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Intervallfasten
Bildquelle nicht angegeben
Gesundheit

Intervallfasten

Heutzutage ist Fasten in Form von Intervallfasten im Trend und eine gängige Diät um ein paar Kilos zu verlieren.
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
3 Minuten
Rubrik
Gesundheit
Artikelbild

pixabay.com, Bru-nO

Wie funktioniert Intervallfasten?

Heutzutage ist Fasten in Form von Intervallfasten im Trend und eine gängige Diät um ein paar Kilos zu verlieren.

Ein Vorteil des Intervallfastens im Vergleich mit dem Dauerfasten besteht darin, dass der Körper den Stoffwechsel nicht drosselt, sodass kein Abbau der Muskelmasse erfolgt. Auf diese Weise lässt sich der Jo-Jo-Effekt vermeiden.

Das Intervallfasten oder Teilzeitfasten gibt bestimmte Zeiträume vor, in denen der Fastende keine Nahrung oder wie gewohnt Nahrung zu sich nimmt. Im Idealfall ernährt er sich während der Nahrungsaufnahmezeiten ausgewogen und gesund. Ungesüßte Getränke wie Tee oder Wasser sind bei allen Methoden des Intervallfastens sowohl während der Fastenzeiten als der Nahrungsaufnahmezeiten erlaubt. Diese Flexibilität beim Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme ermöglicht es, die optimale Methode, abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse, zu finden.

Intervallfasten – verschiedene Methoden

Grundsätzlich lassen sich verschiedene Methoden des Intervallfastens unterscheiden:

Bei der 16:8-Methode isst der Fastende 16 Stunden nichts. In den restlichen Stunden des Tages ernährt er sich im Idealfall ausgewogen. Der Fastende entscheidet selber, ob er das Frühstück oder das Abendessen weglässt.

An fünf Tagen in der Woche wie gewohnt Nahrung zu sich nehmen und an zwei Tagen die Kalorienzufuhr bis auf ein Minimum beschränken, lautet das Prinzip bei der 5:2-Methode. Grundsätzlich ist es nicht von Bedeutung, ob die Fastentage direkt aufeinanderfolgen. Wichtig ist es, fünf Tage in der Woche nicht zu fasten und zwei Tage zu fasten. Weiterhin erlaubt Intervallfasten es, die fünf Fastentage von Woche zu Woche zu variieren.

Beim sogenannten alternierenden Fasten folgt einem Tag der Nahrungsaufnahme ein Tag des Fastens. Das bedeutet, an einem Tag nimmt der Fastende Nahrung auf. Am darauffolgenden Tag fastet er.

Für wen eignet sich das Intervallfasten und für wen nicht?

Grundsätzlich ist es wichtig, jegliches Fasten mit dem Arzt abzusprechen. Dies gilt vor allem für ältere Menschen. Gesunde Menschen sind nach Absprache mit dem Arzt in der Regel jederzeit in der Lage, eine Fastenkur zu beginnen.

Bei Kindern ist Vorsicht geboten, da sie sich im Wachstum befinden. Aus diesem Grund lässt sich Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren Intervallfasten nicht empfehlen.

Des Weiteren ist Fasten nichts für Schwangere oder stillende Mütter. Gleiches gilt für Menschen mit Untergewicht, einer Nieren- und Leberinsuffizienz.

Suchtkranke und Menschen mit Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Tumorerkrankungen führen eine Fastenkur im Idealfall ausschließlich in Begleitung ihres Hausarztes durch.

Artikelbild

pixabay.com, stevepb

Die Vorteile des Intervallfastens

Die Nachteile des Intervallfastens

Die Auswirkungen des Intervallfastens

Durch Teilzeitfasten ist der Körper in der Lage, längere Hungerperioden zu überstehen, was seine Reserven mobilisiert. Weiterhin fällt im Vergleich zur traditionellen Gewichtsreduktion die Reduzierung der Fettmasse höher aus und es geht weniger Magermasse verloren.

Unterschiedliche Studien an Menschen lassen folgende Annahmen zu, für die der wissenschaftliche Nachweis fehlt: Intervallfasten ist in der Lage, die Blutfettwerte zu verbessern. Des Weiteren den Blutdruck zu senken und die Insulinintensität zu erhöhen. Intervallfasten minimiert Risikofaktoren für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verhindert vorzeitiges Altern. Weiterhin ergeben Studien, dass sich durch Intervallfasten das Wohlbefinden steigert.

Intervallfasten ist ein neuer wichtiger Ernährungstrend und kann dabei helfen ein paar Pfunde zu verlieren. Ob dies nun gesünder oder leichter als bei anderen herkömmliche Diäten der Fall ist, muss jeder für sich selber entscheiden.

Intervallfasten ist in der Lage, sich bei gesunden Menschen positiv sowohl auf die Psyche als auf die Gesundheit auszuwirken. Im Idealfall begleitet ein Arzt das Fasten. An den fastenfreien Tagen oder Stunden empfiehlt sich in jedem Fall eine ausgewogene Ernährung.

Vor allem die 16:8-Methode hat den Vorteil, dass sie sich hervorragend in den Alltag integrieren lässt. Das bedeutet, das soziale Leben des Fastenden leidet nicht unter der Fastenkur. Beispielsweise ist er weiterhin in der Lage, zusammen mit Verwandten oder Freunden, in einem Restaurant eine Mahlzeit einzunehmen.

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