Wir sind ein dickes Völkchen
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Wir sind ein dickes Völkchen

Bild: Foto: P e z i, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Wen wundert das? Fangen wir bei den Kindern an und betrachten, was sich nach meiner Erfahrung in den miesten Brotbüchsen von Kindergartenbesuchern befindet: ein oder zwei Nutellatoast, ein angeblich sehr gesunder Kinderjoghurt, mit ein wenig Glück noch etwas Obst und natürlich für den Nachmittag noch ein Schokoriegel o. ä. Weiter gehts mit den Schülern, die morgens schnell eine Schüssel Schokocornflakes verdrücken, in der ersten größeren Pause zum Bäcker nebenan gehen und sich zum Mittag beim nächsten Döner- oder Chinesenstand treffen. Evtl. haben die Schüler das Essengeld für die Schulkantine bekommen, aber in den wenigsten Kantinen ist das Essen genießbar. Es wird oft schon morgens gekocht und ist nicht sehr ansprechend, gerade für Kinder, für die das Aussehen von Speisen sehr wichtig ist. Nebenbei wird den Kindern auch noch die Möglichkeit zur Bewegung verwehrt. Sportstunden bestehen nur aus Leistung und wer nicht mithalten kann, der verliert den Spaß an Sport und Spiel. Am Nachmittag hat Glück, wer in einem Gebiet mit betretbaren Grünfläschen oder Spielplätzen aufwächst, der Rest trifft sich irgendwo und lungert herum, ohne sich zu bewegen. Aber welches Kind möchte auch gern um eine Bushaltestelle laufen?Nun zu den Erwachsenen: Stellen wir uns doch einmal den Alltag einer zweifachen Mutter vor, die als Büroangestellten tätig ist. Wie könnte ihr Tag ablaufen? Morgens zeitig aufstehen, den Kindern ihre geliebten Cornflakes hinschieben. Dann zur Arbeit. Da in der kurzen Frühstückspause schnell noch was erledigen, zu dem man sonst kaum kommt und nebenbei noch etwas von unterwegs mitbringen, um den Energiehaushalt wieder ins Lot zu bringen. Zum Mittag wird, dem Wasserkocher sei Dank, eine Suppenterrine gegessen oder es befindet sich ein Fastfoodrestaurant in der Nähe oder eine ähnliche kulinarisch wertvolle Einrichtung. Abends, wenn sie völlig gestresst nach hause kommt, ist kaum noch Zeit um zu kochen, also wird mal wieder zur Tefkühlpizza gegriffen. Obst und Gemüse sind nicht selten Fremdworte für Kinder. V. a. in Familien, in denen Zeit und Wissen über angemessene Ernährung fehlt- Leider sind dies mehr als nur Klischees.

Wen wundert das? Fangen wir bei den Kindern an und betrachten, was sich nach meiner Erfahrung in den miesten Brotbüchsen von Kindergartenbesuchern befindet: ein oder zwei Nutellatoast, ein angeblich sehr gesunder Kinderjoghurt, mit ein wenig Glück noch etwas Obst und natürlich für den Nachmittag noch ein Schokoriegel o. ä. Weiter gehts mit den Schülern, die morgens schnell eine Schüssel Schokocornflakes verdrücken, in der ersten größeren Pause zum Bäcker nebenan gehen und sich zum Mittag beim nächsten Döner- oder Chinesenstand treffen. Evtl. haben die Schüler das Essengeld für die Schulkantine bekommen, aber in den wenigsten Kantinen ist das Essen genießbar. Es wird oft schon morgens gekocht und ist nicht sehr ansprechend, gerade für Kinder, für die das Aussehen von Speisen sehr wichtig ist. Nebenbei wird den Kindern auch noch die Möglichkeit zur Bewegung verwehrt. Sportstunden bestehen nur aus Leistung und wer nicht mithalten kann, der verliert den Spaß an Sport und Spiel. Am Nachmittag hat Glück, wer in einem Gebiet mit betretbaren Grünfläschen oder Spielplätzen aufwächst, der Rest trifft sich irgendwo und lungert herum, ohne sich zu bewegen. Aber welches Kind möchte auch gern um eine Bushaltestelle laufen?
Nun zu den Erwachsenen: Stellen wir uns doch einmal den Alltag einer zweifachen Mutter vor, die als Büroangestellten tätig ist. Wie könnte ihr Tag ablaufen? Morgens zeitig aufstehen, den Kindern ihre geliebten Cornflakes hinschieben. Dann zur Arbeit. Da in der kurzen Frühstückspause schnell noch was erledigen, zu dem man sonst kaum kommt und nebenbei noch etwas von unterwegs mitbringen, um den Energiehaushalt wieder ins Lot zu bringen. Zum Mittag wird, dem Wasserkocher sei Dank, eine Suppenterrine gegessen oder es befindet sich ein Fastfoodrestaurant in der Nähe oder eine ähnliche kulinarisch wertvolle Einrichtung. Abends, wenn sie völlig gestresst nach hause kommt, ist kaum noch Zeit um zu kochen, also wird mal wieder zur Tefkühlpizza gegriffen. Obst und Gemüse sind nicht selten Fremdworte für Kinder. V. a. in Familien, in denen Zeit und Wissen über angemessene Ernährung fehlt- Leider sind dies mehr als nur Klischees.

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