Frei- oder Apnoetaucher tauchen tiefer als 100 Meter – und das ohne Sauerstoffflaschen! Fünf Minuten die Luft anhalten gehört bei ihnen zur Trainingseinheit. Aber was bedeuten diese Extrembelastungen für den Körper? Bis jetzt gibt es kaum verlässliche Forschungsergebnisse über das Apnoetauchen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Messungen mit herkömmlichen Geräten sehr schwierig sind. Bekannt ist, dass sich die Durchblutung auf die lebenswichtigen inneren Organe konzentriert, periphere Körperregionen werden kaum noch durchblutet - man nennt das "Taucherreflex". Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung - die Körperfunktionen geraten aus dem "Gleichgewicht". Professor Eugenijus Kaniusas von der technischen Universität Wien will den Geheimnissen mit seinen speziellen Biosensorik-Geräten auf die Spur kommen und helfen, dieses "Gleichgewicht" zu erhalten und das Tauchtraining entsprechend zu optimieren. Viele der Ergebnisse, die Prof. Kaniusas bei den Versuchen mit Tauchern gewinnt, lassen sich auf den Bereich der Schlafapnoe übertragen.

Bild: Foto: Unknown, Public domain, via Wikimedia Commons
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