Mann
Thomas-Mann-Preis Thomas-Mann-Preis Name des Preises: Thomas-Mann-Preis der Hansestadt Lübeck und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste Gründungsjahr: 1975 (Lübecker Preis), 2009 Zusammenlegung mit dem Thomas-Mann-Preis der Bayerischen Akademie Vergabegremium: Hansestadt Lübeck und die Bayerische Akademie der Schönen Künste Vergaberhythmus: alle 3 Jahre Preisgeld: 25 000 Euro (vormals 10 000 Euro) Zweck: Das literarische oder literaturwissenschaftliche Werk eines Autors, das im Geiste der Humanität geschaffen ist, soll durch den Preis gewürdigt werden 1978 Uwe Johnson 1981 Joachim Fest 1984 Siegfried Lenz 1987 Marcel Reich-Ranicki 1990 Günter de Bruyn 1993 Hans Wysling 1996 Günter Grass 1999 Ruth Klüger 2002 Hans Joseph Ortheil 2005 Walter Kempowski 2008 Daniel Kehlmann Thomas, deutscher Schriftsteller, * 6. 6. 1875 Lübeck, † 12. 8. 1955 Kilchberg bei Zürich; Sohn eines Großkaufmanns, ab 1905 mit Katja Pringsheim (* 1883, † 1980) verheiratet, Bruder von Heinrich Mann, Vater von Erika Mann, Golo Mann, Klaus Mann und Elisabeth Mann-Borgese. Mit seinem erzählerischen Werk beleuchtet er kritisch die jeweiligen Zeitströmungen und schildert besonders den Verfall der bürgerlichen Lebensweise und -werte. Mann zählt damit zu einem der wirkmächtigsten Autoren der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts (Nobelpreis für Literatur 1929).