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Was wird unter einem diabetischen Fuß verstanden?
Die Problematik bei Diabetes ist, dass sie die Nerven angreift und das Gefühl nachlässt. Gerade die Füße sind besonders betroffen und sollten bei der Erkrankung beständig kontrolliert werden. Denn durch die Nervenstörung wird die Schweißproduktion der Füße beeinträchtigt, sodass die Haut rissig wird. Kleinere Verletzungen geschehen schnell. Da die Nerven die Schmerzreize jedoch nicht mehr ausreichend weitergeben, werden kleinere Wunden oft gar nicht entdeckt und können sich entzünden. Gleichzeitig heilen die Wunden schlechter - oder gar nicht mehr. Insgesamt treffen folgende Fakten auf den diabeteschen Fuß zu:
Lässt sich mit dem richtigen Schuhwerk Vorsorge betreiben?
Grundsätzlich ist anzumerken, dass Schuhe immer passen sollten. Druckstellen sind selbst an gesunden Füßen unangenehm und führen zu Problemen. Bei Diabetes verhält sich die Problematik jedoch schwerwiegender. Da die Nerven geschädigt sind, spüren Betroffene nicht unbedingt, ob der Schuh korrekt sitzt. Doch selbst bei passendem Schuhwerk kann ein Steinchen im Schuh genügen, um eine Druckstelle zu verursachen. Gefährlich ist, dass bei einer fortgeschrittenen Erkrankung häufig weder der Stein noch die Druckstelle vom Betroffenen entdeckt werden. Er fühlt die Schmerzen schlichtweg nicht. Die Beispiele zeigen bereits, dass es bei der Schuhwahl besonders wichtig ist, der Passform die volle Aufmerksamkeit zu gönnen. Beim Kauf sollten Betroffene auf folgende Punkte achten:
Schuhe, deren Fußbett eigens so gehalten ist, dass die Durchblutung angeregt wird, sind für Betroffene übrigens nicht geeignet. Die Noppen können auf der Haut scheuern oder Druckstellen erzeugen, die sich wiederum zu Wunden ausbilden können. Ein Schuh mit einem Wechselfußbett ist hingegen durchaus geeignet.
Welche weiteren Vorsorgemaßnahmen existieren?
Wer an Diabetes erkrankt ist, sollte alles versuchen, um den Blutzuckerspiegel in den Griff zu bekommen. Ärztliche Kontrolluntersuchungen sind das A und O, selbst, wenn die Krankheit noch mit Tabletten behandelt werden kann. Doch sollten Betroffene in sich hineinhorchen und immer wieder prüfen, ob sie bereits Anzeigen von Folgeerkrankungen haben. Wer nachts häufig unter brennenden Beinen leidet, sollte diese mit dem Arzt besprechen und gegebenenfalls einen Spezialisten aufsuchen, der die Nervenleitungen überprüft. Sind die Nerven bereits geschädigt, gelten folgende Regeln:

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Fazit - Schuhe und Pflege sind wichtig
Bei Diabetes, gerade, wenn bereits ein diabetischer Fuß vorliegt, muss besonders auf gutes und passendes Schuhwerk geachtet werden. Die Krankheit ist schlichtweg zu tückisch, um Druckstellen zu riskieren. Beim Schuhkauf muss sich Zeit genommen werden. Ist die Krankheit so weit vorangeschritten, dass das Gefühl deutlich nachgelassen hat, sollten Schuhe in spezialisierten Geschäften gekauft werden. Das Verkaufspersonal ist besonders geschult und achtet darauf, dass die Fußbekleidung passt.




