Stärkung der Wettbewerbsposition
Die Hightech-Strategie der Bundesregierung soll dazu beitragen, dass Deutschland auch im weltweiten Innovationswettbewerb wieder zu den führenden Nationen aufschließt. Die Aufwendungen von Staat und Wirtschaft für Forschung und Entwicklung entsprächen derzeit rund 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit hinter globalen Schwergewichten wie USA und Japan, aber auch Ländern wie Israel, Korea oder Schweden auf Platz 9. Mit der Hightech-Strategie sollen die Investitionen in diesem Bereich auf 3,0 Prozent des BIPs gesteigert werden. Das würde der Vorgabe der so genannten „Lissabon-Strategie“ entsprechen, die ab 2010 für die Mitgliedsländer der Europäischen Union gilt.
Forschungsprämie für Unternehmen
Mit den 15 Milliarden Euro sollen vor allem Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft forciert werden. Bei Forschungsaufträgen von mittelständischen Unternehmen an Hochschulinstitute oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen können etwa 25 Prozent des gesamten Auftragsvolumens mit einer „Forschungsprämie“ gefördert werden. Als ein „leuchtendes“ Beispiel für die Hightech-Strategie nannte die Bundesforschungsministerin die „OLED-Initiative“: „Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet organischer Leuchtdioden, so genannte OLED, in den nächsten Jahren mit 100 Millionen Euro. Gleichzeitig wollen die beteiligten Unternehmen 500 Millionen Euro dafür investieren.“



