Gesunde Augen – trotz Bildschirmzeit
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Gesunde Augen – trotz Bildschirmzeit

Bild: Foto: Andreas Bohnenstengel (TR) Sigismund von Dobschütz (TL) Ness Kerson/madNESS Photography for AusAID (BR) New Zealand Defence Force (BL), CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Für die Augen ist das ständige Starren auf den Bildschirm allerdings keine Wohltat. Ebenso wie durch langes Lesen können sie nach mehreren Stunden an Tablet und Co trocken werden oder zu brennen anfangen. Doch nicht nur das: Langfristig steigt dadurch sogar das Risiko für Kurzsichtigkeit. Der Grund: Durch das ständige Fokussieren auf nahe Gegenstände wächst der Augapfel und die Linse wölbt sich – als Folge verschiebt sich der Fokus des Sehens.

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Für die Augen ist das ständige Starren auf den Bildschirm allerdings keine Wohltat. Ebenso wie durch langes Lesen können sie nach mehreren Stunden an Tablet und Co trocken werden oder zu brennen anfangen. Doch nicht nur das: Langfristig steigt dadurch sogar das Risiko für Kurzsichtigkeit. Der Grund: Durch das ständige Fokussieren auf nahe Gegenstände wächst der Augapfel und die Linse wölbt sich – als Folge verschiebt sich der Fokus des Sehens.

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Der richtige Abstand

Gerade im Kindes- und Jugendalter sind die Augen noch besonders flexibel und dadurch anfällig für solche unerwünschten Veränderungen. Umso wichtiger ist bei jungen Menschen die Vorbeugung. Die gute Nachricht: Schon mit leicht umzusetzenden Maßnahmen können Eltern etwas für die Augengesundheit ihres Nachwuchses tun.

So sollten sie beispielsweise darauf achten, dass die Helligkeit des Bildschirms nicht zu stark eingestellt ist und zwischen Auge und Display stets ausreichend Abstand besteht. Die optimale Leseentfernung beträgt 30 bis 40 Zentimeter. Wer auf diese Distanz nichts mehr erkennen kann, sollte auf einen größeren Bildschirm umsteigen oder die Schriftgröße anpassen.

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An Pausen erinnern

Darüber hinaus raten Augenärzte dazu, alle 20 Minuten eine kurze Pause einzulegen und aus dem Fenster zu schauen. Doch welches Kind denkt schon daran? Als praktische Erinnerungshilfe können Eltern zum Beispiel einen Wecker stellen. Bei E-Books bieten sich auch Markierungen mithilfe der Lesezeichenfunktion als Hinweis auf die nächste Pause an. Wenn das alles nichts nützt, müssen Vater oder Mutter noch aktiver werden: Ablenken ist angesagt.

So kann etwa ein Gespräch den Nachwuchs dazu bringen, kurz aufzublicken – womöglich lässt er sich bei dieser Gelegenheit auch zu einem kleinen Spaziergang oder einer Auszeit im Garten überreden. Wissenschaftler sehen es heute als erwiesen an, dass Tageslicht ein schützender Faktor gegen übermäßiges Augenwachstum und damit gegen Kurzsichtigkeit ist. Sie empfehlen daher, Kinder und Jugendliche möglichst viel nach draußen zu schicken. Das kann zumindest teilweise die Effekte durch Lesen und Computerarbeiten wieder ausgleichen.

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