
Gut vorbereitet

Ortstermin
Wo soll der Ausflug hinführen? Wenn Sie Zeit haben, fahren Sie am Wochenende vorher raus und suchen Sie sich eine schöne Stelle aus. Erkunden Sie, wie sauber der Picknickplatz ist, ob die Kinder dort Ball spielen können bzw. ob allzu viele „Nachbarn“ Ihr romantisches Schäferstündchen stören. Sind ältere oder gehbehinderte Menschen mit von der Partie, achten Sie darauf, dass der gewählte Platz leicht zugänglich ist. Spielen Sie Kolumbus und entdecken Sie "Ihren" Picknickplatz!
Ausstattung
Eines der wichtigsten Utensilien ist die gute alte Kühltasche. Legen Sie die Kühlelemente am Vortag ins Tiefkühlfach. Zusätzlich brauchen Sie einen Korb, den Sie vor dem Füllen mit einem Geschirrtuch auslegen.
Nehmen Sie eine oder mehrere Decken und eventuell einige Kissen mit. Im Handel gibt es spezielle Picknickdecken, die auf der Unterseite eine schmutz- und nässeabweisende Plastikschicht haben.

Aber damit ist es nicht getan ein Picknick benötigt gewissen Charme: Servietten, Teller, Becher und Besteck geben den besonderen Akzent. Mehr Infos hier.

Bereiten Sie Nudeln, Fleisch, Fisch, Eier und Salate (außer Blatt- und Gurkensalate) bereits am Vorabend zu.
Das gekochte oder gebratene Fleisch teilen Sie am besten in handgerechte Stücke, damit Sie beim Picknick nicht allzu viel mit Messer und Gabel hantieren müssen. Stellen Sie das vorbereitete Menü in den Kühlschrank.
Die Blattsalate können Sie ebenfalls am Vorabend putzen, waschen und in verschließbaren Schüsseln aufbewahren. Die Salatsauce bereiten Sie separat davon in einem gut schließenden Behälter. Vermengen Sie grüne Salate erst vor Ort mit der Sauce. Sie werden sonst matschig. Nudel-, Reis- und Kartoffelsalate können Sie dagegen schon am Vortag zubereiten. Gut durchgezogen schmecken sie noch mal so gut.
Sandwichs belegen Sie am besten erst ein paar Stunden vor dem geplanten Picknick und legen sie bis zur Abfahrt noch in den Kühlschrank.
Für den Notfall
Sie sollten auf Schürfwunden, Bienen oder Mückenstiche, spitze Steine und Äste vorbereitet sein. Packen Sie deshalb ein Erste-Hilfe-Täschchen mit
Achtung Zecken!

Zecken in den Wäldern sind im Sommer und Herbst keine Seltenheit. Während verhältnismäßig wenige Tiere beim Menschen Meningitis (FSME) hervorrufen, tragen wesentlich mehr Zecken den Borrelioseerreger in sich. Borreliose - auch Lyme-Krankheit genannt - ist eine Bakterieninfektion, die zu chronischen Erkrankungen führen kann. Gegen Borreliose gibt es - im Gegensatz zur FSME - für Europa bislang noch keinen Impfschutz, lediglich eine Antibiotika-Therapie.
Vorsicht ist daher auf jeden Fall geboten:




