Auf den ersten Blick scheint es keine große Herausforderung zu sein, die Tapete an die Wand zu bringen. Aber: Jeder Heimwerker, der sich schon als „Maler“ versucht hat, wird den Moment kennen indem das Frustpotenzial immer höher wird. Die Auswahl der richtigen Tapete ist genauso wichtig wie das Zubehör. Denn: Wird Tapete fehlerhaft verleimt, ist das Bild teils so unschön, dass am Ende doch noch der Profi ranmuss. Worauf sollte beim Kauf von Tapete und beim Tapezieren im Detail geachtet werden?

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Arten von Tapeten - ein Überblick
In der Praxis haben sich unterschiedliche Tapetenarten entwickelt. Wahrscheinlich besonders bekannt ist die sogenannte Raufasertapete. Hierbei handelt es sich um ein Produkt, welches aus mehreren Lagen Papier besteht, in welche Holzfasern eingearbeitet werden. Ein Merkmal der Raufasertapete ist die Oberfläche. Aufgrund der Tatsache, dass diese Tapete robust ist und überstrichen werden kann, wird sie heute von vielen Heimwerkern eingesetzt. Für welche Tapeten können sich Haushalte noch entscheiden?
Neben den bis hierhin genannten Tapetenarten gibt es einige weitere Formen, die aufgrund ihrer Besonderheiten eher in die Kategorie der Spezialtapeten fallen. Hierzu zählen unter anderem Metallic-Tapeten oder die Fototapeten.
Letztere bieten die Möglichkeit, wandhohe Wallpaper zu kreieren. Allerdings ist bei deren Verarbeitung ein sorgfältiges und genaues Arbeiten unbedingt Voraussetzung, da andernfalls sehr unschöne Effekte entstehen.
Tipp: Einige Hersteller bieten inzwischen auch selbstklebende Tapeten an. Diese können als Bordüre oder Effekt- bzw. Design-Panel verarbeitet werden.
Bei der Auswahl der Tapete für die eigenen vier Wände spielt natürlich der Preis immer eine Rolle. Allerdings entpuppt sich übertriebenes Sparen schnell als Fehler. Prinzipiell ist beim Kauf von Tapeten der Qualität die entsprechende Aufmerksamkeit zu schenken.
Tapezieren - wie funktioniert das?
Beim Tapezieren kommt die Tapete an die Wand. Klingt einfach, ist in der Praxis aber oft komplizierter als gedacht. Grundsätzlich besteht das Tapezieren aus mehreren Schritten.
Achtung: Für einige Tapeten wird der Kleber direkt auf die Wand aufgetragen. Immer auf die Herstellerangaben achten, um Fehler und damit einhergehenden Ärger zu vermeiden.
Worauf ist sonst noch zu achten?
Wer Tapete verarbeiten will, sollte einige Dinge im Hinterkopf behalten. Beispielsweise ist Durchzug zu meiden. Hierdurch verläuft die Trocknung ungleichmäßig, was zur Bildung von Blasen führen kann. Ein zweiter Aspekt betrifft das Vorbereiten der Bahnen: Immer nur so viel Tapete in Angriff nehmen, wie innerhalb von 10 Minuten bis 15 Minuten verarbeitet werden kann. Hintergrund: Trocknet der Leim auf den Bahnen an, lassen sich diese nicht mehr mit der Wand ohne Probleme verkleben.

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Fazit: Mit der richtigen Vorbereitung erfolgreich tapezieren
Tapezieren – klingt einfach, will aber trotzdem gelernt sein. Grundsätzlich ist sind Tapezieren und Malern zwei Aufgaben, die sich viele Heimwerker aus dem Stand zutrauen. Allerdings darf das Frustpotenzial nicht unterschätzt werden. Gerade beim ersten Mal droht der eine oder andere Aspekt schief zu gehen. Wer erfolgreich tapezieren will, sollte einige Punkte unbedingt berücksichtigen – und auf eine umfassende Vorbereitung achten. Nur so wird das Renovieren am Ende gelingen, auch ohne dass ein Malerfachbetrieb am Ende anrücken muss. Eines sollte nie passieren: Sich als Heimwerker selbst überschätzen. Dies kann letztlich zu bösen Überraschungen führen und die Kosten unnötig in die Höhe treiben.




