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Wahrscheinlich haben die meisten von Ihnen in Ihrer Kindheit von den Eltern gepredigt bekommen, bloß nicht zu viele Süßigkeiten zu essen – sonst könnten Sie Bauchschmerzen oder vor allem Karies bekommen. Bei Zahnproblemen denken die meisten daher wahrscheinlich erst einmal an Karies. Die auch als Zahnfäule bezeichnete Erkrankung entsteht laut apotheken-umschau.de durch zu viel Zahnbelag, der sich durch Nahrungsreste auf den Zähnen bilden kann. Auf diesem Belag siedeln sich Bakterien an, die wiederum den Zucker aus der Nahrung in Säure umwandeln. Diese Säure greift den Zahnschmelz an, sodass der Zahn nach und nach zerstört wird – hier entsteht durch die Karies also ein Loch im Zahn. Daher ist natürlich auch schlechte Zahnpflege ein großer Risikofaktor für Karies, denn werden die Zähne richtig gepflegt, entsteht gar kein Zahnbelag, auf dem sich Bakterien ansiedeln können.
Karies ist zwar die häufigste Zahnkrankheit, doch auch Zahnfleischerkrankungen, Parodontitis und Parodontose kommen oft vor. Auch hier liegt die Ursache unter anderem in bakteriellen Zahnbelägen (Plaques). Denn diese greifen nicht nur die Zähne, sondern auch das Zahnfleisch an. Infolgedessen kann sich das Zahnfleisch entzünden. Bleibt eine Zahnfleischentzündung unbehandelt, kommt es zur Parodontitis und einem damit einhergehenden fortschreitenden Rückgang des Zahnfleisches. Nicht damit zu verwechseln ist die Parodontose, bei der es sich um einen nicht-entzündlichen Rückgang des Zahnfleisches handelt.
Doch nicht nur Zahnbelag kann zu Parodontitis oder Parodontose führen. Andere Ursachen für diese Zahnfleischerkrankungen können sein:
Beide Zahnfleischerkrankungen haben gemeinsam, dass es durch den fortschreitenden Rückgang des Zahnfleisches im schlimmsten Fall zum Ausfall der Zähne kommen kann. In einem solchen Fall wird es nötig, die ausgefallenen Zähne zu ersetzen, beispielsweise mit einem Implantat, einer Krone oder einem Gebiss.
Ab wann Zähne erneuert werden müssen, hängt stark von der täglichen Pflege der Zähne ab. Denn je besser die Zähne gepflegt werden, umso besser können Sie Zahnerkrankungen wie Karies, Parodontitis und Parodontose vorbeugen.
Zahngesundheit beeinflusst auch den Rest des Körpers
Übrigens ist die Zahngesundheit nicht nur für die Ästhetik und die Nahrungsaufnahme wichtig. Obwohl kaum jemand eine schlechte gesundheitliche Verfassung auf die Zähne zurückführt, beeinflusst die Zahngesundheit tatsächlich die gesamtgesundheitliche Situation des Menschen. Parodontitis und Parodontose-Patienten haben laut infomedizin.de ein viel höheres Risiko, Gefäß-Erkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle zu erleiden. Der Grund: Durch den Rückgang entsteht eine Wunde im Zahnbett, durch die gefährliche Bakterien in den Blutkreislauf gelangen und so an anderen Stellen im Körper weitere Krankheiten auslösen können. Auf diese Weise können auch beispielsweise Krankheiten wie Rheuma, Blasen- oder Prostataentzündungen und Allergien in vielen Fällen auf Zahnprobleme zurückgeführt werden.
So können Sie die Zahngesundheit unterstützen
Wer Zahn- und Zahnfleischentzündungen und damit einhergehende Folgeerkrankungen vermeiden möchte, sollte auf eine richtige und regelmäßige Zahnpflege achten, um die Zahngesundheit zu unterstützen. Hier haben wir Ihnen die wichtigsten Tipps zur Zahnpflege zusammengefasst:
Werden diese grundlegenden Pflegetipps berücksichtigt, lassen sich Zahn- und Zahnfleischerkrankungen vermeiden. Auf diese Weise tun Sie nicht nur etwas für Ihre gesamtgesundheitliche Situation, sondern haben zudem auch noch ein strahlendes Lächeln auf den Lippen.




