Wort des Monats Januar 2007
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Wort des Monats Januar 2007

Bild: Foto: Roman Eisele, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Am 1.1.2007 war es soweit: Die lange erwartete und vor allem gefürchtete Mehrwertsteuererhöhung trat in Kraft. Zum ersten Mal wurde die MwSt nicht nur um einen, auch nicht um zwei, nein, gleich um drei Prozentpunkte angehoben. Vom Verlust eines Prozentpunktes Wirtschaftswachstum und Zehntausenden zusätzlichen Arbeitslosen war im Vorfeld die Rede. Die Uhren sprangen um auf Mitternacht und 2007 begann - das teure neue Jahr 2007.

Am 1.1.2007 war es soweit: Die lange erwartete und vor allem gefürchtete Mehrwertsteuererhöhung trat in Kraft. Zum ersten Mal wurde die MwSt nicht nur um einen, auch nicht um zwei, nein, gleich um drei Prozentpunkte angehoben. Vom Verlust eines Prozentpunktes Wirtschaftswachstum und Zehntausenden zusätzlichen Arbeitslosen war im Vorfeld die Rede. Die Uhren sprangen um auf Mitternacht und 2007 begann - das teure neue Jahr 2007.

Der Einzelhandel nahm die Steilvorlage der Politiker auf und überrannte seine Kunden mit Rabatten, ach was, wahren Rabattschlachten! Die Presse jubelte, die Politiker nahmen die Stimmung natürlich auf und alle waren sich einig: Die Mehrwertsteuererhöhung würde keinerlei negative Folgen für den Konsum haben. Dann kamen die Nörgler und Erbsenzähler des Münchner Ifo-Instituts, die den Geschäftsklimaindex, das wichtigste Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft, erstellen, und wollten einen Stimmungsrückgang erkannt haben. Die Stimmung habe sich eingetrübt. Also doch die böse Mehrwertsteuer streuten einige gleich wieder Salz in die noch nicht verheilten Wunden. Wirtschaftsminister Glos wusste Rat: Der Jahreswirtschaftsbericht hatte 1,7 % Wirtschaftswachstum versprochen und nur einen Tag nach der Veröffentlichung korrigierte Glos diese Prognose im Bundestag nach oben. Trotz der Mehrwertsteuererhöhung zeige die Wachstumstendenz weiter nach oben.

War alle Aufregung also umsonst? Welche Auswirkung die Erhöhung auf den Alltag und das Kaufverhalten tatsächlich haben wird, wird sich wohl erst im Laufe des Jahres herausstellen.

Allen Teilnehmern an unserer Aktion “Wort des Monats“ vielen Dank. Senden Sie uns auch im kommenden Monat wieder Ihren Vorschlag mit einer Begründung an die bekannte E-Mail-Adresse: wortdesmonats@wissen.de. Wie üblich gibt es einen nagelneuen Wahrig: Deutsche Rechtschreibung zu gewinnen (dafür aber nicht die Begründung vergessen!). Wir freuen uns auf Ihre Einsendung und wünschen viel Erfolg!

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