Das erste Drittel der Schwangerschaft
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Das erste Drittel der Schwangerschaft

Bild: Foto: Nevit Dilmen (talk), CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Das erste Trimenon bezeichnet das erste Drittel der Schwangerschaft. Sie dauert etwa 40 Tage. Aus der Zygote, der befruchteten Eizelle, entsteht in dieser Zeit der Embryo. So wird das heranwachsende Kind in den ersten zwölf Wochen genannt, bevor es sich zum Fetus weiterentwickelt. Während dieser Zeit werden alle Organe und Körpersysteme angelegt. Sie ist deshalb die empfindlichste Periode der Schwangerschaft. In den ersten vier Wochen entwickelt sich aus dem Trophoblast die Plazenta, die den Embryo ernährt. Der innere Zellverband entwickelt sich zur Keimscheibe. In der fünften Woche bilden sich daraus drei Zellschichten, aus denen alle Körperorgane hervorgehen: Ektoderm, aus dem sich die Haut und das Nervensystem entwickeln, Mesoderm, das zu Muskeln, Herz und Geschlechtsorganen wird, und Endoderm, aus dem die inneren Bauchorgane entstehen. Nach der zwölften Woche ist der Fetus 9 cm lang und wiegt 30g, sein Herz schlägt schon.

Vom Embryo zum Fetus

Das erste Trimenon bezeichnet das erste Drittel der Schwangerschaft. Sie dauert etwa 40 Tage. Aus der Zygote, der befruchteten Eizelle, entsteht in dieser Zeit der Embryo. So wird das heranwachsende Kind in den ersten zwölf Wochen genannt, bevor es sich zum Fetus weiterentwickelt. Während dieser Zeit werden alle Organe und Körpersysteme angelegt. Sie ist deshalb die empfindlichste Periode der Schwangerschaft. In den ersten vier Wochen entwickelt sich aus dem Trophoblast die Plazenta, die den Embryo ernährt. Der innere Zellverband entwickelt sich zur Keimscheibe. In der fünften Woche bilden sich daraus drei Zellschichten, aus denen alle Körperorgane hervorgehen: Ektoderm, aus dem sich die Haut und das Nervensystem entwickeln, Mesoderm, das zu Muskeln, Herz und Geschlechtsorganen wird, und Endoderm, aus dem die inneren Bauchorgane entstehen. Nach der zwölften Woche ist der Fetus 9 cm lang und wiegt 30g, sein Herz schlägt schon.

Der Körper der Schwangeren

Der Körper der Schwangeren verändert sich in dieser Zeit gravierend. Alles wird für die Bedürfnisse des Fetus und für die Geburt vorbereitet. Deshalb wachsen die Haare und Nägel schneller und Zahnfleischbluten entsteht. Die Bänder und die Muskulatur werden gedehnt, damit das heranwachsende Kind genügend Platz hat. Das Herz muß durch das erhöhte Blutvolumen verstärkt arbeiten. Um genügend Sauerstoff bereitzustellen nimmt das Atemvolumen zu. Da die Gebärmutter auf die Harnblase drückt ist häufig der Harndrang vermehrt. Die Hormone Oestrogen und Progesteron wirken auf die Geschlechtsorgane: die Gebärmutter und die Brüste wachsen. Auch der Scheidenausfluß wird von diesen Hormonen reguliert und kann deshalb zunehmen. Stoffwechselveränderungen führen zur Gewichtszunahme und zur erhöhten Flüssigkeitseinlagerung.

Die Schwangerschaftszeichen

Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen treten typischerweise im ersten Trimenon aufgrund der veränderten Stoffwechselverhältnisse auf. Etwa die Hälfte aller Schwangeren leiden darunter. Ebenfalls häufig sind Ekelgefühle gegenüber bestimmten Geschmacksrichtungen und Gerüchen. Das deutlichste Zeichen ist jedoch das Ausbleiben der Regelblutung. Progesteron unterbricht den Menstruationszyklus, damit die Gebärmutterschleimhaut wachsen kann. Hautveränderungen entstehen durch die erhöhte Ausschüttung von MSH, ein Hormon der Hirnanhangsdrüse, das die Hautpigmentierung beeinflußt. Bestehende Muttermale und Sommersprossen werden dadurch dunkler. Da auch Talg-und Schweißdrüsen ihre Aktivität erhöhen, kann Akne entstehen oder sich verschlimmern.

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