So ist die aktuelle Lage

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Merkel auch 2021 Favoritin
Grundsätzlich haben es Buchmacher und Tippwillige heute nicht leicht. In der Politik sieht es anders aus, als beispielsweise bei den beliebten Bundesligameistertipps. Während in der Liga neben dem haushohen Favoriten immer noch etliche Mitstreiter und ein Geheimfavorit für Abwechslung und Tippauswahl sorgen, so sieht die deutsche Parteienlandschaft mitunter so karg aus, wie der erste Tabellenplatz der Liga oder der Sieger der Champions League einem Dejávu gleicht. Da wären laut Evgeny Krinitsyn, Sportanalyst bei Portal sportwettentest.net - beginnend von hinten:
Die Quoten beziehen sich freilich nur auf das »Wen« der Bundestagswahl im Jahr 2021.
Was sagen die politischen Umfragen zu den Parteien aktuell?
Kurz vor der Hessenwahl ist das Politikkarussell recht munter und es wird immer häufiger in den Medien überlegt, ob die Bundestagswahl 2021 nicht vorgezogen werden würde. Denn gerade die etablierten Parteien befinden sich in vielen Bundesländern auf dem Sinkflug und sollte sich dieser Trend in Hessen fortsetzen, ist es fraglich, ob sich die SPD noch in einer Koalition halten kann. Wären jetzt erst Bundestagswahlen gewesen, hätte es vermutlich das folgende Ergebnis gegeben:
Hinsichtlich der Frage, wer der nächste Kanzler wird, ist das Politbarometer ebenfalls interessant. Denn nicht nur zeigt es, dass einige der Buchmacherfavoriten ohne Koalition überhaupt keine Chance hätten, die Favoriten würden sich bei möglichen Koalitionen auch gegenseitig im Wege stehen. Die Umfrage zeigt aber auch, dass es - sollte es Neuwahlen geben - zu einer Mega-Koalition aus CDU/SPD/FDP/Grüne kommen könnte.
Zudem gibt es die Frage, die nach der bayerischen Landtagswahl immer wieder gestellt wurde. Auf die Frage, wie notwendig Veränderungen in den Parteispitzen sind, kommen die Antworten:
Spahn, Kramp-Karrenbauer, aber auch Gauland und Weidel werden in den Umfragen gar nicht berücksichtigt. Das könnte sich im Dezember ändern, wenn in der CDU der neue Parteivorstand gewählt wird. Sollte Merkel nicht wiedergewählt werden, liegt der Verdacht nahe, dass die Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer die Spitzenposition übernimmt.
Gleichfalls dürfte in der kommenden Woche die Frage gestellt werden, wie es an der Spitze der SPD weitergehen wird, die weiterhin interne Kämpfe ausfechtet. Sollte die Partei auch in Hessen ähnlich miserable Werte holen, muss es unweigerlich zu Änderungen kommen, die sich wiederum auf die Buchmacherszene auswirken werden.

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Fazit - Politik zum Wetten
Warum nicht einmal auf den nächsten Bundeskanzler tippen? Zugegeben haben es die Wettfreunde nicht allzu einfach, da die Führungspositionen der Parteien eher rar gesät sind, dennoch stehen etliche Tipps offen. Vielleicht sollte vor dem Einsatz aber das Nachspiel der Hessenwahl abgewartet werden, denn es ist durchaus möglich, dass sich in der einen oder anderen Partei an der Spitze etwas ändert.




