Erforschung des Apnoe-Tauchens
Leben & Lifestyle

Erforschung des Apnoe-Tauchens

Bild: Foto: Unknown, Public domain, via Wikimedia Commons

Frei- oder Apnoetaucher tauchen tiefer als 100 Meter – und das ohne Sauerstoffflaschen! Fünf Minuten die Luft anhalten gehört bei ihnen zur Trainingseinheit. Aber was bedeuten diese Extrembelastungen für den Körper? Bis jetzt gibt es kaum verlässliche Forschungsergebnisse über das Apnoetauchen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Messungen mit herkömmlichen Geräten sehr schwierig sind. Bekannt ist, dass sich die Durchblutung auf die lebenswichtigen inneren Organe konzentriert, periphere Körperregionen werden kaum noch durchblutet - man nennt das "Taucherreflex". Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung - die Körperfunktionen geraten aus dem "Gleichgewicht". Professor Eugenijus Kaniusas von der technischen Universität Wien will den Geheimnissen mit seinen speziellen Biosensorik-Geräten auf die Spur kommen und helfen, dieses "Gleichgewicht" zu erhalten und das Tauchtraining entsprechend zu optimieren. Viele der Ergebnisse, die Prof. Kaniusas bei den Versuchen mit Tauchern gewinnt, lassen sich auf den Bereich der Schlafapnoe übertragen.

Frei- oder Apnoetaucher tauchen tiefer als 100 Meter – und das ohne Sauerstoffflaschen! Fünf Minuten die Luft anhalten gehört bei ihnen zur Trainingseinheit. Aber was bedeuten diese Extrembelastungen für den Körper? Bis jetzt gibt es kaum verlässliche Forschungsergebnisse über das Apnoetauchen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Messungen mit herkömmlichen Geräten sehr schwierig sind. Bekannt ist, dass sich die Durchblutung auf die lebenswichtigen inneren Organe konzentriert, periphere Körperregionen werden kaum noch durchblutet  - man nennt das "Taucherreflex". Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung - die Körperfunktionen geraten aus dem "Gleichgewicht". Professor Eugenijus Kaniusas von der technischen Universität Wien will den Geheimnissen mit seinen speziellen Biosensorik-Geräten auf die Spur kommen und helfen, dieses "Gleichgewicht" zu erhalten und das Tauchtraining entsprechend zu optimieren. Viele der Ergebnisse, die Prof. Kaniusas bei den Versuchen mit Tauchern gewinnt, lassen sich auf den Bereich der Schlafapnoe übertragen.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Mehr aus Leben & Lifestyle

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Leben & Lifestyle.

Alle Leben & Lifestyle-Artikel
Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren
Leben & Lifestyle

Akustik historischer Instrumente: Die physikalischen Geheimnisse alter Meistergitarren

2. November 2026

Warum klingen Instrumente aus der Vorkriegszeit anders als neu gebaute Modelle? Die Antworten liegen in der komplexen physikalischen und chemischen Alterung von Holz, Leimen und Lacken über Jahrzehnte.

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur
Leben & Lifestyle

Kleine Bäume, große Geschichte: Die Entwicklung der Bonsai-Kultur

31. Oktober 2026

Von den chinesischen Penjing-Landschaften über den Zen-Buddhismus bis zur weltweiten Verbreitung: Die Geschichte der Bonsai-Kultur ist mehr als ein Dekorationstrend. Sie verbindet jahrhundertealte Philosophie mit…

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert
Leben & Lifestyle

Hypnose verstehen: Was im Zustand der Trance wirklich passiert

27. Oktober 2026

Kaum ein Verfahren ist so von Klischees umgeben wie die Hypnose. Bühnenshows, in denen Freiwillige wie ferngesteuert Hühner imitieren, prägen bis heute das Bild. Mit der Arbeit in einer Praxis hat das wenig zu tun. Dort…

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz
Leben & Lifestyle

Hefepathogen nutzt Inositol trotz Glukose: Rezeptor verknüpft Nährstoffwahl mit Virulenz

20. Oktober 2026

Eine Studie in PLOS Biology zeigt, wie ein Inositol-sensitiver Rezeptor bei einer Hefe die Nährstoffnutzung steuert – selbst bei Glukose-Überschuss. Die Entdeckung verbindet Stoffwechsel und Virulenz.

← Zurück zu Leben & LifestyleZur Startseite