Wussten Sie schon, dass der Tag zum Verbraucherschutz auf einen Präsidenten zurückgeht?
Am 15. März 1962 formulierte John F. Kennedy in einer Rede vor dem US-amerikanischen Kongress erstmals die Basis-Rechte des Verbrauchers: das Recht auf Sicherheit und sichere Produkte, auf umfassende Informationen, auf freie Wahl und darauf, gehört zu werden.
Wussten Sie schon, dass am Weltverbrauchertag ein bestimmter Themenschwerpunkt zum Verbraucherschutz im Fokus steht?
Der internationale Dachverband der Verbraucherorganisationen Consumers International (CI) stellt den 15. März 2011 unter das Motto "Consumers for Fair Financial Services" – der diesjährige Schwerpunkt liegt also auf fairen Finanzdienstleistungen.
Wussten Sie schon, dass die Bundesregierung 1971 erstmals einen Bericht zur Verbraucherpolitik vorlegte?
Daraufhin wurde ein Verbraucherbeirat gegründet. Das Amt des Sprechers wurde Prof. Dr. Otto Blume übertragen, dem Präsidenten des Vereins "Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände" (AgV), zu dessen Mitgliedern zu diesem Zeitpunkt bereits sämtliche Verbraucherzentralen gehörten.
Wussten Sie schon, dass die Verbraucherzentralen der Bundesländer die Einhaltung des Verbraucherschutzes streng im Visier haben?
Rechtsverstöße wie zum Beiespiel irreführende Werbung werden durch Abmahnungen und Klagen verfolgt. Sie geben dem Verbraucher in Deutschland auf kommunaler und landespolitischer Ebene eine Stimme. Außerdem sorgen sie für den Informationsaustausch zum Thema Verbraucherschutz mit der Öffentlichkeit über Medien, Schulen und andere öffentliche Einrichtungen durch Aktionen, Ausstellungen und Projekte.
Wussten Sie schon, dass die Mitarbeiter der Verbraucherzentralen...
aller Bundesländer jedes Jahr über vier Millionen Anfragen bearbeiten?
Die Berater leisten Hilfe in den Bereichen Recht und Reklamation, Kredite, Schulden, Altersvorsorge und Versicherungen, Energie, Ernährung und in etlichen weiteren Teilbereichen. Infolge vermehrter Beschwerden zum Beispiel über zweifelhafte Vertragsbedingungen und Geschäftspraktiken von Telekommunikationsdienstleistern hat sich in den Verbraucherzentralen für diesen Bereich ein Arbeitsschwerpunkt etabliert.
Wussten Sie schon, worin der Unterschied zwischen den Verbraucherzentralen und Stiftung Warentest liegt?
An die Verbraucherzentralen wendet sich der Verbraucher mit konkreten Fragen oder einem individuellen Problem. Hier bekommt er Antworten, Tipps und Hilfe zur Selbsthilfe.
Stiftung Warentest nimmt in Eigenregie Produkte und Dienstleistungen durch vergleichende Tests unter die Lupe und veröffentlicht die Auswertungen in den Zeitschriften "test" und "FINANZtest".
Wussten Sie schon, dass "Öko-Test"...
keine Publikation der Stiftung Warentest ist, sondern ein "Konkurrenz-Magazin"? Das Verbrauchermagazin "Öko-Test", selbsternanntes Organ für den Verbraucherschutz, erscheint seit 1985 jeden Monat und konzentriert sich auf den ökologischen Themenbereich. Bis zu 1000 Produkte – vom Schnuller bis zur Energiesparlampe – werden jeden Monat von unabhängigen Laboren überprüft und ausgewertet.
Wussten Sie schon, welche Skandale im vergangenen Jahr wieder bewiesen haben, wie wichtig Verbraucherschutz ist?
Weniger Inhalt, gleicher Preis – das ist das Prinzip der zahlreichen "Mogelpackungen", mit denen Lebensmittelhersteller ihren Kunden ganz unauffällig die eine oder andere Preiserhöhung unterzujubeln versuchten.
Schadstoffe in Kinderwagen – 10 von 14 Modellen bewertete Stiftung Warentest mit mangelhaft: zum Teil krebserregende Giftstoffe in Griffen, Gurten, Bezügen und Regenschutz und zu allem Übel auch noch unzureichende Sitz- und Liegeeigenschaften.
Und statt natürlicher Zutaten in mancher Bio-Limonade fand man Uran, Bor und Arsen in Mineralwasser.
Des Weiteren sorgten Kreditkarten mit Sicherheitsleck, Zins-Abzocke seitens vieler Banken und Sparkassen sowie unzulässige Bankgebühren für Wirbel und Empörung.
Aus gutem Grund richtet sich also am 15. März der Blick auf den Weltverbrauchertag, an dem Verbraucherschutzgesetze und die Rechte der Verbraucher in den Vordergrund gestellt werden.



