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Ernährung in der Schwangerschaft: Was ist erlaubt, was nicht?
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Gesundheit

Ernährung in der Schwangerschaft: Was ist erlaubt, was nicht?

Obst und Gemüse nach Herzenslust verzehren
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Gesundheit
Artikelbild

fotolia.com

Obst und Gemüse nach Herzenslust verzehren

Beispielsweise verrät der Blick auf die Obst- und Gemüseliste, dass werdende Mütter auf keinerlei Sorten verzichten müssen. Denn die in Obst und Gemüse enthaltenen Vitamine, Antioxidantien, Ballaststoffe und Mineralien sollten keinesfalls fehlen. Zwar werden gelegentlich kritische Stimmen laut, die von Lauchgewächsen wie Zwiebeln oder Hülsenfrüchten abraten. Doch auf dieses Gemüse sollten Frauen nur verzichten, wenn diese Vitaminbomben Unwohlsein auslösen. Sollten frische Früchte zum täglichen Ernährungsplan gehören, sollten Schwangere von vorgefertigten Früchten, abgepackten Fertigsalaten oder nicht erhitzten Sprossen absehen. Der Grund: diese Früchte könnten mit Keimen belastet sein, die dem Kind schaden.

Vorsicht bei einigen Fisch- und Fleischsorten

Auch proteinhaltige Fisch- und Fleischsorten sind erlaubt. Doch schwangere Frauen sollten von allen Nahrungsmitteln Abstand nehmen, die nicht genügend erhitzt, kaltgeräuchert oder roh sind. Rohwurstprodukte wie Salami, Tatar, Sushi oder Räucherlachs sollten deshalb vom Speiseplan verschwinden. Denn etwaig in diesen Lebensmitteln vorhandene Keime könnten Wehen, Fehlgeburten oder Krankheiten verursachen. Eine völlig andere Situation herrscht bei kalziumhaltigen Lebensmitteln wie Milchprodukten, Eiern sowie Eierspeisen. Dennoch ist auch bei diesen Nahrungsmitteln wichtig, diese keinesfalls roh einzunehmen. Verbotene Lebensmittel in der Schwangerschaft sind beispielsweise rohe oder halbgare Eier oder unpasteurisierte Lebensmittel wie Rohmilchcamembert. Auch diese Lebensmittel könnten Krankheitserreger enthalten.

Bewusst trinken

Eine Faustregel besagt, dass werdende Mütter zwischen zwei und drei Litern an Wasser sowie ungesüßten Getränken pro Tag zu sich nehmen sollten. Am wichtigsten ist jedoch ein gänzlicher Verzicht auf Alkohol, der das zentrale Nervensystem deutlich angreifen kann. Größere Mengen an Chinin, das beispielsweise in Bitter Lemon enthalten ist, könnten Wehen auslösen. Deshalb sollten Schwangere diese Getränke genauso gering dosiert einnehmen wie Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke. Wer sich an all diese Richtlinien hält, ernährt sich genauso, wie es schwangere Frauen praktizieren sollten – aus Liebe zum Kind.

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