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Doping und Olympia - Der Verdacht fährt mit
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Gesundheit

Doping und Olympia - Der Verdacht fährt mit

Dieser Befund bestätigt, was schon im Vorfeld der Spiele klar schien. Auch nach dem Ausschluss der des Staatsdopings überführten Russen treten in Pyeongchang keineswegs nur saubere Athleten an. Schon jetzt ist abzusehen, dass die Zahl der unentdeckten Trickser hoch sein könnte. Doping bleibt ein Phänomen, dem nur…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Gesundheit
Artikelbild

iStock.com, Moussa81

Dieser Befund bestätigt, was schon im Vorfeld der Spiele klar schien. Auch nach dem Ausschluss der des Staatsdopings überführten Russen treten in Pyeongchang keineswegs nur saubere Athleten an. Schon jetzt ist abzusehen, dass die Zahl der unentdeckten Trickser hoch sein könnte. Doping bleibt ein Phänomen, dem nur schwer beizukommen ist.

Schwer nachweisbar

Zum einen liegt das an einem generellen Problem: Viele Mittel wie der Klassiker des Blutdopings, Epo, kursieren in Dutzenden Variationen und werden zudem in solchen geringen Dosierungen eingenommen, dass schon nach kurzer Zeit nichts mehr davon nachzuweisen ist. Zudem scheint es, als ob die Athleten den Kontrolleuren immer einen Schritt voraus sind. Haben diese endlich die technischen Möglichkeiten, eine bestimmte Dopingsubstanz im Blut oder im Urin aufzuspüren, sind die Sportler oft längst auf einen neuen, noch nicht nachweisbaren Wirkstoff umgestiegen.

Besonders schwer bis gar nicht können Fälle von Gendoping identifiziert werden – also eine Manipulation des Erbguts, um die eigene Leistungsfähigkeit zu steigern. Niemand weiß, ob diese Methode überhaupt schon angewendet wird. Doch der Verdacht liegt nahe: Bereits im Jahr 2006 waren bei dem deutschen Leichtathletiktrainer Thomas Springstein E-Mails gefunden worden, in denen er sich nach Repoxygen erkundigte. Diese bisher noch nicht im größerem Umfang am Menschen getestete Gentherapie führt zu einer höheren Aktivität des Epo-Gens und erhöht so die Zahl der roten Blutkörperchen.

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