Vom Hobby zum Beruf: Traumjob Fitnesstrainer
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Vom Hobby zum Beruf: Traumjob Fitnesstrainer

Bild: Foto: Horst Sturm, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons

Schon seit Jahren sind die Deutschen Erhebungen zufolge einer Art „Fitness-Hype“ verfallen: Wie die Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft preisgeben, stieg der Branchen-Umsatz 2019 auf einen Rekordwert von 5,51 Milliarden Euro an. Insgesamt ist Fitness die mitgliederreichste Sportart. Jeder Fünfte ist in einem Fitnessstudio registriert.

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Was den Beruf des Fitnesstrainers so attraktiv macht

Schon seit Jahren sind die Deutschen Erhebungen zufolge einer Art „Fitness-Hype“ verfallen: Wie die Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft preisgeben, stieg der Branchen-Umsatz 2019 auf einen Rekordwert von 5,51 Milliarden Euro an. Insgesamt ist Fitness die mitgliederreichste Sportart. Jeder Fünfte ist in einem Fitnessstudio registriert.

Mit wachsender Beliebtheit steigt wiederum das Potenzial der beruflichen Weiterentwicklung im Fitnessbereich. So bieten sich qualifizierten Fitnesstrainern heutzutage viele unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Längst werden gut ausgebildete Fitnesstrainer nicht mehr nur in Fitnessstudios gesucht. Ausgebildete Einsteiger haben ebenso die Chance, in Gesundheits- und Rehabilitationszentren sowie in Sportvereinen zu arbeiten. Auch Betriebe oder Selbstständige beschäftigen im Rahmen der Gesundheitsförderung ausgebildete Fitnesscoaches.

Sportlich motiviert in den Beruf einsteigen

Fitness und Sport im Berufsleben beginnen in erster Linie mit der richtigen Ausbildung. Diese Qualifikation lässt sich beispielsweise in einer schulischen Privateinrichtung erlangen. Auch ein Sportstudium legt die Basis für eine zukünftige Karriere im Fitnessbereich. Branchenfremde Quereinsteiger sind selten, können allerdings in zusätzlichen Kursen das notwendige Fachwissen erlangen. Eine weitere Möglichkeit für den Einstieg besteht in einem berufsbegleitenden Fernstudium. In einem Fernlehrgang lernen die Studierenden das benötigte Grundwissen, um später eine Tätigkeit im Fitnessstudio ausüben zu dürfen.

Trainerschein ebnet den Weg zum lizensierten Fitnesstrainer

Wer professionell als Fitnesstrainer agieren möchte, sollte einen entsprechenden Trainerschein erwerben. Diese Lizenz existiert in unterschiedlichen Abstufungen. Dabei vermittelt die C-Lizenz die Kompetenz, einem qualifizierten Trainer assistieren zu können. Die zweithöchste Stufe ist die Fitnesstrainer B Lizenz-Fitnessgrundausbildung. Diese Basis-Lizenz befähigt den angehenden Coach zum selbstständigen Arbeiten und dem Erstellen von Trainingsplänen. Im Rahmen der Ausbildung stehen Inhalte wie Ernährungs- und Trainingslehre auf dem Programm. Die Ausbildung vermittelt, welche Muskeln es im Körper gibt und erklärt die unterschiedlichen Stoffwechselvorgänge. Auch praktische Fähigkeiten wie der Umgang mit den Geräten sowie Übungsanleitungen werden vermittelt. In einem Fitnessstudio arbeitende Lehrer müssen mindestens die Fitnesstrainer B-Lizenz als Fitnessgrundausbildung vorweisen.

Wer sich noch höher qualifizieren möchte, bildet sich mit der A-Lizenz weiter. Anlässlich dieser Fortbildung erwerben Trainer umfangreiches Wissen zu gesundheitsorientierten Trainingsplänen und zur Prävention. Trainer mit solch einer A-Lizenz verstehen sich insgesamt als kompetente Ansprechpartner für jegliche Fitnessbelange. Aus zeitlicher Sicht nehmen die Lehrgänge der Trainerscheine bis zu 12 Monate in Anspruch. Manche Kurse sind als Wochenendschulungen angelegt, während sich andere online berufsbegleitend absolvieren lassen. Schlussendlich schließt jeder Trainerschein-Kurs mit einer theoretischen und praktischen Prüfung ab.

Um die Trainerscheine zu erlangen, bedarf es gewisser Voraussetzungen. Teilnehmen dürfen alle Erwachsenen, die mindestens einen mittleren Schulabschluss vorweisen können. Manche Anbieter setzen zudem einen erfolgreich abgeschlossenen Erste-Hilfe-Kurs voraus. Neben diesen Voraussetzungen gibt es persönliche Fähigkeiten, die (angehende) Fitnesstrainer aufweisen sollten. Allem voran steht natürlich eine gewisse Sportlichkeit, die effektive Trainings erlaubt. Auch Einfühlungsvermögen im Umgang mit Menschen ist gefordert. Pädagogisches Geschick ist ebenfalls gefragt, um die Sportler richtig zu motivieren.

Wie der typische Arbeitsalltag eines Fitnesstrainers aussieht

Selbstständige Fitnesstrainer besuchen – abhängig vom jeweiligen Auftrag – ihre Kunden in Sportvereinen, Hotels oder Gesundheits- und Rehakliniken. Angestellte Fitnesstrainer betreuen meistens standortgebunden ihre Kunden im Fitnessstudio. Ihr regulärer Arbeitstag beginnt schichtabhängig entweder vor- oder nachmittags. Sobald ein Studio ganztätig öffnet, können Fitnesstrainer aber auch am Abend arbeiten. Morgens besteht die erste Aufgabe häufig darin, das Fitnessstudio sowie die Geräte in Ordnung zu bringen. Daneben fallen kleinere organisatorische Aufgaben an – etwa die Verkaufsregale auffüllen oder Kundenmails beantworten.

Sobald die ersten Gäste eintreten, beginnt der Kontakt mit den Kunden. Neulinge und Fortgeschrittene wollen an den Geräten unterstützt und angeleitet werden. Hierbei kommen individuelle Trainingspläne, die Fitnesstrainer gemeinsam mit den Sportbegeisterten erstellen, zum Tragen. Auch den bürokratischen Aspekt gilt es, nicht zu vernachlässigen. Festangestellte Fitnesstrainer kümmern sich um die Verträge. Sie finden gemeinsam mit den Kunden den passenden Tarif, der den individuellen Bedürfnissen entspricht. Mitunter stehen über den Tag verteilt auch Gruppenkurse an, die ein Fitnesstrainer motivierend leitet. Zwischendurch behält ein kompetenter Fitnesstrainer das Studio genau im Blick. Kommen mehr Kunden, ist der Coach mal hier und dort, um jedem eine kurze Hilfestellung zu geben. Am Ende des Tages folgt noch ein wichtiger Punkt: Die Teambesprechnung, in der die nachfolgende Schicht auf den neusten Stand gebracht wird.

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Spezialisierungen: Vielseitige Fortbildungen im sportlichen Berufsleben

Fitnesstrainern steht die Option offen, sich im Laufe ihres Berufslebens auf einen bestimmten Fachbereich zu spezialisieren:

(K)eine Frage des Geldes: Was Fitnesstrainer verdienen

Das Gehalt der Fitnesstrainer richtet sich nach ihren bestehenden Arbeitsverhältnissen aus. Nach ihrer Ausbildung verdienen angestellte Fitnesstrainer rund 1.400 Euro bis 2.300 Euro brutto. Der Verdienst für Selbstständige fällt häufig höher aus. Eine genaue Aussage über das Gehalt lässt sich nicht treffen, da freiberufliche Trainer ihr Honorar oftmals selbst bestimmen.

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