Dazu steht auf Etageren eine stilvolle Vielfalt feinster Häppchen bereit: „Scones“ (süße Hefebrötchen) mit „clotted cream“ (eine besonders gehaltvolle Sahne) und Erdbeerkonfitüre, Ingwer-Kekse, Schottisches Shortbread, Muffins, Früchtekuchen und natürlich verschiedene herzhaften Sandwiches. Diese haben ihren Namen übrigens von einem anderen englischen Edelmann, dem IV. Earl of Sandwich. Angeblich war der leidenschaftliche Kartenfan nicht bereit, sein Spiel zu unterbrechen und schob sich deshalb sein Essen eilig mit Hilfe von zwei Brotscheiben zwischen die Zähne.
Apropos Unterbrechung: Wenn Sie eine Einladung zum Five-o’clock-tea bekommen, sollten sie das nicht wörtlich nehmen und schon um 4 Uhr erscheinen. Er heißt so, weil er Schlag 5 beendet sein sollte.
Und was gibt es sonst noch? Wir empfehlen die Crime-Ladys als Appetitanreger. Sie werden staunen, was diese so alles auftischen: Vom schnellen, cholesterinhaltigen Frühstück als Magenfüller in der heißen Ermittlungsphase über ein indisches Take-away im Bett des Hauptverdächtigen; von essigsauren Fish und Chips in Zeitungspapier bis zur Hausmacherküche mit liebevoll handverlesenen Erbsen aus dem eigenen Garten zu Kotelett und Kartoffeln (etwas abschätzig „meat and two vegs“, Fleisch mit zweierlei Gemüse, genannt).
Also so schlecht ist das doch wirklich nicht!
Englische Teesandwiches
(schmecken auch zu einem kühlen Bier)
1 Kastenweißbrot
½ Päckchen Butter (125g)
1 Bund Dill
½ Salatgurke
Senf
Aprikosenmarmelade
4 Scheiben Kochschinken, dünn geschnitten
2 Eier
Kresse
2 EL Kapern, gehackt
4 Scheiben Räucherlachs
1 Zitrone
Salz, Pfeffer
Zubereitung:




