- Ehrlichkeit: wer sich selbst und seine finanziellen Möglichkeiten realistisch einschätzt, wird schneller fündig bei der Suche nach einem Online-Kredit
- Vergleichen: Nicht alles, was sich „Bester Kredit Deutschlands“ nennt, ist es auch. Klarheit schafft ein Vergleichsportal
- Weitere Konditionen prüfen: Nicht nur die Höhe der monatlichen Rate ist wichtig, sondern auch die sonstigen Konditionen und Bestimmungen eines Kredites.
- Vergleichsrechner als Ausgangspunkt: Die Angaben des Vergleichsportals sollten als Ausgangspunkt für das Einholen weiterer Informationen auf der Webseite des Anbieters gesehen werden.
- Vergünstigte Konditionen: oftmals erhalten bestimmte Berufsgruppen vergünstigte Kredite. Gleiches gilt bei Kunden, die einen zweckgebundenen Kreditvertrag suchen.
- Auf den Webseiten der Anbieter füllt der Kunde zunächst einen Antrag auf den Onlinekredit aus. Diese Anträge gleichen den Kreditanträgen eines herkömmlichen Geldinstitutes. Zu den wesentlichen Angaben gehören alle wichtigen Daten zur Person und weitere Informationen, die eindeutige Aussagen zu den persönlichen und finanziellen Verhältnissen angeben. Die Höhe des Einkommen ist anzugeben und auch andere finanzielle Belastungen, wie ein Unterhaltsanspruch eines nicht im Haus lebenden Kindes oder bereits bestehende Ratenkredite. Es empfiehlt sich, an dieser Stelle wahrheitsgemäße Angaben zu machen, da die Falschaussage in dieser Sektion strafbar ist und auch juristisch verfolgt wird.
- Anhand eines hauseigenen Systems wird die Berechnung der Bonität des Kunden vorgenommen. Dazu hat jeder Online-Kreditgeber ein eigenes Schema. Auf alle Fälle werden die finanziellen Verhältnisse auch mit den Datenbanken der Schufa oder anderen Unternehmen abgeglichen.
- Nach der Prüfung der Angaben erfolgt eine Zu- oder Absage für den Onlinekredit. Ist eine ausreichende Bonität vorhanden bei dem Kunden, steht einem Kreditabschluss nichts im Wege. Im Fall eines bestehenden Schufa-Eintrages kann die Kreditsumme angepasst werden oder auf einen Kleinkredit ohne Schufa-Auskunft verwiesen werden. In manchen Fällen werden Kredite auch nur vorläufig bewilligt und nach weiterführenden Überprüfungen endgültig bestätigt oder abgelehnt. Zusammen mit dem Kreditvertrag bietet die Bank oder der Kreditgeber auch meist eine Restschuldversicherung an. Diese Versicherung hilft als Bremse gegen die Überschuldung, wenn die Kreditraten nicht mehr gezahlt werden können. Dies kann der Fall sein bei einem plötzlichen Verlust des Arbeitsplatzes oder im Falle einer Berufsunfähigkeit, aber auch, wenn der Kreditnehmer plötzlich verstirbt. Die Restschuldversicherung ist nicht nötig, wenn es sich um kleinere Kredite mit einer kurzen Laufzeit von bis zu zwei Jahren handelt. Die Versicherung ist auch nicht notwendig, wenn der Kreditnehmer bereits über eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Risikolebensversicherung verfügt.
- Mit dem ausgedruckten Antrag wird der Schritt vor die Haustür notwendig. Dabei müssen dem Antrag weitere Unterlagen hinzugefügt werden. Dazu gehören eine Kopie des Ausweises, Kontoauszüge, Gehalts- oder Einkommensbescheide der letzten Monate und gegebenenfalls eine Kopie des Arbeitsvertrages. Wer selbstständig oder freiberuflich tätig ist, muss auch eine Bilanzrechnung mit beilegen. Dabei hat jede Bank eigene Anforderungen für die interne Bearbeitung des Antrages.
- Im Anschluss werden alle Unterlagen gemeinsam mit dem Kreditantrag auf der Post abgegeben. Es folgt das so genannte PostIdent-Verfahren, bei welchem in einer Postfiliale in Gegenwart des Beamten die Identität festgestellt und bestätigt wird. Alle Unterlagen werden an die Onlinebank geschickt.
- In der Regel wird in wenigen Tagen der Antrag bearbeitet und bewilligt, wenn keine weiteren Unterlagen nötig sind. Die Originalunterlagen bekommt der Kunde zurück und wenige Tage später kann über den Kredit verfügt werden.
- Umschuldung oder Ablösung teurere Kredite mit einem Online-Darlehen
- Ausgaben für die eigene Wohnung oder Einrichtung
- Der Erwerb eines PKW oder Motorrads
- Erhöhung des allgemeinen finanziellen Rahmens
- Ausgaben für ein Gewerbe
- Familienausgaben (Urlaub)
- Betriebliche Investitionen
- Aus-und Weiterbildung



