Die Bank ist eine Art Zwischenlager. Sie verwaltet das Geld, das man zu ihr bringt – etwa auf einem Sparkonto -, und verleiht Geld gegen Bezahlung. Letzteres nennt man auch die „Kreditvergabe“. Geld leihen bzw. „einen Kredit aufnehmen“ kann nur, wer vorher bewiesen hat, dass er das Geld später auch wieder zurückzahlen kann. Man muss „kreditwürdig“ sein, um einen Kredit aufnehmen zu können.
Wer arbeitet dort?
Die Mitarbeiter einer Bank heißen Bankkauffrau und Bankkaufmann. Je nach Geschäftsbereich sind sie entweder dafür zuständig, neue Kunden zu gewinnen, („Akquisition“) oder sie beraten und betreuen schon vorhandene Kunden. Ein anderer wichtiger Bereich ist der Verkauf von Bankleistungen wie zum Beispiel Lebensversicherungen oder Bausparverträgen.
Druckt die Bank Geld?
Nein, nicht direkt. Die Euro-Scheine werden in der Bundesdruckerei in Berlin im Auftrag der Bundesbank gedruckt.
Macht die Bank die Zinsen?
„Zinsen“ (von dem lateinischen Wort „census“, was Abgabe bedeutet) nennt man zum einen das Geld, das man von der Bank bekommt, dafür, dass man ihr sein Geld anvertraut. Zum anderen ist es das Geld, das die Kunden an die Bank zahlen müssen, wenn die Bank ihnen Geld leiht. Denn die leiht Geld nicht kostenlos aus.
Wer "füttert" den Geldautomaten?
Die Bankmitarbeiter sorgen dafür, dass der Geldautomat nie hungern muss.
Wie zahlt man bargeldlos?
Es gibt viele Möglichkeiten, bargeldlos zu zahlen: über Online-Banking, durch Überweisung von einem Girokonto auf ein anderes Konto (am Terminal oder mit Überweisungsschein), mit einer Kreditkarte, Girokarte oder Geldkarte.
Was kann man mit einer Girokarte alles machen?
Mit einer Girokarte kann man nahezu an jedem Bankautomaten Geld holen – vorausgesetzt, man hat ein Girokonto. Außerdem kann man mit einer Girokarte Überweisungen an einem Terminal tätigen und sich Kontoauszüge am dafür vorgesehenen Drucker ausdrucken lassen.
Was passiert, wenn man sein Konto „überzieht"?
Wenn man sein Konto überzieht, wenn man also mehr Geld vom Konto abhebt als darauf vorhanden ist, dann verlangt die Bank dafür Zinsen. Man sollte also immer darauf achten, dass man nur soviel Geld ausgibt, dass man nicht „ins Minus kommt“. Für alle, die unter 18 Jahren sind, gilt ohnehin: Überziehen ist nicht! Denn bis 18 Jahren ist man nur beschränkt geschäftsfähig und das heißt, man darf keinen Kredit aufnehmen.



