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Wohnraum: Brücke
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Leben & Lifestyle

Wohnraum: Brücke

Der Entwurf einer „Lebenden Brücke“ könnte in Hamburg bald Wirklichkeit werden.
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Leben & Lifestyle
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Wohnen mit Blick auf die Elbe

Die „Living Bridge“ ist ein Entwurf des Hamburger Stararchitekten Hadi Teherani vom Büro Bothe, Richter und Teherani (BRT). Seine 700 m lange Brücke soll nicht nur die neue HafenCity im Süden mit dem kleinen Grasbrook-Hafen und der Vedeel im Norden verbinden, sondern ähnlich wie die Ponte Vecchio in Florenz oder die Newcastle Bridge in London Wohn- und Gewerberäume schaffen. Darüber hinaus sieht der Plan eine Parkanlage vor. Im Erdgeschossbereich sollen Fahrzeuge die Elbe überqueren können, während die zweite Ebene für Fußgänger und Radfahrer ist und Platz für rund 1000 Wohnungen – überwiegend mit unverstelltem Blick auf die Elbe – und 40 000 Quadratmeter Gewerbefläche bietet.

Für die Stadtentwicklung wäre die Umsetzung des Projekts nach dem Bau der HafenCity ein weiterer Meilenstein. Erneut ein teurer allerdings: Denn die Kosten werden mit 324 Mio. Euro taxiert. Finanziert werden soll das Projekt wohl vor allem durch Mieteinnahmen und den Verkauf von Wohnungen. Die Kaltmieten sollen maximal neun Euro pro Quadratmeter betragen. Nach Medienberichten bewerten der gerade wiedergewählte Bürgermeister Ole von Beust und Senator Michael Freytag die Pläne als „sehr gut“. Ein Bebauungsplan und eine Baugenehmigung stehen noch aus. Doch wie die Entwicklungen der nächsten Monate auch sein mögen: die „Living Bridge“ ist schon heute ein kühner Blick in die Zukunft der Stadt.

Mehr Informationen zum Wohnen der Zukunft finden Sie in der EnBW-Diashow "Wohnvisionen von morgen"

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