Weihnachtsmärkte mit Stil und Flair
Leben & Lifestyle

Weihnachtsmärkte mit Stil und Flair

Bild: Foto: This Photo was taken by Wolfgang Moroder. Feel free to use my photos, but please mention me as the author and send me a message. This image is not in the public domain. Please respect the copyright protection. It may only be used according to the rules mentioned here. This specifically excludes use in social media, if applicable terms of the licenses listed here not appropriate. Please do not upload an updated image here without consultation with the Author. The author would like to make corrections only at his own source. This ensures that the changes are preserved.Please if you think that any changes should be required, please inform the author.Otherwise you can upload a new image with a new name. Please use one of the templates derivative or extract., CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Advent feiern mit Stil und Flair kann man auf dem „Altwiener Christkindlmarkt“ auf der Freyung im Ersten Bezirk. Bereits 1764 soll hier der erste „Nikolo- und Weihnachtsmarkt“ stattgefunden haben. In diesem Jahr findet er zum 26. Mal in neuem, alten Gewand statt. Dieser kleine, feine Markt kommt nahezu ohne Kitsch und Ramsch aus. An den „Standln“ gibt es Erzeugnisse aus Glasbläsereien und eine nostalgische Papierwerkstatt, Maroni und Bratäpfel, Marzipan aus Triest und warme Fleischlaibchen-Semmel mit Zwiebelsenf. Nicht zu vergessen: das „Naschwerk“ von „Da süasse Walter“. Darüber hinaus zeigen auf dem Altwiener Christkindlmarkt Handwerker traditionelle Arbeitstechniken. Ein täglich wechselndes Veranstaltungsprogramm lockt mit Puppentheater – den Weihnachtsabenteuern von Kasperl, Strolchi & Co– , Instrumental- und Chormusik.

Altwiener Christkindlmarkt

Advent feiern mit Stil und Flair kann man auf dem „Altwiener Christkindlmarkt“ auf der Freyung im Ersten Bezirk. Bereits 1764 soll hier der erste „Nikolo- und Weihnachtsmarkt“ stattgefunden haben. In diesem Jahr findet er zum 26. Mal in neuem, alten Gewand statt. Dieser kleine, feine Markt kommt nahezu ohne Kitsch und Ramsch aus. An den „Standln“ gibt es Erzeugnisse aus Glasbläsereien und eine nostalgische Papierwerkstatt, Maroni und Bratäpfel, Marzipan aus Triest und warme Fleischlaibchen-Semmel mit Zwiebelsenf. Nicht zu vergessen: das „Naschwerk“ von „Da süasse Walter“. Darüber hinaus zeigen auf dem Altwiener Christkindlmarkt Handwerker traditionelle Arbeitstechniken. Ein täglich wechselndes Veranstaltungsprogramm lockt mit Puppentheater – den Weihnachtsabenteuern von Kasperl, Strolchi & Co– , Instrumental- und Chormusik.


Nur wenige hundert Meter von der Freyung entfernt leuchtet der „Wiener Christkindlmarkt“. Seinen Charme verdankt er weniger dem Angebot, sondern vielmehr dem Standort zwischen Burgtheater und Rathaus, und der ganz besonderen, weihnachtlichen Beleuchtung. Einen Ausflug wert ist darüber hinaus der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Schönbrunn (mit der U-Bahn U4 bis „Schönbrunn“ oder „Hitzing“). An den nahezu 100 Standln gibt es neben Kunsthandwerklichem u. a. Wachauer Bauernfladen, Kaiser-Schmarren und regionale Weine und Brände.

Nürnberger Christkindlesmarkt

Einer der ältesten und bekanntesten Weihnachtsmärkte ist der Nürnberger Christkindlmarkt. Nahezu 200 Buden bilden in der mittelalterlicher Atmosphäre auf dem Nürnberger Hauptmarkt eine "kleine Stadt aus Holz und Tuch". Markenzeichen sind die Zwetschgenmännchen und Rostbratwürste. Auf der "Nürnberger Kinderweihnacht" drehen sich wie in alten Zeiten ein prächtiges Dampfkarussell und ein Dampfriesenrad. Zwischen beiden Märkten liegt der "Krippenweg", auf dem verschiedenste Krippen - von spanisch bis fränkisch-gotisch – bestaunt werden können. Ein reiches Rahmenprogramm mit Chorkonzerten und einer Kinderweihnacht begleitet den weltberühmten Markt.

Rothenburg ob der Tauber

Bereits seit dem 15. Jahrhundert verwandelt sich das mittelalterliche Rothenburg ob der Tauber alljährlich zur Weihnachtszeit in ein Wintermärchen. Altdeutsches Weihnachtsgebäck, "weißer" Glühwein sowie andere Leckereien werden an den Ständen des Reiterlesmarkt rund um den Marktplatz und in den verwinkelten Gassen der Stadt angeboten. Nächtliche Fackelwanderungen und Auftritte des "Rothenburger Reiterle", einer mythischen Figur aus grauer Vorzeit, gehören zu den Höhepunkten des Veranstaltungsprogramms.

Münchner Christkindlmarkt

Mit einem 30 Meter hohen Christbaum mit etwa 2500 Lichtern und mehr als 150 Marktständen lockt der Münchner Christkindlmarkt auf dem Marienplatz Gäste in die bayerische Hauptstadt. Seit ca. 200 Jahren bietet dieser traditionelle Weihnachtsmarkt im Herzen Münchens viel Althergebrachtes: Zwetschgenmanderl, Lebkuchen und Holzwaren aus Oberammergau und dem Erzgebirge, Weihnachtskrippen und Krippenzubehör.

Bremen

Direkt unter der 600 Jahre alten "Freiheits-Statue" Roland beginnt in Bremen am 29. November der diesjährige Weihnachtsmarkt. Rund um das berühmte Rathaus sind rund 180 festlich geschmückte Stände aufgebaut.

Über einen beleuchteten Rundweg gelangt man vom Weihnachtsmarkt an Bremens Lebensader, die Weser. Die beliebte Promenade am Fluss lädt zur Adventszeit zum "Schlachte-Zauber" ein: mit einem historischen, winterlichen und maritimen Markt. Auf dem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein stehen Konzerte und Krippenspiele, märchenhafte Theateraufführungen und weihnachtliche Ausstellungen.

Lüneburg

"Giebel erstrahlen im Licht", heißt es in der Stadt Lüneburg. Vom 28. November bis 23. Dezember entfaltet sich täglich über dem Weihnachtsmarkt vor der historischen Rathausfassade der alten Salz- und Hansestadt der Duft von heißem Glühwein und frisch gebrannten Mandeln. Chöre und Trompetenmusik erklingen aus den Rathausfenstern. Täglich gegen 16.00 Uhr kommt der Weihnachtsmann und beglückt die kleinen Besucher. Ein weiterer Höhepunkt für die Kinder: In zwölf "Märchenbuden" werden die Geschichten der Gebrüder Grimm mit beweglichen Holzfiguren nachgestellt.

Hameln

In Hameln warten etwa 70 geschmückte Holzhäuschen rund um die Marktkirche und das Hochzeitshaus mit einer Vielzahl kunsthandwerklicher Artikel aus aller Welt auf Gäste. Hauptattraktionen in der Stadt des Rattenfängers sind die Weihnachtskrippe mit lebenden Tieren zum Anfassen sowie der Riesen-Adventskalender mit weihnachtlichem Glockenspiel. Ein Blickfang ist die elf Meter hohe Weihnachtspyramide in der Osterstraße.

Seiffen im Erzgebirge

Der Kurort Seiffen im Erzgebirge hat eine lange Weihnachtstradition und ist eines der Hauptziele des Weihnachtsmarkt-Tourismus. So putzt sich das Städtchen in der Vorweihnachtszeit festlich heraus und wartet reichhaltigem Angebot auf Gäste. Ein Besuch im Spielzeugmuseum oder von Orgel- und Chorkonzerten in der Lichterkirche runden den Bummel über den von Laternen erleuchteten Weihnachtsmarkt mit seinen 60 Buden, an denen erzgebirgisches Kunsthandwerk und regionalen Köstlichkeiten angeboten werden, ab.

Dresden

In Dresden wird die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest schon seit 1434 mit einem Markt gefeiert. Vom 28. November bis 24. Dezember findet zum 578. Mal der "Striezelmarkt" statt, der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands. Die größte Weihnachtspyramide der Welt mit einem Rekordmaß von 14 Metern bildet den Mittelpunkt des Festes auf dem Dresdner Altmarkt. Um sie herum feiern die Dresdner und ihre Gäste am 15. Dezember das Pyramidenfest - einen vorweihnachtlichen Sangeswettstreit. Kulinarische Attraktion des Marktes ist natürlich der Dresdner Christstollen, ursprünglich Striezel genannt, der dem Markt seinen Namen verlieh. Ihm ist auch das alljährliche Stollenfest gewidmet, das in diesem Jahr am 8. Dezember stattfindet: Dresdner Bäcker bringen einen "Riesenstollen" von ungefähr 3 Tonnen vom barocken Zwinger zum Altmarkt. Doch auch anderenorts kann man sich in Dresden auf Weihnachten einstimmen lassen: Im Stallhof des Dresdener Schlosses findet das "Stallhöfische Advents-Spektakel" statt. Besucher finden sich dabei in einem anheimelnden mittelalterlichen Ambiente wieder. Pechfackeln und Ölfunzeln beleuchten die Stände der Krämer, Kerzenzieher und Schmiede. Gaukler und Komödianten sollen sich dort an den Wochenenden ein Stelldichein geben, auf einer großen Fachwerkbühne präsentieren sich Vaganten und Weitgereiste. Ein 2000-Liter-Eichenzuber sorgt für mittelalterliches Badevergnügen.

Mehr aus Leben & Lifestyle

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Leben & Lifestyle.

Alle Leben & Lifestyle-Artikel
Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren
Leben & Lifestyle

Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren

2. November 2026

Warum klingen Instrumente aus der Vorkriegszeit anders als neu gebaute Modelle? Die Antworten liegen in der komplexen physikalischen und chemischen Alterung von Holz, Leimen und Lacken über Jahrzehnte.

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur
Leben & Lifestyle

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur

31. Oktober 2026

Von den chinesischen Penjing-Landschaften über den Zen-Buddhismus bis zur weltweiten Verbreitung: Die Geschichte der Bonsai-Kultur ist mehr als ein Dekorationstrend. Sie verbindet jahrhundertealte Philosophie mit…

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert
Leben & Lifestyle

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert

27. Oktober 2026

Kaum ein Verfahren ist so von Klischees umgeben wie die Hypnose. Bühnenshows, in denen Freiwillige wie ferngesteuert Hühner imitieren, prägen bis heute das Bild. Mit der Arbeit in einer Praxis hat das wenig zu tun. Dort…

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz
Leben & Lifestyle

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz

20. Oktober 2026

Eine Studie in PLOS Biology zeigt, wie ein Inositol-sensitiver Rezeptor bei einer Hefe die Nährstoffnutzung steuert – selbst bei Glukose-Überschuss. Die Entdeckung verbindet Stoffwechsel und Virulenz.

← Zurück zu Leben & LifestyleZur Startseite