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Gesunder Schlaf im Alter – Wovon erholsame Nächte abhängen
Bildquelle nicht angegeben
Gesundheit

Gesunder Schlaf im Alter – Wovon erholsame Nächte abhängen

Ist die anfängliche Zeit der schlaflosen Nächte einmal überwunden, reguliert sich das Schlafbedürfnis des Menschen schnell. Schon Kinder und junge Erwachsene finden am Abend leichter in den Schlaf und haben auch mit dem Durchschlafen weniger Probleme. Dies ändert sich jedoch mit zunehmendem Alter wieder.…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
3 Minuten
Rubrik
Gesundheit

Ab Fünfzig sinkt die Schlafqualität

Ist die anfängliche Zeit der schlaflosen Nächte einmal überwunden, reguliert sich das Schlafbedürfnis des Menschen schnell. Schon Kinder und junge Erwachsene finden am Abend leichter in den Schlaf und haben auch mit dem Durchschlafen weniger Probleme. Dies ändert sich jedoch mit zunehmendem Alter wieder. Insbesondere Menschen ab fünfzig Jahren klagen zunehmend über Schlafstörungen. Wie eine Statistik verrät, leiden 35,8 Prozent aller Frauen zwischen fünfzig und 59 Jahren hierunter. In der gleichen Altersgruppe betroffen ist mit 27,2 Prozent der Männer eine ebenso beträchtliche Personenzahl. Bei Frauen und Männern zwischen sechzig und 69, sowie siebzig und 79 verschlimmert sich die Lage noch.

Artikelbild

Quelle: Robert-Koch-Institut, 2011

Viele Senioren, die Probleme mit dem Schlafen haben, versuchen dieses Problem zunächst durch Verhaltensänderungen in den Griff zu bekommen. Ein geregelter Tagesablauf mit festen Zeiten, kein übermäßiger Kaffeekonsum und auch die Umstellung der eigenen Ernährung sind Punkte, die bereits für eine Verbesserung sorgen können. Senioren, die am Abend im Bett mit dem Tablet lesen, sollten dies ebenfalls überdenken, da solche elektrischen Geräte zu Einschlafproblemen führen können. Viele E-Reader und auch Tablets verfügen inzwischen über eine spezielle Funktion, die die Displaybeleuchtung an das abendliche Lesen anpasst. Wer nicht ohne Tablet ins Bett geht, sollte daher wenigstens eine solche Funktion nutzen.

Oft stellt sich auch nach großen Veränderungen des alltäglichen Lebens keine nennenswerte Besserung des eigenen Nachtschlafes ein. Haben die Schlafstörungen zu diesem Zeitpunkt ein immer ausgeprägteres Maß erreicht, sollte auch der Hausarzt einmal nachsehen. Mögliche Ursachen wie Schlafapnoe oder Bluthochdruck und Herz-Rhythmus-Störungen können dann unter Umständen behandelt werden.

Das Bett als zentraler Punkt

Hat der behandelnde Arzt keine körperlichen Ursachen für die Schlafprobleme finden können und sind bisherige Bemühungen zur Verbesserung der eigene Situation nicht von Erfolg gekrönt, kann auch das Schlafzimmer selbst Verursacher der Störungen sein. Vor allen Dingen das eigene Bett sollten Senioren dann genauer unter die Lupe nehmen. Oftmals nämlich entsprechen Matratze und Bettrahmen nicht mehr den persönlichen Bedürfnissen und hindern Körper und Geist am Finden entspannter Ruhe.

Artikelbild

pixabay.com, MemoryCatcher (CC0-Lizenz)

Dies liegt vor allem an der Höhe eines solchen Bettes. Während gewöhnliche Bettrahmen inklusive Matratze für Senioren zu niedrig sind und Probleme beim Aufstehen oder Hinlegen verursachen, kommt ein Boxspringbett seinem Besitzer im wörtlichen Sinne entgegen. Mit einer Liegehöhe zwischen fünfzig und siebzig Zentimetern ist es auch dann die richtige Wahl, wenn das Aufstehen im Alter schwerer fällt.

Was die Schlafqualität betrifft, weisen Boxspringbetten ihren konventionellen Verwandten gegenüber Vorteile auf. Die Zusammensetzung von

sorgt einerseits für angenehmeren Liegekomfort und fördert andererseits ein gesundes Schlafklima.  Senioren haben hier die Wahl zwischen Toppern aus Visco-Schaum und solchen aus Kaltschaum. Vor allem, wenn Gelenk- und Rückenschmerzen die Nachtruhe stören, kann die entlastende Wirkung eines Visco-Toppers Linderung verschaffen. Um das richtige Boxspringbett zu finden, sollten sich Senioren vorab mit ihren Wünschen und Vorstellungen beschäftigen. Schläft ein Paar gemeinsam in einem Bett, ist die Auswahl des passenden Härtegrades und einer ausreichend großen Liegefläche ebenfalls wichtig.

Klima und Gestaltung im Schlafbereich

Gesunder Lebensstil und angenehmes Liegegefühl im Bett sind bereits zwei wichtige Faktoren, wenn es um erholsamen Schlaf geht. Entscheidend ist jedoch auch, wie die Schlafumgebung aussieht und in welchem Klima sich Frauen und Männer betten.

Artikelbild

pixabay.com, Pexels (CC0-Lizenz)

Soll das Schlafzimmer auch optisch schlaffördernd wirken, empfehlen sich besonders helle und ruhige Farbtöne für Boden und Wände. Creme, Beige, Pastellfarben und Hellgrau schaffen eine freundliche Atmosphäre, in der abendliches Entspannen leichter fällt. Auch Heimtextilien und Accessoires wie Kissen, Tagesdecken und Vorhänge sollten in ruhigen Tönen gehalten sein und nicht über starke Muster verfügen. Und wer sich während der Nachtstunden von Straßenlaternen vor dem Fenster gestört fühlt, verdunkelt das Schlafzimmer mit einem blickdichten Vorhang oder Rollo.

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