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1. Shopping
Eine gute halbe Million Shops, deren Adresse auf .de endet, gibt es alleine im deutschsprachigen Internet. Dazu noch mehrere zehntausend professionelle eBay-Händler und solche, die über andere Portale, etwa Amazon, verkaufen. Rechnet man dann noch die Option hinzu, übers Web natürlich auch aus dem Ausland zu bestellen, hat man als deutscher Internetnutzer Zugriff auf mehrere Millionen Geschäfte – puh! Aber es gibt selbst in dieser Shop-Masse unzweifelhafte Kriterien, die für Seriosität stehen:
Verwendet der Shop dann noch eine Verschlüsselung (einen Hinweis darauf gibt die Symbolik des Browsers links von der Adresszeile) und schreibt in weitgehend fehlerfreiem Deutsch bzw. Englisch, kann man davon ausgehen, dass dieser Shop sicher ist. Betrüger hingegen entlarven sich oft (aber nicht immer) durch einige klar erkennbare Maschen selbst. Ist man sich dennoch nicht sicher, gibt man bei Google einfach die Shopadresse plus „Erfahrungen“ ein. Handelt es sich um einen Betrüger, wird man eine Menge entsprechender Einträge finden.
2. Fake-Profile
Ob bei Facebook, Twitter, kleinen Foren oder großen Dating-Portalen. Die Anonymität des Internets macht es sehr leicht, sich in betrügerischer Absicht Profile zu erstellen und damit Schaden vom einfachen Trollen bis zum handfesten Ehebetrug anzurichten. Doch auch hier gibt es einiges, was den Faker entlarvt:
Eine große Liste „roter Lampen“. Und wenn viele davon bereits leuchten und noch hinzukommt, dass die Profilseite mit praktisch keinen Informationen gefüttert wurde, kann man getrost davon ausgehen, es mit einem Fake-Profil zu tun zu haben.

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Im Internet kann man auf praktisch alles wetten, angefangen bei normalen Fußballergebnissen bis hinauf zu besonderen Ereignissen. Etwa jüngst bei der Hochzeit im britischen Königshaus, als so manche auf Meghans Kleid, Harrys Bart, Promi-Gäste oder das Wetter wetteten. Das Problem an solchen Wetten: es geht um enorm viel Geld, weshalb es auch eine Menge Betrüger gibt. Gute Portale hingegen müssen nur wenige Kriterien erfüllen:
Die bloße Tatsache, dass ein Online-Buchmacher irgendwo im Ausland gehostet ist, ist indes noch kein „rotes Tuch“, denn oft hat das einfach nur lizenzrechtliche Gründe.
4. Nachrichten
Die gesamte Affäre rund um US-Präsident Trump und eine mögliche Einflussnahme Russlands bei der Wahl hat eines gezeigt: Es ist selbst für staatliche Organe und sogar Geheimdienste heute unglaublich schwierig, seriöse Nachrichten von Fake-News zu unterscheiden, die sehr gut gemacht sind. Gut, muss man sagen, dass es die etablierte Presse gibt. Schon aus Eigenschutz haben viele Portale sehr präzise Richtlinien herausgegeben, um auch Laien verständlich zu machen, mit welchen Fragen man Fake-News aufdeckt:
Vor allem die Bildersuche entlarvt sehr oft selbst gut gemachte Fake-News, die alle anderen Fragen mit Bravour bestanden haben. Allerdings: selbst in diesem Fall gibt es noch keine hundertprozentige Sicherheit. Selbst große Nachrichtenportale und sogar Regierende fielen schon oft genug auf satirische Fake-News wie die des Portals Postillon herein.
In einer perfekten Welt gäbe es im Internet keinen Betrug, keine Lügen, keinen Hass. Leider ist jedoch das Web keine perfekte Welt, sondern nur eine digitale Version der Realwelt – mit ungleich mehr Möglichkeiten zu Lug und Trug. Vorsicht ist immer angebracht. Ganz genau so, wie man auch draußen nicht allem glauben würde, was man irgendwo aufschnappt.




