Das erste „Osterei“
„Easter Eggs“ können kleine Spiele, Gags und Botschaften sein. In Handbüchern und Bedienungsanleitungen sind diese „Ostereier“ nicht vermerkt. Auch auf CDs finden sich solche Ostereier als nicht genannte „Bonus-Tracks“ am Ende oder manchmal sogar am Anfang einer Audio-CD.
Als erstes „Easter Egg“ gilt die Botschaft des amerikanischen Programmierers Warren Robinett in dem 1978 für Atari entwickelten Videospiel „Adventure“: „Entwickelt von Warren Robinett“. Dass Atari damals die Namen seiner Entwickler bewusst verschwieg, wollte der Computer-Designer nicht hinnehmen – und stellte seine Botschaft in einen Bonusraum.
Die Entführung durch Außerirdische
Im Computer-Spiel „EA Fußball Manager 07“ z. B. werden die virtuellen Ballkünstler von Außerirdischen entführt. Und in Tomb Raider 3 ist auf der Ebene „Traingslevel“ auf der Rückseite des Sprungbretts in Lara Crofts Swimmingpool ein Schalter angebracht, der eine versteckte Kammer in der Lobby des Hauses freilegt. In dieser sind geheime Schätze aus früheren Beutezügen versteckt.
Verkehrte Welt
Auch im Internet sind zahlreiche digitale Ostereier versteckt – z. B. bei Google. Wenn man im Suchfenster der Suchmaschine das Wort Google rückwärts schreibt (elgoog) und danach auf Suche gut Glück klickt, dann erscheint alles in Google spiegelverkehrt.
Die beinahe nackte Eve
Auf yellostrom.de lässt sich die virtuelle Mitarbeiterin Eve auf der linken Seite der Homepage beinahe dazu hinreißen, sich kurz zu enthüllen. Gibt man im Feld „Ihre Frage“ den Befehl „Zieh dich aus“ ein, ziert sich Eve zwar manchmal, beginnt aber dann doch, ihr T-Shirt zu heben. Gibt man „Noch einmal“ ein und darauf hin „Bitte“ wiederholt sie es.
Die rülpsende Katze
Im Programm „Photoshop 4“ ist eine virtuelle Katze versteckt. Wenn man die Raute- bzw. Apfel-Taste gedrückt hält und aus dem Menü „Über Photoshop“ auswählt, erscheint statt des Photoshop-Logos der eigensinnige Vierbeiner. Klickt man – bei gehaltener Taste – auf die Nase, rülpst die Katze.



