. Damit entfallen inzwischen ein Viertel der Umsätze der Netzbetrieber auf die mobile Datenübertragung.

Was steckt hinter UMTS?

Der UMTS-Standard (UMTS = Universal Mobile Telecommunications System) ermöglicht deutlich höhere Datenübertragungsraten als sein Vorgänger GSM. Die Grundlage dafür schufen sechs Mobilfunkunternehmen, als sie im Sommer 2000 die nötigen Lizenzen (bis 2020) zum Aufbau und Betrieb des Netzes erwarben. Ging es zunächst eher zögerlich voran, so konnte die so genannte dritte Mobilfunk-Generation im Jahr 2004 endlich an den Start gehen. Beim internationalen Standard sind Datenübertragungsraten von bis zu 2 Mbit/s möglich.

Im Schnitt ermöglichen deutsche UMTS-Netze zurzeit eine Bandbreite von 384 Kbit/s für die Datenübertragung vom Mobilfunkmast zum Endgerät. Die maximalen Datenraten betragen in Deutschland 7,2 Mbit/s. Da UMTS noch nicht überall verfügbar ist, funken die Handys sowohl im UMTS- als auch im GSM-Netz (Dual-Handys), damit der Empfang nicht abreißt, wenn der Nutzer beispielsweise während einer Autobahnfahrt telefoniert. Deutlich besser werden soll der Empfang mit der neuen Technologie LTE.

Wie Kosten gespart werden können

Bei UMTS werden die Daten über Funk verschlüsselt übertragen. Sie sind somit vor unberechtigten Zugriffen gut geschützt. Wer unterwegs per Handy surft, für den bieten sich Daten-Flatrates an. Wer keine Daten-Flatrate besitzt, sollte zumindest die Menge der übertragenen Daten verringern. Denn das spart Kosten. Und es geht einfach: E-Mails sollten zum Beispiel nicht permanent auf das Handy übertragen, sondern manuell abgerufen werden. Zudem ist es ebenfalls günstiger, nur die Kopfzeile oder den Nachrichtentext einer E-Mail zu übertragen. Dateianhänge bleiben so auf dem Server und können bei Bedarf nachgeladen werden.

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