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Einfacher lernen – mit diesen Tricks funktioniert es
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Lernen & Familie

Einfacher lernen – mit diesen Tricks funktioniert es

Pixabay.com, JESHOOTS-com (CC0 Public Domain)
Veröffentlicht
29. April 2022
Lesezeit
5 Minuten
Rubrik
Lernen & Familie
Symbolbild Lernstress

Pixabay.com, JESHOOTS-com (CC0 Public Domain)

Beim Lernen alle Sinne nutzen

Wenn der Lehrer in der Schule eine schwierige Formel an die Tafel stellt oder die scheinbar unlösbare Aufgabe stellt, alle geometrischen Formen zu lernen, beginnt der Kopf schnell zu rauchen. „Unmöglich“ glauben die einen, während die anderen schon längst mit dem nächsten Thema weiter machen möchten. Wenn Schwierigkeiten beim Lernen vorherrschen, hilft es nicht nur das Gehirn zu nutzen, sondern auch die Sinne zu integrieren.

Um einmal beim Beispiel der geometrischen Form zu bleiben. Es reicht nicht aus, sie in irgendeiner Ecke des Gehirns abzuspeichern. Wenn der Lehrer das nächste Mal danach fragt, beginnt dann nämlich die Suche nach dem Speicherort. Stattdessen ist es möglich, ein gut sichtbares und jederzeit wieder abrufbares Bild im Gehirn zu schaffen, mit diesen Tricks:

Das trifft natürlich auf jedes andere Lernthema ebenfalls zu, nicht nur auf geometrische Formen. Wenn Vokabeln gelernt werden müssen, hilft es, sie nicht nur zu lesen, sondern sie aufzuschreiben, vorzusagen und immer wieder zu wiederholen. Je länger Sie sich mit einem bestimmten Thema beschäftigen oder Ihr Kind dazu animieren, desto tiefer wird das neue Wissen verankert.

Den Lernstoff in Häppchen einteilen

Je nach Bundesland dauert es in Deutschland 12 bis 13 Schuljahre, bis die Allgemeine Hochschulreife erreicht wurde. Diese lang Zeit hat ihren Grund, denn all das Wissen, was während dieser Jahre gelehrt wird, muss auch im Gehirn verankert werden. Lernen im Schnellverfahren gelingt den wenigsten und so hat es viel Sinn, wenn Sie den Lernstoff in kleine Häppchen unterteilen.

Wenn Sie ein bestimmtes Pensum verinnerlichen möchten, können Sie sich schnell überfordert fühlen. Drei Bücher müssen gelesen werden? Der Albtraum, wenn Sie sich nach schnellen Erfolgen sehnen. Indem Sie sich die Zeit einteilen und Ihren Lehrplan strukturieren, entlasten Sie einerseits das Gehirn und sorgen andererseits dafür, dass die gelernten Passagen auch wirklich im Gedächtnis bleiben.

Wichtig ist außerdem, dass Sie regelmäßige Lernpausen einlegen. Die sind wichtig, um Ihrem Gehirn einen Ausgleich zu geben und dafür zu sorgen, dass Sie sich danach wieder voll auf den Stoff konzentrieren können.

Einen Ort zum Lernen finden und behalten

Auch wenn es langweilig klingt, beim Lernen ist ein fester Ort wichtig, um Ablenkung zu verhindern. Wenn zu Beginn eines neuen Schuljahres ein neuer Klassenraum bezogen wird, ist die Aufregung unter den Schülern auch erst einmal groß. Es gibt einen neuen Blick aus dem Fenster, es gibt neue Tische, Stühle und so einiges zu entdecken. Wenn Sie heute in der Küche und morgen im Wohnzimmer lernen, prasseln immer wieder neue Eindrücke auf Sie ein. Sorgen Sie stattdessen dafür, dass Sie einen festen Lernplatz haben, denn darauf stellt sich dann auch Ihr Gehirn ein. Außerdem ist es wichtig, dass Sie:

Wenn Ihr Gehirn eine Verknüpfung zu einem bestimmten Ort hergestellt hat, geht es automatisch in den Lernmodus. Suchen Sie sich zum Beispiel eine ruhige Zimmerecke aus, an der Sie Ihre Bücher auspacken und sich darin vertiefen, weiß Ihr Unterbewusstsein schon beim Betreten des Raumes, dass die nächste Lektion auf dem Programm steht.

Symbolbild Freiluftunterricht

Pixabay.com, sasint (CC0 Public Domain)

Zum Lernen motivieren durch konkrete Zielsetzung

Lernen kann Spaß machen, aber manchmal ist der Lernstoff so trocken, dass die Freude schnell vergeht. Wenn Sie nur die Themen lernen müssten, die Sie wirklich interessieren, würde es Ihnen vermutlich nie an Motivation fehlen. Müssen sie sich allerdings mit Themen auseinandersetzen, vor denen Ihnen schon beim bloßen Gedanken graut, ist die Motivation schnell verschwunden.

Hier können Sie aktiv gegensteuern, indem Sie sich Ziele setzen und Belohnungen ausloben. Nehmen Sie sich einen bestimmten Teil Ihrer Aufgaben vor und wenn Sie damit fertig sind, belohnen Sie sich mit einem Restaurantbesuch, mit einem Videospiel oder mit etwas, was Ihnen wirklich viel Spaß macht.

Es kann auch motivierend wirken, wenn Sie mit anderen über Ihre Ziele sprechen. Wenn Sie der besten Freundin oder dem besten Freund mitteilen, wann Sie ein bestimmtes Kapitel Ihres Buches gelesen haben möchten, setzen Sie dieses Ziel höchstwahrscheinlich um. Immerhin möchten Sie nicht als Plaudertasche dastehen, die zwar viele Ziele hat, aber keines davon erreicht.

Lernen Sie auf ungewöhnliche Weise

Niemand sagt, dass Lernen nur daraus besteht, an einem Ort zu sitzen und den Blick in die Bücher zu richten. Wenn Sie zum Beispiel eine Sprache lernen möchten, hilft es, diese nicht nur zu lesen, sondern auch zu hören. Hier können Sie das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Sie lernen gerade Englisch? Laden Sie sich ein Hörbuch herunter, dessen Inhalt Sie wirklich interessiert. Nun können Sie zu einem Spaziergang aufbrechen und über Kopfhörer das Hörbuch anhören.

Am Anfang werden Sie nicht alles verstehen, was dort in der für Sie zu lernenden Fremdsprache gesprochen wird. Doch mit wachsenden Kenntnissen lernen Sie immer mehr dazu und können so Lernen, während Sie eigentlich gerade einen Spaziergang unternehmen. Wenn Sie lieber Lesen, ist auch das eine gute Methode. Schnappen Sie sich Ihr Lieblingsbuch in der von Ihnen zu lernenden Sprache und lesen Sie. Wenn Sie ein Wort nicht kennen, können Sie parallel im Wörterbuch nachschlagen und erweitern so spielend Ihren Wortschatz.

Fazit: Lernen ist nicht so schwer, wenn Sie wissen, wie es geht

Das Leben ist ein Lernprozess und selbst das Lernen selbst muss gelernt werden. Wenn Sie einmal die für Sie passende Technik entwickelt haben, wird es Ihnen deutlich leichter fallen, neues Wissen zu verinnerlichen und sich auch auf mögliche Tests und Arbeiten vorzubereiten. Der Mensch lernt niemals aus, es liegt an Ihnen, Ihre Lernerfolge zu optimieren.

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