Gesundheitsnotfall durch mutiertes Schweinevirus
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Gesundheitsnotfall durch mutiertes Schweinevirus

Bild: Foto: Radler22, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Schweinegrippe: fünf Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema.

Woher kommt die Schweinegrippe?

Zahlreiche Grippeviren waren einst Tierkrankheiten, die irgendwann auf den Menschen übersprangen. Ähnlich wie etwa Vögel können auch Schweine an der Grippe erkranken - und sie auf Menschen übertragen. Die Übertragung Tier-Mensch ist bislang jedoch selten. Die US-Behörden registrierten von Dezember 2005 bis Januar 2009 lediglich zwölf Fälle, elf der Patienten hatten zuvor intensiven Kontakt zu den Tieren.


Wie verbreitet sich der Erreger?

Das Virus des Typs H1N1 ist inzwischen offenbar mutiert und seitdem direkt von Mensch zu Mensch übertragbar. Im schlimmsten Fall droht eine Pandemie, sollte sich das Virus weltweit verbreiten.


Welche Symptome ruft eine Infektion hervor?

Ähnlich wie bei einer normalen Influenza führt die Schweinegrippe zu Fieber, Müdigkeit und Husten, mitunter auch zu Übelkeit und Durchfall. Zum Tod führt sie äußerst selten. Das Seuchenzentrum der EU, das ECDC, hat Ärzte aufgerufen, auf Symptome bei Reisenden aus den USA und Mexiko zu achten.


Wie kann die Krankheit behandelt werden?

Einen Impfstoff gegen das neue Virus gibt es noch nicht. Es lässt sich aber laut US-Seuchenbehörde CDS mit neueren Grippemitteln wie Tamiflu bekämpfen. Seit der Vogelgrippe-Hysterie 2005 haben mehrere Länder große Mengen des Medikaments zur Seuchenvorsorge eingelagert.


Wie wird das Virus übertragen?

Übertragen werden H1N1-Viren durch Husten, Niesen oder Küssen. Erhitztes Schweinefleisch ist ungefährlich. Bislang müssen Reisende nach Mexiko oder in die USA keine Vorsichtsmaßnahmen treffen. Zum Schutz sollte man einen Mundschutz tragen.

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